juliusrichter.verlag.website.ms - Gästebuch
Gästebuch: juliusrichter.verlag.website.ms133 Einträge
 Neuer Eintrag 
  Datum des Eintrags: 15.06.2010 22.18
Volker Lange
volker_lange@gmx.de  
http://www.meeblicksylt.de  
Hi , Google gerade im Web und bin auf dieser Homepage gelandet. Respekt, haben Sie toll gemacht. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihre Seite und natürlich viele Besucher.
  Datum des Eintrags: 08.04.2010 00.42
Sandra
sandraaa@uni.de  
http://www.coldtube.com  
ja ein chat unter www.coldtube.com
  Datum des Eintrags: 01.04.2010 21.42
Stefan
 
http://mp3-paradies.de/  
Frohe Ostern und schöne Feiertage
  Datum des Eintrags: 02.12.2009 21.48
Sara Prox
sara@web.de  
http://www.miprox.de  
Tolle Seite hier.
  Datum des Eintrags: 23.10.2009 00.53
Gerd Geldverbrenner
paolopinkel@web.de  
http://www.zdd.dk  
Sehr geehrtes Personal der Pharma u Rüstungs GmbH BRD! Sollten Sie von der amerikanischen Indianerausrottung über die afrikanische Sklaverei, der Französischen Revolution, dem Bolschewismus, Hiroschima, Nagasaki, Dresden und unseren sonstigen 300 Kriegen USraels seit 1945 angewiedert sein von unseren bayrischen blau-weißen und europäischen blau-gelben Zionistensternen, nehmen Sie doch wieder unsere römische Fasci, unser römisches Brandenburger Tor mit der Quadriga, unsere maurisch-jüdische Synagogen-Glaskuppel auf dem \"deutschen\" Berliner Reichstagsgebäude, unsere Eisernen Tempelritter/Jesuiten - Jewish kreuze auf den Panzern und Flugzeugen der Bundes-Zionisten-Wehr. w w w . politikglobal . o r g w w w . z d d . d k Sie sollen Angst haben vor der Angela Tuberkel Merkel Ferkel-Schweinegrippe aus unserem CIA/WHO Biowaffen Labor Impfung + Chemtrails =tödlich. w w w . z d j . s e w w w . euroausstieg . de.ms w w w . radioislam . o r g Eine Weltregierung, nach dem Fall unserer Falschgeld Druckereien FED und EZB, soll der Chip in Ihren Körper, der KREBSMASSENMORD durch Aluminium-Chemtrailsgifte in Pflanzen, Trinkwasser, Luft, verstärkt durch Mind Control Haarp. Aus diesem Grund haben Wir die Krebsheilung seit 1981 verboten durch unsere Religionswächter Elke Monssen-Engberdingwww.zdd.dk/Bernd u Charlotte Knobloch drei Deutschenhasser. Erfinder der neuen Germanischen Medizin Dr.med.Ryke Geerd Hamer w w w . pilhar. c o m w w w . z d d . d k Danke liebe Deutsche geschorene Täter-Schafe, unseren aktuell laufenden Endlosweltkrieg/Holocaust - in Afrika, Kosowo, Irak, Afghanistan und Gaza/Palästina, zahlen Sie dann an unser armes Opfervolk. w w w . i n f o k r i e g . t v Hochachtungsvoll Ihr Bundeszionistenpräsident Horst Köhler=IWF Totengräber der Fremdherrschaft. w w w .politikglobal .n e t w w w . z d d . d k
  Datum des Eintrags: 18.10.2009 16.38
Milman
 
http://inga4.blogheit.de/  
Durchaus unpassende Einträge...
  Datum des Eintrags: 08.08.2009 18.03
eva
evas@fmx.de  
http://www.melandrina.com  
Hallo, auf meiner Reise durch das Internet bin ich heute auf Deiner schönen Seite gelandet, die mir sehr gefallen hat! Gruß Eva
  Datum des Eintrags: 02.08.2009 06.59
Lena Loch
 
http://lena-private-fotos.stripfire.biz/  
hey. nette seite :). habe auch ne kleine homepage mit ein paar sexy fotos, schau doch mal vorbei. liebe gruesse lena :*
  Datum des Eintrags: 13.05.2009 14.55
doris
doris078@gmail.com  
http://www.free-sex-films-sado-maso.com  
Ich finde den Aufbau der Seite sehr gut. Macht weiter so.
  Datum des Eintrags: 06.03.2009 17.44
Walter Richter
walterkurtulius@aol.com  
 
OZ Freitag, 06. März 2009 | Mecklenburg-Vorpommern Aus dem Schweriner Landtag berichtet Ärger über hohe Ackerpreise Schwerin (dpa) Im Landtag ist der Ärger über die stark gestiegenen BVVG-Verkaufspreise für ehemals volkseigene Äcker groß. Abgeordnete aus dem Regierungslager wie auch von der Opposition kritisierten gestern die Preise, die mit der Wirtschaftlichkeit der Böden mitunter nichts zu tun hätten. Der CDU-Agrarpolitiker Henning von Storch beschuldigte das SPD-geführte Bundesfinanzministerium, bei der für die Privatisierung der Flächen zuständigen Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmBH (BVVG) auf Höchstpreise zu dringen. Der Antrag der Linksfraktion, den Bodenzugang für einheimische Landwirtschaftsbetriebe zu sichern, soll im Agrarausschuss besprochen werden. Im vergangenen Jahr war der Erlös der bundeseigenen BVVG im Nordosten um 17 Prozent gestiegen, im Jahr davor hatte das Plus 32 Prozent betragen, wie es hieß. Hauptgrund sind die gestiegenen Preise. Viele Landwirte fühlen sich von den inzwischen erreichten Preisen erdrückt und fürchten, dass der Boden an finanzkräftige Spekulanten geht. Die FDP-Abgeordnete Sigrun Reese bezeichnete es als Skandal, dass der BVVG auf Kosten der ostdeutschen Landwirtschaft immer mehr Geld in die Kassen ströme. Die SPD-Abgeordnete Ute Schildt forderte die CDU auf, gemeinsam mit den Sozialdemokraten auf Bundesebene eine Novelle der Flächenerwerbsverordnung durchzusetzen. Erst dann könnten bei der Preisgestaltung regionale Bodenpreise zugrunde gelegt werden.
  Datum des Eintrags: 01.02.2009 10.51
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Kleine antwort auf ein geiles angebot: zeigst du mir dein spitzenhöschen/und dazu so manches blößchen,/willst mich in dein bettchen holen,/dir den hintern zu versohlen?//; Ach viel lieber, süßes schwein, stieß’ ich tief in dich hinein!!/ tief und tiefer, tiefer, tief/ gänzlich ohne’n präservativ. - küßchen zurück von walter
  Datum des Eintrags: 25.01.2009 19.12
Nina
 
http://nina-webcam.deutsche-sex-schlampen.com  
Mal einen ganz lieben Gruss hierlass :) Kuesschen Nina
  Datum des Eintrags: 13.01.2009 11.49
Walter K.J.Richter
 
 
JANUAR-GEDICHTE Die achtjährige Regierungszeit George Walker Bushs ist zu Ende: der kristliche kriegsverbrecher verläßt das sinkende Schiff. / die geschütz-rohre glühen noch / die menschen-bomben krepieren noch / die moslem-kinder sterben noch! unseren unvergessenen ddr-dramatikern.: HEINER MÜLLER zum 80. man spielt ihn auf allen brettern der welt – / nur uns zu Hause fehlt das geld / für eine würdige gesamtausgabe / oder – ja, auch das kennen wir- / fehlt mal wieder papier? CLAUS HAMMEL zum 75.: man spielt ihn schon lange nicht mehr – / auch morgen kommt kein schornsteinfeger daher / nur die preussen kommen / auf millionen begrüßungsgeldern geschwommen / und in den takelagen der wind / heult:geschwind, geschwind! /sie kommen mit macht / & /„Ich wollte es wäre Nacht…“ // kopfüber kopfunter ein höllentanz / und was kaputt war wird ganz / und supermarktketten rasseln anker herab / und in der Takelage / heult die bagage, / die verstörte: / ins grab ins grab! / und nimmt mit, was zusammengehörte.// kopfüber kopfunter ein höllentanz / & in ROM gibt’s jetzt richtiges geld / für die zweite Erschaffung Welt / und für die versinkende alte den lorbeerkranz // kopfüber kopfunter der helle wahn / um 90 an der achterbahn.
  Datum des Eintrags: 10.12.2008 12.13
Walter K.J.Richter
 
 
Der Superminister bei Beckmann/ oder / das mindeste (8. Dezember 2008) Es ist wahr: / sozialdemokratie ist mehr als SPD / & /zum sozialdemokraten gehört mehr als das parteibuch! – / ABER weniger?
  Datum des Eintrags: 04.12.2008 20.30
Michael Pfeiffer
sigrid-pfeiffer@web.de  
 
Sehr geehrter Herr Richter, ich möchte Sie mit einer sehr ehrlichen Antwort des (Ihres) MdB Dr. Harald Terpe (B-90/Grüne) an mich über die unsägliche BVVG-Vetternwirtschaft in M-V auf dem "Stand der Zeit" halten; - die OZ zensiert nunmehr leider bereits meine "allerleisesten Hinweise" auf diese vollmachtlosen BVVG-Machenschaften über Drittländer! - Alles Gute für Sie! - Herzliche Grüße aus Köln, Ihr: M. Pfeiffer.....hier nun, die Antwort des MdB Dr. Terpe: http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_harald_terpe-650-6067.html (...) In der Beschlussbegründung des Petitionsausschusses zu Ihrer Petition heißt es: "Der Petitionsausschuss überweist die Petition dennoch dem Bundesfinanzministerium, soweit es um die vollmachtlose Vertretung durch den genannten Rechtsanwalt geht. Auch aus Sicht des Petitionsausschusses erscheint es fragwürdig, dass diejenige Person, zu deren Gunsten letztendlich der notariell beglaubigte Kaufvertrag geschlossen wurde, auf Seiten der verkaufenden BVVG handelte. Auch wenn damit Verkäufer und Käufer nicht formell identisch gewesen sind, ist es durchaus nachvollziehbar, dass für Dritte der Anschein von "Vetternwirtschaft" entstehen muss. Insbesondere weil es sich hier um den Verkauf verbilligten Landes handelte, hätte dieser Anschein von vornherein verhindert werden müssen". Der Petitionsausschuss teilt also ganz offensichtlich Ihre Auffassung bezüglich der Fragwürdigkeit der vollmachtslosen Vertretung durch den genannten Rechtsanwalt. Ich hoffe, dass die Bundesregierung aufgrund der Überweisung diesen Fall noch einmal prüft und für die Zukunft eine Regelung trifft, die solche möglichen Interessenverquickungen ausschließt. Ob Ihnen hieraus zivilrechtliche Ansprüche erwachsen, kann ich jedoch nicht beurteilen. Mit freundlichen Grüßen Ihr Dr. Harald Terpe Bisher 4 Empfehlungen.
  Datum des Eintrags: 04.11.2008 07.19
Walter Richter
 
 
Willkomme in der DDR-Tristesse, lieber NDR! Erst Eva Hernann, nun Uwe Steimle, dazwischen ein paar andere. der Wahnsinn kriegt Methode! Glückwunsch allen Gefeuerten zu ihrem aufrechten Gang! Zu sehr fühle ich mich mit dieser NDR-Tristesse in mein 50ähriges "Zonen"-Dasein zurückversetzt. Da könnt ihr euch ja sämtliche "Zeitreisen" sparen, liebe Nordmagazin-Leute. Nein! Sagt NEIN! Steimle hat recht: Wehret den Anfängen! Demokratie JETZT!!! - ein OZ-Leserbrief vom gestrigen 13.11. er gehörte mal wieder zu den nicht freigeschalteten - und das bei bei gleichzeitigem Politiker- und Journalistengetön über "freie Meinungsäußerung" derzeit in Warnemünde.
  Datum des Eintrags: 05.09.2008 12.31
Walter Richter
 
 
Jetzt lieferbar: „Das Land Swante Wustrow oder das Fischland – eine geschichtliche Darstellung“ von C.J.F. Peters, in der Verlagsreihe „agb-almanach“ für 13,50 € und ab September in Buchform, Hardcover-Einband, 17,50 € ab Verlagshaus Büdnerei 80 in Otseebad Wustrow, zuzüglich Versandkosten bei Postversand von 2,50 €. Das Buch hat 147 Seiten und ist illustriert, ebenso die Broschüre.
  Datum des Eintrags: 17.08.2008 10.13
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Demnächst lieferbar: „Das Land Swante Wustrow oder das Fischland – eine geschichtliche Darstellung“ von C.J.F. Peters. In Buchform, Hardcover-Einband, 147 Seiten für 17,50 € und als Broschüre in der Verlagsreihe „agb-almanach“ für 13,50 € ab Verlagshaus Büdnerei 80 in Otseebad Wustrow. Versandkosten bei Postversand 2,50 €.
  Datum des Eintrags: 05.08.2008 09.57
Walter K.J.Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Walter Kurt Julius Richter Maigedichte 2008 He, Biermann!: He, Biermann,/man hört dich nur noch schwer!/Bist du ersoffen in der Traufe?/ Oder versunken in der Jauche?//- Doch Che Guevara lebt./Und daran ändert sich nichts mehr. Zu Heiner Müllers HERAKLES 5 oder Die Köpfe der Hydra: Er enthüllte unser Dilemma./Wußte jedoch selbst keinen Ausweg,/die Hydra zu besiegen,/Weil unser Dilemma das seine war. Frage an Volker Braun: Du klagtrst: „Mein Volk „geht in den Westen!“/ Und wo bliebst du, Genosse?
  Datum des Eintrags: 07.07.2008 10.23
Walter Richter
walterkuttjulius@ol.com  
 
Das Jawort gibt’s bald auch ohne Standesamt (OZ vom 04.07.08) Änderung des Personenstandsgesetzes Das Verbot der kirchlichen „Voraustrauung“ geht auf das Jahr 1875 zurück, als das Deutsche Reich die Zivilehe gegen den Widerstand der Kirche durchsetzen wollte. Bei Zuwiderhandlung drohten Priestern damals Geld- oder Gefängnisstrafen. Seit 1953 handelte es sich aber nur noch um eine Ordnungswidrigkeit ohne Strafandrohung. Künftig begehen Pfarrer und Priester nun auch keine Ordnungswidrigkeit mehr, wenn sie ein Paar trauen, das noch nicht vor dem Standesamt geheiratet hat. Die beiden entsprechenden Paragrafen (67 und 67a) werden zum 1. Januar 2009 aus dem Personenstandsgesetz gestrichen. Dazu ein unter OZ-Zensur gefallener Leserbrief von mir: Anfrage an den Sender Jerewan Gilt dies auch für Schwulen- und Lesben-Paare?
  Datum des Eintrags: 23.06.2008 18.13
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Danke für Ihre Klarstellungen, sehr geehrter Herr Pfeiffer! Ohne Details zu kennen, habe ich solche Hintergründe vermutet. Im übrigen entlarvt der Schreiberling für jeden, der lesen kann, sich selber! Meine Auffassung von Pressefreiheit gebietet mir allerdings , ALLE Beiträge in meinem Gästebuch stehenzulassen, solange der Platz reicht, obwohl es natürlich ein Leichtes wäre, sie rauszuscheißen. Ebenfalls herzlichen Gruß nach Köln! Zu meinem Beitrag vom 20.06.: Auf der – im übrigen sehr gut besuchten- Lesung ergab sich im Rahmen des Diskussion, daß folgender Satz korrekturbedürftig ist: „Letztmals erschien sie 1926 in 3. Ausgabe des Wustrower Lehrers Heinrich Lange beim Ribnitzer Druckereiverlag Georg Haack Nachf.“ Es gab eine 4. Auflage 1934 vom gleichen Herausgeber Heinr. Lange, Lehrer zu Wustrow/Ribnitz Meine jetzige, die im Rahmen der agb-Reihe als agb-almanach 2008 Ende des Jahres erscheinen wird, ist also die 5. Auflage genannter Peters-Schrift. Schöne Ferienmonate
  Datum des Eintrags: 23.06.2008 16.52
M. Pfeiffer
ben.pfeiffer@t-online.de  
 
Um die u.a. Diffamierung "M. Eck" alias "SEPP" auch hier öffentlich klarzustellen; - Hennecke von Plessen war Gauwirtschaftsberater der NSDAP auf dem Gut Kurzen-Trechow (s. u.a. Link). - Mit dem Gut Dolgen hatte dieser widerwärtige Nazi-Scherge nicht das Geringste (!!!) zu schaffen; - mein Großvater Leopold von Plessen aus Dolgen bei Laage war weder in der NSDAP (!!!) noch aktiver Kriegsteilnehmer als Soldat. - Eine öffentliche Verbindung zwischen dem Arisierer und übelsten Nazi aus Kurzen-Trechow - und einem rechtschaffenden unschuldigen Landwirt aus Dolgen öffentlich herzustellen - ist ein absolut widerärtiges VERBRECHEN und eine bodenlose posthume Verleumdung redlicher Menschen !!! http://www.gut-trechow.de/?id=00041&cid=1&lang=de
  Datum des Eintrags: 22.06.2008 17.19
M. Pfeiffer
ben.pfeiffer@t-online.de  
 
Ein sachlicher Hinweis für Sie, sehr geehrter Herr Richter: - eine offenbar psychisch gestörte- oder gar kranke Person mit Namen- bzw. Pseudonym "M. Eck" nutzt offenbar Internetsuchmaschinen, um nach mir persönlich zu suchen, um sodann Hetz- und Hasschriften gegen mich zu verbreitern; - Auslöser hierzu war meine öffentliche Petition im Deutschen Bundestag (s. u.a. Link) für die SBZ-Verfolgten/1945-49. - Im Diskussionsforum des Deutschen Bundestags wurden alleine ca. 400 (!) Hass-, Hetz-, Lügen- und Diffamierungsgeschichten gegen die SBZ-Verfolgten- aber insbes. gegen mich persönlich nachträglich gelöscht !!! - Wir leben leider im Zeitalter der geistigen Brandstifter im Internet !!! - Tut mir leid, Herr Richter, dass ein feiger Brandstifter "M. Eck" nunmehr offenbar auch Ihr Gästebuch gefunden hat (als: SEPP - bzw. DEPP !!!) - und die widerwärtigen Hasskampagnen auch hier fortsetzt: unter diesem Link finden Sie die o.g. Ursprünge dieses unsäglichen Hasses ::: > http://itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/discuss_petition.asp?Offset=0&PetitionID=572 Viele Grüße an die schöne Ostsee-Küste ! - Ihr: M. Pfeiffer, Köln
  Datum des Eintrags: 20.06.2008 18.15
Walter K.J.Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Alte Wustrower Chronik neu Am Sonnabend, dem 21. Juni 2008 um 20 Uhr stellt der Neuherausgeber im Wustrower Hotel „Deutsches Haus“ „Das Land Swante-Wustrow oder das Fischland – eine geschichtliche Darstellung“ vor. Diese kleine Fischland-Chronik wurde Mitte des 19. Jahrhunderts vom Wustrower Navigationsleherer C.J.F. Peters geschrieben und herausgebracht. Letztmals erschien sie 1926 in 3. Ausgabe des Wustrower Lehrers Heinrich Lange beim Ribnitzer Druckereiverlag Georg Haack Nachf. Nun hat der Wustrower Julius Richter Verlag die Betreuung und weitere Verbreitung dieses wichtigen Kulturguts der Region überrnommen. 2010 wird das Ostseebad sein 775. Gründungsjubiläum feiern. PM von Walter Richter, Wustrow f.d.R.i.S.d.P 0stseebad Wustrow, den 16.06.08, gez. W.Richter
  Datum des Eintrags: 17.06.2008 17.43
Sepp
sepp@t-online.de  
 
Der Petent: Michael Pfeiffer 30.11.2007 17:06 ""Die Flöhe und die Wanzen - gehören auch zum Ganzen !!!"" (J. W. v. Goethe) - Letztmalig frage ich die Foren-Aufsicht: ""was werden SIE gegen die hiesigen ""Flöhe und Wanzen"" nun konkret unternehmen ? - Oder soll eine dringend notwendige- und sachgerechte Diskussion zu diesem wichtigen Thema der Deutschen-Geschichte des 20.-Jahrhunderts unterbunden werden? - Wenn dem so ist, sperren Sie bitte unverzüglich dieses Forum für weitere Schmutz- und Sudel-Beiträge, verehrte Forenbetreiber. - Meine ö.Pet. spricht für sich alleine. - Ich kann-, darf- und werde es nicht hinnehmen, dass ""Flöhe und Wanzen"" die bereits zutiefst beschmutzte EHRE und REPUTATION redlicher- und völlig NS-unbelasteter deutscher Staatsbürger aus der SBZ/DDR/1945 - 1949 NOCH tiefer in den DRECK ziehen! - Ich schäme mich für diese unwürdigen Flöhe und Wanzen, die unseren ehrbaren TOTEN nicht einmal die letzte EHRE erweisen !!!
  Datum des Eintrags: 17.06.2008 17.39
Sepp
sepp@t-online.de  
 
M. Pfeiffer (Enkel des Leopold Freiherr v. Plessen + 2.5.1945 Rittergut Dolgen-Laage/MV) Hennecke von Plessen (1894-1968), Gauwirtschaftsberater der NSDAP in Mecklenburg
  Datum des Eintrags: 17.06.2008 17.38
Sepp
sepp@t-online.de  
 
Der Petent: Michael Pfeiffer 30.11.2007 17:06 ""Die Flöhe und die Wanzen - gehören auch zum Ganzen !!!"" (J. W. v. Goethe) - Letztmalig frage ich die Foren-Aufsicht: ""was werden SIE gegen die hiesigen ""Flöhe und Wanzen"" nun konkret unternehmen ? - Oder soll eine dringend notwendige- und sachgerechte Diskussion zu diesem wichtigen Thema der Deutschen-Geschichte des 20.-Jahrhunderts unterbunden werden? - Wenn dem so ist, sperren Sie bitte unverzüglich dieses Forum für weitere Schmutz- und Sudel-Beiträge, verehrte Forenbetreiber. - Meine ö.Pet. spricht für sich alleine. - Ich kann-, darf- und werde es nicht hinnehmen, dass ""Flöhe und Wanzen"" die bereits zutiefst beschmutzte EHRE und REPUTATION redlicher- und völlig NS-unbelasteter deutscher Staatsbürger aus der SBZ/DDR/1945 - 1949 NOCH tiefer in den DRECK ziehen! - Ich schäme mich für diese unwürdigen Flöhe und Wanzen, die unseren ehrbaren TOTEN nicht einmal die letzte EHRE erweisen !!!
  Datum des Eintrags: 25.05.2008 16.47
M. Pfeiffer
ben.pfeiffer@t-online.de  
 
Basis Demokratie- und sog. "Grasmäher-Journalismus" gibt es offenbar nur noch in privaten Web-Blogs und Gästebüchern: noch ein guter Tipp von mir, sehr geehrter Herr Richter: lassen auch Sie sich (ebenfalls) unter abgeordnetenwatch.de via E-Mail die öffentlichen Antworten unserer sog. "Volksvertreter" direkt auf Ihren Rechner schicken >>> das erhöht jedenfalls auch den öffentlichen Druck auf diese MdB`s !!!: http://www.abgeordnetenwatch.de/volker_beck-650-5916.html http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_harald_terpe-650-6067.html (So wird`s gemacht: unter den o.g. Adressen > Ihre E-Mail-Adresse angeben): - Stand heute: - 5 Interessierte warten auf diese Antwort Benachrichtigen, wenn eine Antwort zu dieser Frage vorliegt
  Datum des Eintrags: 25.05.2008 10.53
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
War mit schon längt klar, sehr geehrter Herr Pfeiffer, daß auch die Pressefreiheit nur auf dem Papier des Grundgesetzes steht, es damit in der Praxis also ganz anders aussieht. Aber dfür haben wir ja das Internet wie z.B. diese Homepage, sofern sich der sogenannte "Verfassungsschutz" nicht auch da einmischt (der ja eigetnlich "Grundgetzschutz" heißen mßte, denn eine vom gesamen Volk abgestimmte Verfassung haben wir ja leider nicht. Auch Ihnen nach Köln alles Gute und freundlichen Gruß Walter Richter
  Datum des Eintrags: 24.05.2008 18.27
M. Pfeiffer
ben.pfeiffer@t-online.de  
 
Hier finden Sie mehr / alles zum Thema: Die "Dinge" werden im Osten nicht einfacher:::>>> Alles Gute für Sie, Herr Richer !!! - http://www.demokratieonline.de/modules/newbb_plus/viewforum.php?forum=4
  Datum des Eintrags: 22.05.2008 13.29
M. Pfeiffer
ben.pfeiffer@t-online.de  
 
Heute, am 22.05.2005, wurde mein u.g. Leserbrief in der O-Z tatsächlich wieder gelöscht/zensiert: >>> wo leben Sie/wir, Herr Richter ??? - Ist das vielleicht doch noch die SED-DDR??? - Ist die O-Z tatsächlich immer noch das willfährige Parteiorgan der EWIGGESTRIGEN SED und Stasi-Kommunisten ???
  Datum des Eintrags: 21.05.2008 11.31
M. Pfeiffer
ben.pfeiffer@t-online.de  
 
Sehr geehrter Mitstreiter in ALLEN gerechten Fragen::: > mein u. erwähnter Leserbrief an die O-Z wurde tatsächlich soeben (verspätet) publiziert. >>> Bitte VERBREITEN, VERBREITEN, VERBREITEN...und bewerten !!! - Danke - und Tschüss aus Köln, Ihr M. Pfeiffer: -------- Unheilige Allianz: BVVG / Adelsklientel / LPG `ler ä--- Verehrte Leser der O-Z: - Aus dringend gebotenem Anlass bitte ich SIE darum, meine rechtsstaatlichen und demokratischen Fragen an den Mecklenburger MdB Dr. Harald Terpe - sowie dessen sicherlich alsbald publizierte ÖFFENTLICHEN Antworten zur Kenntnis zu nehmen (s. u.a. Link). - Ich denke, MV braucht keinen ehrlosen Pakt der Ex-SED-LPG`ler mit dem inneren Kreis einer westdeutschen Adelsklientel - und einer willfährigen BVVG-Schwerin/Rostock, die ihr "billiges" Ermessen erklärtermaßen explizit i.R. "individueller Lösungen" zu Gunsten dieser Paktierer ausüben will. - MV braucht Antworten für die Zukunft - und keinen neuen Schlieffen-Plan für McPomm !!! - Ich hoffe, in dieser zentralen Frage besteht Einigkeit unter allen hiesigen Demokraten-, Rechsstaatlern und insbes.: patriotischen REPUBLIKANERN !!! - Dass ausgerechnet die vorgeblich sooo schrecklich "Werte-konservative"- bzw. "RECHTS-konservative" Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT über diesen ehrlosen Pakt der Kommunisten mit dem Adel und der BVVG berichtet hat - schlägt dem Fass endgültig den Boden raus !!! - Ich denke aber, bei MdB Dr. Terpe (sowie MdB Volker Beck /NRW) sind die verschwörerischen Paktierer in allerbesten Händen !!! - Sie, verehrte Leser der O-Z, sollten dringend ebenfalls Abgeordnete "Ihres Vertrauens" (soweit überhaupt noch vorhanden !) zu dieser unheiligen Allianz befragen, denn: es geht um IHR EIGENTUM DES VOLKES und um IHRE HEIMAT, das-/die hier wieder einmal hundserbärmlich und dummdreist verschachert wird und werden soll !!! - Noch ist es nicht zu spät dafür, diesen Machenschaften ein baldiges Ende zu bereiten ! - Bitte lesen SIE aber unter dem folgenden Link nunmehr selber nach, was bei Ihnen im Osten in Wahrheit "gespielt" wird - und wie der neue Schlieffen-Plan funktionieren soll : http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_harald_terpe-650-6067.html Michael Pfeiffer aus Köln Druckversion anzeigen Leserbrief schreiben Lesernote 1 Leser haben bisher abgestimmt. Hier das Ergebnis: Note 1(1 = sehr gut, 6 = ungenügend) Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema? Schreiben Sie einen Leserbrief. 1 (sehr gut) (100%)
  Datum des Eintrags: 19.05.2008 21.09
M. Pfeiffer
ben.pfeiffer@t-online.de  
 
...habe gerade hier Ihren hervorragenden Beiträg über die elende und verbrecherische Gen-Technik gelesen...und auch meinen Hinweis auf das unsägliche Schweigen der Kirchen zur Manipulation an Gottes Schöpfung Natur. - Es kommt leider noch viel schlimmer, Herr Richter, der Vorsitzende der Katholischen Bischofskonferenz, Kardinal Lehmann, hat unjüngst im Domradio (!!!) diese Genmanipulation sogar explizit faktisch begrüßt (s. u.a. Link und den folgenden Auszug aus dem Bericht). Lehmann sitzt mit Wirtschaftsbossen und Gen-Politikern bzw. Lobbyisten im ROTARY-Club - und lässt faktisch Gottes Schöpfung vergewaltigen und die Bienen umbringen....und prangert dann auch noch im Domradio heuchlerisch den "Verfall der guten Sitten" an. (Jetzt hat er - Gott sei Dank - kürzlich seinen Hut genommen - weil Papst Benedikt offenbar eine ander Doktrin ausgibt)- > Quo vadis, Kirche ? - Uns hilft tatsächlich kein Gott unsere Welt zu erhalten !!! - Alles Gute für Sie, Herr Richter - bitte lesen Sie was der Rotary-Mann Gottes im Domradio für einen unsäglichen Mist ausspricht : --- http://www.domradio.com/aktuell/artikel_7857.html&37021 --- (...) Lehmann: Kein Veto gegen Gentechnik in der Landwirtschaft Auf grüne Gentechnik angesprochen meinte Lehmann, er wolle „kein generelles Veto“ dagegen aussprechen. „Ich möchte da keine fundamentalistische Sperre ansetzen“, sagte Lehmann in der „Frankfurten Allgemeinen Sonntagszeitung“. Grüne Gentechnik bezeichnet die Anwendung gentechnischer Verfahren in der Landwirtschaft und bei der Produktion von Lebensmitteln. Wenn sich mit neuen Technologien die Ernten um ein Fünftel steigern ließen, „könnte es gewiss ein Segen werden“, unterstrich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Nötig sei jedoch eine kritische Aufmerksamkeit, wobei sich Wirtschaft und Ethik „nicht auseinandertrennen lassen“ dürften. Nach dem Schöpfungsauftrag solle der Mensch die Welt bewahren und bebauen, fügte Lehmann hinzu. „Bebauen heißt auch verändern, heißt gestalten, heißt züchten.“ Hier sei es nicht leicht, eine Grenze zu ziehen. Sie verlaufe spätestens dort, wo man die Art verlasse und etwa Tiere mit Menschen kreuze. „Das wäre das Schlimmste“, so Lehmann. (dr,kna)
  Datum des Eintrags: 19.05.2008 17.18
Michael Pfeiffer
ben.pfeiffer@t-online.de  
 
Sehr geehrter Herr Richter, > ich bitte Sie ganz höflich und dringend, meine Fragen (unter : www.abgeordnetenwatch.de ) an Ihren hervorragenden (!) MdB Dr. Harald Terpe (sowie meine Fragen an MEINEN MdB Volker Beck / NRW) in ihrem größtmöglichen Umfeld zu verbreitern; - ich habe hierzu auch soeben einen Online-Leserbrief an die O-Z geschrieben (ob er publiziert wird - ist bekanntlich Glücksache bzw. Tagesform des Zensoren): ES GEHT UM UNSERE HEIMAT - UND UM UNSERE REPUBLIK >>> Ich denke, in dieser Frage Sind SIE jedenfalls mit mir einer Meinung (???) ! www.abgeordnetenwatch.de / Bundestagsabgeordente / M-V Sehr geehrter Herr MdB Dr. Terpe, die erschütternden Zustände in unseren 5-neuen Bundesländern im Osten unserer REPUBLIK werden Ihnen nicht entgangen sein; ich nenne hier nur : Landflucht, Dörfersterben, Zerstörung bäuerlicher dörflicher Strukturen, Abwandern bzw. endgültiges Auswandern der Jugend und Intelligenz, Monokulturen und Forcierung der unsäglichen Genmanipulation in der Landwirtschaft. * Gegen diese untragbaren Zustände im Osten stemmen sich insbesondere die BÜNDNIS-GRÜNEN - und das ist verdammt gut so ! Diese jämmerlichen Zustände im Osten sind aber keine "Zufallsprodukte" oder unvermeidbares "Schicksal" der dort lebenden gutgläubigen Menschen: NEIN ! - All diese schändlichen und menschenverachtenden Probleme wurden von Menschen gemacht. Wer PFROFITIERT(E) von diesen vorsätzlich gemachten Fehlentwicklungen in der Ex-DDR, Herr MdB Dr. Terpe ? "Cui bono ?" - "Wer profitierte ?" - Fragte schon Cicero - und gewann mit dieser strategischen und zentralen Frage seinen ersten großen Strafprozess. Es gibt nicht nur Verlierer der Einheit - NEIN, es gibt unsägliche Profiteure, die aus all diesen Problemen im Osten massiven Nutzen ziehen. Solche Gewinnler und Profiteure der Einheit haben sich 2006 an der Europäischen Akademie in Waren-Müritz eingefunden, nebst einem willfährigen Leiter der Bundesgesellschaft BVVG - und haben faktisch einen PAKT geschlossen: der "Tenor" dieser unheiligen Allianz lautet: Ex-LPG-SED-Altkader (Postkommunisten) und ein begünstigter innerer Kreis einer Adelsklientel (über den DBV und die AfA) müssen ZUSAMMENHALTEN und GEMEINSAM die BVVG-Landerwerbswünsche DRITTER abwehren; die BVVG will ihr Ermessen in diesem Sinne offenbar explizit ausüben ! Die "rechts-konservative" JUNGE FREIHEIT publzierte 2006 einen glorifizierenden Artikel über diesen Pakt: www.jf-archiv.de * Bitte lesen Sie auch diesen Artikel des Erfolgsautors K. Hart: www.trend.infopartisan.net Werden SIE das hinnehmen ? MfG M. Pf.
  Datum des Eintrags: 17.04.2008 11.51
Walter K.J.Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Neu ! Wustrower Leseheft 05: „Ahne Rude“ Noch vorrätig sind die Nummern 01-03 („In der Sonne“ - eine Barnstorf-Geschichte von Walter K.J.Richter sowie 2 Novellen von Th. Storm (als Einfachhefte für je 2,50 €). Außerdem 04 ( Weihnachtsgeschichten verschiedener Autoren) ebenso wie 05 („Ahne Rude“) als Doppelheft für je 5,- €. Bestellungen über Mail-Adresse walterkurtjulius, Versandkosten 2,50 EURO
  Datum des Eintrags: 17.04.2008 11.34
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
OZ-leserforum am 16.04.08 Die Anwendung der Gentechnik in der Landwirtschaft beunruhigt nicht nur die Biobauern. Auch die Verbraucher haben ihre Zweifel. Volkmar Döring, Binz: Durch freigesetzte Genpflanzen sind schon erhebliche natürliche Lebensräume und Lebensmittel kontaminiert worden, und das Ausmaß der Schäden ist noch gar nicht absehbar. Wissenschaftler sollten doch so viel Augenmaß, Ethik und Moral haben, zu sehen, dass wir solche Versuche, wie hier mit Resistenz-Genen gegen Antibiotika (die wir dringend in der Humanmedizin benötigen), die in der Schweiz wegen des hohen Risikos nicht mehr möglich sind, nicht nur in MV, sondern nirgendwo mehr brauchen. Der Einspruch von über 130 Organisationen müsste doch Zweifel erwecken. Stefan Schuldt, Dresden: Die Aussage, bei Einrichtung einer Schutzzone von 50 Metern zwischen benachbarten Feldern sei die Gefahr einer Auskreuzung der Versuchspflanzen ausgeschlossen, halte ich für äußerst kritikwürdig. Laut ETH Zürich wird der Weizenpollenflug in der Literatur auf eine Distanz von bis zu 60 Metern beziffert. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit gibt die Auskreuzungsdistanz von Weizen auf 300 Meter, eine kanadische Studie gar auf über zwei Kilometer an, was Freilandversuche in Deutschland fast unmöglich machen würde. Michael Pfeiffer, Köln: 80 Prozent der Bürger sind bekanntlich gegen die Genmanipulation in der Landwirtschaft und in unserer Nahrungskette. Welchen Verantwortlichen interessiert’s? Grüne Gentechnik bezeichnet die Anwendung gentechnischer Verfahren in der Landwirtschaft und bei der Produktion von Lebensmitteln. Wenn sich mit neuen Technologien die Ernten um ein Fünftel steigern ließen, könnte es gewiss ein Segen werden, unterstrich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Nötig sei jedoch eine kritische Aufmerksamkeit, wobei sich Wirtschaft und Ethik „nicht auseinandertrennen lassen“ dürften. Die evangelische Kirche in MV äußert sich gar nicht zur Genmanipulation. Das ist meines Erachtens mindestens genau so schändlich und verantwortungslos.
  Datum des Eintrags: 21.01.2008 12.38
INFO: PetitionID=603
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http://itc.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=603 Eine anhängige öffentliche Petition - so ganz nach "dem Geschmack" der sog. "Grünen"? Biotechnologie - Gentechnik: Anbau und Neuzulassung gentechnisch veränderter Organismen Eingereicht durch: Bernhard Kletzenbauer am Montag, 17. Dezember 2007 Mit der Petition soll erreicht werden, dass gentechnisch veränderte Organismen (GVOs) nicht patentiert und in der Land- und Forstwirtschaft ausnahmslos gesetzlich verboten werden. Mit der Petition soll verhindert werden, dass die biologische Vielfalt in Deutschlands Böden und landwirtschaftlichen Erzeugnissen durch Verunreinigung mit GVOs für immer verloren geht. Das empfindliche ökologische Gleichgewicht aller natürlichen Organismen muß erhalten bleiben. Begründung: Unbestreitbare Tatsache ist, daß freigesetzte Organismen nie mehr vollständig aus der Natur rückholbar sind; auch nicht GVOs, die sich nachträglich als große Gefahr erweisen. Sie bleiben nicht auf den Ursprungsort begrenzt, sondern vermehren sich unaufhaltsam. Bisherige, gentechnische Veränderungen an Lebewesen zeigen, daß die Ergebnisse unvorhersehbar sind, und gentechnische Manipulation in der Landwirtschaft keine zuverlässige Methode darstellt. Gifthersteller und große Saatgut-Konzerne streben eine weltweite Monopolstellung an. Mittels patentiertem, gentechnisch verändertem Saatgut, das nur einmal auskeimt (Terminator-Technologie) sollen Landwirte von diesen Firmen abhängig werden. Die gentechnisch veränderten Pflanzen kreuzen sich mit verwandten Wildpflanzen und mit artgleichen Pflanzen aus biologischem Anbau. Dadurch wird bald der gesamte Bestand dieser Art durch Fremdgene mit unbekannten Folgen verunreinigt. Freisetzung gentechnisch veränderter Arten macht jahrzehntelange Züchtungsarbeiten wertlos. Folgen einer gentechnischen Verunreinigung sind unvorhersehbar und oft nachteilig für Mensch und Natur. Gentechnische Veränderungen können nicht gezielt vorgenommen werden, sondern Arbeiten nach der Methode von Versuch und Irrtum. Da eine unbeeinträchtigte Koexistenz von natürlichen- und gentechnisch veränderten Arten nicht möglich ist, wären deutsche Bürger am Ende dazu gezwungen, ausschließlich gentechnisch veränderte Landwirtschafts-Produkte zu essen. Eine Wahlfreiheit besteht nicht mehr, sobald alle genetisch unveränderten Produkte verschwunden sind. Bisherige Reinheitsgebote der Nahrungsmittel können nicht mehr eingehalten werden. Durch unvorhersehbare Bildung neuartiger Eiweiß-Stoffe in den GVO kann es zum Auftreten neuartiger Allergien kommen. Die Kombination von Totalherbizid und resistenten Nutzpflanzen erzeugt noch nie dagewesene Mono-kulturen. Die Anfälligkeit dieser Monokulturen gegenüber Krankheiten und Schädlingen wird man mit mehr Gift und gentechnischer Manipulation auszugleichen versuchen – ein Teufelskreis entsteht. Die Natur wird gegen neue Gifte schnell resistente Arten bilden, so daß man neue Super-Unkräuter heranzüchtet, anstatt sie zu reduzieren. Gentechnische Manipulation in der Landwirtschaft erzeugt keine nachhaltigen Werte für spätere Generationen, sondern zerstört deren unersetzbare natürliche Lebensgrundlagen.
  Datum des Eintrags: 30.11.2007 18.46
M. Pfeiffer
 
 
Gestatten Sie mir einige Bemerkungen zu Ihrem Beitrag, der in einigen Teilen an mich persönlich gerichtet ist, sehr geehrter Herr Richter: - Zunächst vorab: - der Henkelbruch der Brecht`schen Tasse ist sehr bedaurlich; aber solange die Postboten keine Mindestlöhne bekommen, darf man wohl kaum erwarten dürfen, dass "fragile Postsendungen" mit gebotenener Brecht`scher Passion befördert werden! - Ich hoffe aber sehr, der Stroh-Jager-Tee hat aus der verbliebenen und intakten Tasse trotzdem einigermaßen gemundet und innerlich aufgewärmt? - Nun zu Ihrer Kernaussage: BODENREFORM - Sie schätzen mich leider völlig falsch ein- und haben meine ö.Pet. offensichtlich nicht bis zu Ende gelesen: Selbstverständlich war die Bodenreform notwendig - um die Kriegslasten gerecht auf alle Deutschen zu verteilen. Der faschistische Angriffskrieg wurde bekanntlich von West-, Süd-, Ost-, und Norddeutschen gleichermaßen angezettelt - aber leider wurde in Westdeutschland eine dringend notwendige Bodenreform zu Gunsten der heimatvertriebenen: Pommeraner, Schlesier, Sudetendeutschen, Ostpreußen etc. nicht vollzogen - und mehr als 15 Millionen Heimatvertriebene vegetierten somit auf dem unangetasteten Eigentum derer, die hier im Westen ALLES behalten durften. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die (sehr notwendige und demokratische) Bodenreform im Osten mittels pauschaler Kriminalisierung-, Diffamierung-, Internierung-, Ermordung oder Zwangsvertreibung (auch von völlig Unschuldigen und NS-Unbelasteten) vollzogen wurde; nur einzig und alleine gegen diese unsäglichen stalinistischen Terrormethoden, die von der Wiener Konvention geächtet sind, richtet sich meine ö.Pet., Herr Richter. - Die Notwendigkeit der demokratischen Bodenreform wird von mir in keiner Weise in Frage gestellt. - Vielleicht lesen Sie meine ö.Pet. unter diesen Gesichtspunkten noch einmal neu: http://itc.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=572 ---- Ich denke, auch B. Brecht hätte die elementaren Grundregeln dieser objektiven Redlichkeit-, Ehre und des Anstandes beachtet: wer kein Nazi war-, wer niemand ausgebeutet hat-, wer stets ehrbar-, redlich und anständig zu den Menschen im Dorf war-, wer nicht einmal faschistischer Soldat war: "Warum soll dieser Mecklenburger nicht rehabilitiert werden, verehrter Herr Richter???????" - Grüße aus Köln! - Michael Pfeiffer, Enkel des Leopold Frhr. v. Plessen, +2.5.45 Rittergut Dolgen bei Laage. - (Ich werde Sie nicht mehr belästigen.)
  Datum des Eintrags: 30.11.2007 13.21
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Mein folgendet Leserbrief zu einem OZ-Artikel vom 28.11.07 über die Umbenennung der Ahrenshooper Bibliothek in „Käthe-Miethe-Bibliothek“ fiel einmal mehr der bewährten OZ-Zensur zum Opfer. So mache ich ihn wieder an dieser Stelle öffentlich. LESERBRIEF „…sowie die Bibliothek. Letztere wird in diesem Jahr erstmals den Namenszusatz „Käthe Miethe“ tragen.“ wird da der erstaunten OZ-Leserschaft aus Ahenshoop mitgeteillt, So so! Typisch für den Alleinvertretungsanspruch der Ahrenshooper in Sachen Kultur ist das allemal. Käthe Miethe lebte, wie jedes Kind weiß, mit ihrer Busenfreundindin Inge Lettow, der Wustrower Organistin, überwiegnd in Wustrow, und den Stoff für ihre bekannten Romane recherchierte sie nicht in Ahrenshoop, wie ich persönlich aus zuverlässiger Quelle bezeugen kann, sondern in alten Wustrower Schifferfamilien. Was soll also diese Ahrenshooper Anmaßung, diese ihre Dorfbibibliothek „Käthe Miethe“ zu nennen? Wäre es da nicht bei der Nähe zur NS-Kulturkammer und –Ideologie, wie Brecht sie in seinem „Arbeitsjournal" bezeugt, oder wenigstens zur bekannten „Kulturbundnähe“ und eines Johannes Robert Becher oder anderer besser, der Ahrenhooper Dorfbibliothek den Namen eines jener in Ahrenshoop einst so angesehenen „Kulturgrößen“ zu verpassen?
  Datum des Eintrags: 26.11.2007 10.44
Walter Richter
 
 
Liebe Freundinnen und Freunde, geehrte Damen und Herren! Am 2. und am 16. Dezember (1. und 3. Advent) um 16 Uhe gibt es im "Schmugglerkrug", der Dorfgaststätte von Eixen bei Marlow, Weihnachtsgeschichten-Lesungen. Unter anderem werde ich aus meinem neuen Buch (Wustrower Leseheft 04) "Von Leuchterbauern und Tannenbäumen" lesen. Es kommt dieser Tage aus der Druckerei und kann für 5,- EURO plus Porto bei meinem Verlag bestellt und bezogen werden. Zum untenstehenden Eintrag von Michael Pfeiffer: Sehr geehrter Herr Pfeifer, da ich "nur" für die Bündnisgrünen im NVP-Keistag sitze, aber kein Parteimitglied bin, sind es nicht "meine" Bündnisgrünen, wie Sie schreiben, Sie müßten sich wegen Ihrer Petition also schon an den Landesverband (www.gruene-mv.de) oder den Kreisverband (www.gruene-ruegen.de) wenden. Ich selber kann Ihrer Menschénrechts-Petition in vielen Punkten zustimmen, aber nicht in allen. Bezüglich der Bodenreform in der SBZ 1946 vertreten wir, glaube ich, gegensätzliche Meinungen. - Vielen Dank übrigens für Ihre nette Sendung. Die beiden Brecht-Tassen haben einen Ehrenplatz im entsprechenden Bücherregal gefunden. Von der einen war zwar der Henkel im Paket abgebrochen, aber bei meiner Art Verwendung tuts ja im wörtlichsten Sinne keinen "Abbruch". Freundlichen Gruß, Walter Richter
  Datum des Eintrags: 25.11.2007 14.05
Michael Pfeiffer
Ben.Pfeiffer@t-online.de  
 
Sehr geehrter Herr Richter, die BündnisGrünen haben sich die Menschenrechte "auf die Fahne geschrieben" wurde gerade auf WDR 2 verbreitet. Möchten Sie- und Ihre BündnisGrünen meine nachstehende ÖFFENTLICHE PETITION an unsere "Volks-Vertreter" vielleicht unterstützen - und meine Petition mitzeichen? - Totensonntag wäre ein guter Tag dafür ! - MfG, Ihre M. Pfeiffer, Köln: http://itc.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=572 Wenn Sie diese Petition mitzeichnen, d.h. unterstützen wollen, füllen Sie bitte das nachstehende Formular aus und klicken Sie auf "MITZEICHNEN" Alle mit * gekennzeichneten Felder sind obligatorisch. Der Deutsche Bundestag möge die Rehabilitierung der in der SBZ/DDR von 1945 bis 1949 im Zuge der Boden-/Industriereform politisch verfolgten- und pauschal als ""Nazis und Hauptkriegsverbrecher"" kriminalisierten binnendeutschen Opfer beschließen. Begründung: Der Verhandlungsführer der Bundesrepublik Deutschland erklärte anlässlich der mündlichen Verhandlung vor der Großen Kammer des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte im Rahmen einer Beschwerde von binnenvertriebenen- und zwangsenteigneten Deutschen gegen die BRD sinngemäß: ""den Opfern im Zuge der Boden- und Industriereform in der SBZ/DDR sei großes Unrecht geschehen; das könne er verstehen""; - gleichzeitig erklärte Prof. Dr. Dres. h.c. F. als Verhandlungsführer- und explizit im Namen der Bundesrepublik Deutschland: ""Deutschland werde politisches Verfolgungsunrecht niemals anerkennen, das verstieße gegen die Wiener Konvention"". Eine offizielle Anerkennung- und Rehabilitierung der unbestreitbaren politischen Verfolgung und pauschalen Kriminalisierung aller Landwirte (>100 ha Landeigentum) und zahlloser redlicher Mittelständler im Zuge des kommunistischen Klassenkampfes zur Durchsetzung der Boden- und Industriereform steht immer noch aus. Redliche- und (auch) völlig NS-unbelastete Deutsche (Bauern und mittelständische Unternehmer) gelten darum heute immer noch als: ""Nazis und Kriegsverbrecher"" gem. der kommunistischen Gesetze und Rechtsprechung aus der Zeit von 1945 - 1949. Eine rechtsstaatliche Unschuldsvermutung gibt es bis heute nicht für diesen politisch verfolgten- und pauschal kriminalisierten Personenkreis. Rechtsstaatliche Rehabilitierungsgesetze gibt es für diese im Zuge der Boden- und Industriereform von 1945 - 1949 politisch verfolgten-, pauschal kriminalisierten-, internierten-, ermordeten oder zwangsvertriebenen binnendeutschen Opfer bis heute ebenfalls nicht; das heißt: hier wird eine Gruppe und Minderheit (Landwirte und Mittelständler) aus der rechtsstaatlichen Rehabilitierungsgesetzgebung bis heute ausgegrenzt - und redliche-, auch völlig NS-unbelastete politische Verfolgungs- und Vertreibungsopfer (und sogar nicht entdeckte NS-Widerstandskämpfer) gelten weiterhin als ""Nazis, auszurottendes Unkraut und Kriegsverbrecher"" im Sinne des kommunistischen Klassenkampfes. Es gilt das gesprochene Wort des Verhandlungsführers der BRD vor der Großen Kammer des EGMR; dass: ""Deutschland (auch) dieses politische Verfolgungsunrecht niemals anerkennen wird - weil das gegen die Wiener Konvention verstößt"". Eine unverzügliche Rehabilitierung der kriminalisierten politischen Verfolgungsopfer im Zuge der totalitären Durchsetzung der (unbestritten seinerzeit sicherlich notwendigen-) Boden- und Industriereform in der SBZ/DDR aus der Zeit von 1945 - 1949 gilt damit m.E. als unmissverständliches Versprechen des Rechtsstaates BRD - und die lange überfälligen Rehabilitierungsgesetze müssen für den genannten Opferkreis unverzüglich angepasst- bzw. erlassen werden. Auch die Opfer der Franco-Diktatur werden nun - im europäischen Grundwerte- und Menschenrechtsraum - per Gesetz durch Spanien rehabilitiert. Die Ehre und Reputation redlicher- und NS-unbelasteter Deutscher muss durch den europäischen Rechtsstaat BRD ebenfalls unverzüglich wieder hergestellt werden.
  Datum des Eintrags: 08.11.2007 20.30
Walter Richter
 
 
Mein Leserbrief vom 07.11.07 von gegen 12 Uhr Er wurde von der ach so rede- und pressefreien OZ heute mal wieder nicht freigeschalte. Dreimal dürft ihr raten, warum wohl nicht! Leserbrief zum OZ-Artikel Mittwoch, 07. November 2007 | Titelseite Lange Runden mit wenigen Kunden Die Strecken werden nicht kürzer, aber die Anzahl der Schüler geringer: Unter dem Strich steigen die Kosten für die Schulbusse Absehbares Problem Ja, das war abzusehen, und es wurde auch nicht rechtzeitig gegengesteuert. „Früher saßen 40 Schüler im Bus und 20 standen“, sagt Hubertus Wegener, technischer Leiter der Kraftverkehrgesellschaft (KVG) Ribnitz-Damgarten, heute SITZEN also „nur noch“ 40 drin. Aber das ist doch gut so! Über solchen „Rückgang“ kann sich wirklich nur ein TECHNISCHER Leiter beklagen, dem Kinder weniger am Herzen liegen, dafür mehr seine erzielbare unternehmerische Rentabilität offenbar. Kein Wunder, daß es immer mehr jüngere Leute in die größeren Orte zieht, und in den Dörfern nunmehr „bloß“ Alte übrigbleiben, moderne Alte übrigens mit Auto und Internet, die sich den Führerschein über 70 nicht so ohne weiters aberkennen lassen wollen, eben nur, weil sie alt sind. Nein, veraltet ist der Kraftverkehr, ebenso wie die Schulpolitik veraltet ist und manches andere mehr in diesem Lande. Da liegt der Hase im Pfeffer! „Alles größer!“ heißt das Diktat des Kapitals: die Renditen, die Gewinne, die Einsparungen auf Kosten von Kindern und Rentnern, die Abzocke des „kleinen Mannes“ von der Straße, nicht zu vergessen die Schulen also und die Busse, und deren Fahrpreise selbstverständlich. Alles größer, alles höher, alles weiter; alles Globalisierung! - Ginge es nicht eine Nummer kleiner? Wäre das nicht vielleicht ein Lösungsansatz? Nicht kleinere Renten und kleinere Löhne selbstverständlich, nein, das ist nicht gemeint, aber kleinere Busse etwa, preiswertere Shuttles mit Kleintransportern von Gemeinden oder – von mir aus- auch von der KVG, preiswertes Angebot etwa für den Einkaufbummel der Alten oder für die Schulkinder, für die vor allem: Kurze Wege für kleine Beine!, die sich nämlich nicht so ohne weiteres „globalisieren“ oder eben „langziehen“ lassen wie die sprichwörtlichen Hammelbeine die ganz anderen Leuten langgezogen gehörten. Zwei drei kleinere Orte beispielsweise könnten bequem zusammen eine Ein- oder Zweiklassenschule mit jahrgangsübergreifenden Unterricht aufmachen und unterhalten, Eltern, die Zeit hätten, oder von mir aus auch ein 1Euro-Jobber mit einem Gemeindeauto könnten die Kinder hinbringen und wieder abholen, je nachdem, wie der Tagesplan ihrer Schule es vorgibt. (Das ist ja auch verkehrte Welt, wenn die Bedürfnisse des Kraftverkehrs die Schulstundenplanung bestimmen anstatt umgekehrt!) Viele Kinder würden möglicherweise bei dieser Lage dichter beieinander liegender Schulorte zumindest bei schönem Wetter sogar mit dem Fahrrad zur Schule radeln können. Man komme doch nicht immer mit dem Argument, dies sei veraltete Schule! Es ist POLITISCH nicht gewollte Schule, und zwar weil viele unserer Landespolitiker nicht anders denken können als in solchen globalen Kategorien voller Gigantomie und Großmannssucht, was man allein schon an der Höhe ihrer selbstgenehmigten Diäten und Pensionen ablesen kann. Läßt sich etwas ändern? Ich fürchte: Nein! Ich fürchte, es wird so weitergehen, obwohl die Folgen absehbar und schon heute mit Händen zu greifen sind (selbst mit kleinen Händen
  Datum des Eintrags: 03.11.2007 18.34
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Hallo Freundinnen und Freunde, geehrte Damen und Herren! Am 17.11.07 gibt es in der Landgaststätte SCHMUGGLERKRUG in Eixen bei Marlow um 15 Uhr die 1. Werkststt des NVP-Literaturverein i.G., verbunden mit einer öffentlichen Lesung von 2 oder 3 Autoren. Ich werde eine der fünf dramatisierten Eulenspiegelgeschichten aus 5 Ländern lesen. Die 2007er Neuerscheinung des Heftches hat wie die 1974er den Sammeltitel "Von Eseln und Narren". Das Heft kann beim Verlag gekauft werden, der Verlagsabgabepreis beträgt ohne Porto 5,- €. Laiengruppen erwerben das Aufführungsrecht an den "5 Stücken für KleinesTheater" durch Kauf eines Rollensatzes von 10 Ex., also für 50,-€. Mit freundlichem Gruß der Autor Walter K.J.Richter
  Datum des Eintrags: 26.10.2007 18.40
Walter K.J. Richter
 
 
hallo Freundinnen und Freunde, geehrte Damen und Herren, ich erlaube mir darauf aufmerksam zu machen, daß die zu Ende 2007 geplanten Nummern 2-4 der Wustrower Lesehefte demnächst aus der Druckerei kommen. Die Nummern 2 und 3 enthalten je eine norddeutsche Storm-Novelle, die Nummer 4 enthält 5 Weihnachsgeschichten von Andersen, Löns, Rosegger und mir. Jedes Heft ist ca. 60 Seiten stark und kostet 5 Euro. Die nächsten Zuammnkünfte des NVP-Literaturvereins sind wie geplant am 04. und 17.11. jeweils 15 Uhr im Eixener "Schmugglerkrug"! Am Freitag, 02.11 gibt es dafür KEINE agb-Zusammenkunft!
  Datum des Eintrags: 24.10.2007 18.10
Info: www.are-org.de
 
 
Bericht von RAin WILDGANS zur Veranstaltung der Grünen in Grimmen am 25.09.2007 -------------------------------------------------------------------------------- Frau Behm führte zunächst aus, dass die BVVG ausschließlich nach den vorhandenen Gesetzen handele. Hier sei nicht nur das Ortsansässigkeitsprinzip verankert, sondern auch die Kürzungsmöglichkeit der Kaufpreise sowie auch die etwaigen Erwerber genannt. Sie sei erschüttert, dass die Politik nicht deutlicher auf die Rüge des Bundesrechnungshofes eingehe, aber (heimlich) werde sie doch befolgt, was sich an der reduzierten Kürzung zeige. Dabei war es ihr besonders wichtig, hierzu eine farbige Grafik zu zeigen, wobei der Aufbau der dazugehörigen Technik ca. eine halbe Stunde dauerte. Die Forderung nach Einstellung der Verkäufe nahm sie nicht auf; sie ging lediglich auf eine andere Weise der Verteilung ein (größere oder kleinere Lose; Erwerbsmöglichkeiten für Klein- und Nebenerwerbsbauern etc.). Die vom EALG wirklich Betroffenen wurden von ihr nicht genannt, ich hatte aber auch nicht den Eindruck, dass sie damit etwas hätte anfangen können. Auf meinen Hinweis, dass die Eigentumsverhältnisse an allen verkauften und zu verkaufenden Flächen durchweg nicht abschließend geklärt sind und dementsprechend das Eigentum anderer durch die BVVG verscherbelt wird, haben die teilnehmenden Diskutierer nicht erfasst, nur das Publikum hatte eine Idee, wovon ich sprach, die nämlich von Enteignungsmaßnahmen betroffen waren. Die Erörterung drehte sich nach den Eingangs-Statements also ausschließlich um die "gerechtere" Verteilung unter den Bauern; die Alteigentümer kamen nicht vor, ebenso nicht die LPG-Geschädigten, für die ein nachträglicher Ausgleich für ihre Vermögensanteile gefordert werden muss. Auch hier folgte das Publikum, nicht aber die Teilnehmer im Podium. Selbst der ausdrückliche Hinweis, dass viele Betriebe mangels ordnungsgemäßer Umwandlung, die durch eine entsprechende Prüfung nachegwiesen werden kann, grundsätzlich nicht berechtigt sind, am verbilligten Flächenerwerb überhaupt teilzunehmen, wurde nicht realisiert. Aus meiner Sicht muss also sichergestellt werden, dass - die Eigentümer ihr Eigentum zurückerhalten können, wenn dies nicht freiwillig geschieht, muss diese Möglichkeit dennoch nach Abschluss der Verfahren bestehen, parallel zu der Versagung einer GVO-Genehmigung nach einem angemeldeten Restitutionsanspruch - die Prüfung der LPG-Umwandlung muss, genau wie in Thüringen, erfolgen, damit die unberechtigten LPG'en ausgegrenzt werden können und die Bauern ihren Ausgleich noch bekommen - die Differenzierung bei der Flächenvergabe zwischen den wahren Berechtigten und den "Nutznießern" muss sich in einer konsequenten Bevorzugung und Vergünstigung ausdrücken Frau Behm, die das Verhalten der BVVG an den Gesetzen misst, könnte man also durchaus eine Änderung der Gesetze vorschlagen,- wenn nicht die Erfahrung zeigen würde, dass die Gesetze immer so verdreht werden, wie es der Politik gerade passt. Es ist eben leider wirklich politisch nicht gewollt, was übrigens in der o.g. Veranstaltung mehrmals wörtlich so gesagt wurde, nicht nur von mir.
  Datum des Eintrags: 18.10.2007 12.22
Walter K.J.Richter
 
 
Damen und Herren, Freundinnen und Freude! Dieser Tage erscheint mein Heft "Von Eseln und Narren - sechs dramatisierte Eulenspiegelgeschichten aus 6 Ländern für Kleines Theater", eine Neuauflage des gleichnamigen erstmals 1974 in der Leipziger Reihe "Laientheater" herausgebrachten Buches. Bei der Präsentationsveranstaltung im Ostseebad Wustrow, die als szenische Lesung gedacht ist, werden mich 2 Akteurinnen der Gruppe "Wustrower Theateweiber" unterstützen. Ort und Termin stehen noch nicht fest. Laienspielgruppen usw. erwerben Aufführungsrechte an den Stücken durch Kauf eines Rollensatzes von mindestens 10 Exemplaren à 5,- Euro. Das im Julius Richter Verlag erschienene Heft hat einen Umfang von 81 Seiten DIN A5. Es kann NUR im Vor-Ort-Verkauf oder per Postversand (2 Euro für Porto und Verpackung mit Vorkasse) erworben werden. Mit freundlichem Gruß der Autor und Verleger
  Datum des Eintrags: 17.10.2007 16.47
M. Pfeiffer
 
 
Sehr geehrter Herr Richter, eine (auch für Sie bestimmt-) interessante Pressemitteilung zu "Grimmen" habe ich noch gefunden (Auszug s. unten); - unter www.staatshehlerei.org (Forum) ist sie aber in voller Länge aktuell nachlesbar. Nun steht offenbar auch die Klage der AbL gegen die BVVG vor dem Scheitern - obwohl dem unten genannten Beschwerde führenden RA Dr. P. auch explizit meine BVVG-Vetternverträge vorliegen. Danach besteht kein "Anfangsverdacht", wenn vollmachtlose Vertreter der BVVG Schwerin/Rostock sich 250.000m2 BVVG-Land - in bester Lage - zu 65.000€ Euro (im Ergebnis) selber verkaufen dürfen. Alles "legal", sagt offenbar die Staatsanwaltschaft...und dem M-V Kleibauern Czerwinskie (s. unten) nimmt man von seinen 2ha BVVG Land sogar noch Flächen für die Autobahn ab!!! - Warum fährt Bauer Czerwinskie nicht ebenfalls nach Hamburg- und verkauft - als vollmachtloser BVVG-Vertreter der NL-Schwerin/Rostock - 25ha zu 65.000€ an seine eigene Familie, wenn das doch legal ist? Notar Dr. Herbert A. beurkundet diesen BVVG-Vetterndeal in Hamburg bekanntlich sofort - ohne Einsichtnahme der Grundbücher in M-V!!! Es wird schwer werden, sehr geehrter Herr Richter, in diese Phalanx aus Filz, Korruption und Vetternwirtschaft einzubrechen - wenn selbst die Justiz wegschaut!!! Alles Gute! - Ihr: M. Pfeiffer +++Frustrierte Kleinbauern in Mecklenburg-Vorpommern+++ddp - Mittwoch, 10. Oktober, 12:38 Uhr Schwaan (ddp-nrd). Den Kampf um etwas mehr Ackerland hat Reinhold Czerwinski aufgegeben. Der 68-jährige ehemalige Ostpreußen-Flüchtling, der in Groß Bölkow bei Rostock einen kleinen Hof mit 14 Mutterkühen hält, ging bei der vor 15 Jahren begonnenen Privatisierung ehemals volkseigener Flächen leer aus. «Jahrelang hatte ich versucht, 30 Hektar zu kaufen», sagt er deprimiert. Doch die Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft (BVVG) habe abgelehnt, weil er im Nebenerwerb tätig sei. Gerade mal zwei Hektar gestand die Treuhandnachfolgerin dem Kleinbauern zu. Sein Betrieb lebt heute von Weizen und Hafer, den er auf ein paar Hektar Pachtland anbaut. Einen Teil davon verlor er unlängst auch noch durch den Bau der A 20. So wie Czerwinski erging es rund 2600 Landwirten, die in Mecklenburg-Vorpommern kleine bäuerliche Betriebe im Nebenerwerb führen. «Während der Großteil der Flächen in Ostdeutschland günstig an die großen Nachfolgebetriebe der ehemaligen Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften ging, erhielten die Kleinbetriebe gerade mal ein Prozent der Flächen», sagt der Bundesgeschäftsführer des Verbandes der Landwirte im Nebenberuf (VLN), Jens Reichardt. Die AbL stellte daher im Frühjahr dieses Jahres Anzeige gegen die BVVG. Das Verfahren sei von der Staatsanwaltschaft vorläufig eingestellt worden, weil angeblich kein hinreichender Verdacht der Veruntreuung bestehe, sagt AbL-Anwalt Thorsten Purps, der über 50 Einzelfälle recherchierte. Nach einer Beschwerde liegt das Verfahren nun bei der Generalstaatsanwaltschaft Berlin. Notfalls will Purps ein Anklageerzwingungsverfahren anstreben. Auf die Ex-LPG könnten dann empfindliche Kaufpreisnachforderungen zukommen. (ddp)
  Datum des Eintrags: 07.10.2007 15.01
M. Pfeiffer
 
 
...vielleicht noch einige wesentliche Hinweise - insbes., für Ihre ehrbare Leserschaft, die sich in diesen trostlosen Zeiten glücklich schätzen darf, einen so aufrechten und unverbogenen Zeitgenossen, wie Sie, sehr geehrter Herr Richter, als Lokalpatrioten- und Kreistagspolitiker zu besitzen: Anfang des Jahres schrieb der Redakteur Reinhard Zweigler in seiner Ostsee-Zeitung den (viel beachteten) Artikel zur AbL-Strafanzeige gegen die BVVG: "Ackerland in MV verscherbelt?" Diesen sehr sachlichen und objektiven Bericht haben sowohl Sie mit Ihrerm Leserbrief: "Volksvertreter wurden selbstherrlich ignoriert" - als auch ich mit meinem (nachstehend nochmals ausgewiesenen) Leserbrief: "Findet die Vetternwirtschaft endlich ein Ende ?" CO-KOMMENTIERT. Es keimte (bei mir jedenfalls-) nun die Hoffnung auf, dass die Vettern- und Günstlingsverträge der BVVG Schwerin/Rostock nun auch durch einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss (auf öffentlichen Druck hin-) aufgegriffen würden; doch hieran bestand/besteht offenbar nicht das geringste Interesse seitens der Landespolitik; vielmehr werden seitdem alle meine diesbzgl. Leserbriefe in der OZ völlig zensiert; will heißen: Leserbriefe, die sich mit den Pacht- und Kaufverträgen der BVVG- oder mit dem einhergehenden Dörfersterben und der Landflucht in M-V sachlich auseinandersetzen, werden nun NICHT MEHR in der OZ publiziert. An dieser Stelle wiederhole ich, dass die BVVG-Günstlings- und Vetternverträge der OZ Redakteurin Elke Ehlers - auf deren ausdrückliche Anforderung hin - seit ca. 6-Monaten vorliegen, wie auch meinem nachstehenden- und letzten (unzensierten-) Leserbrief zur BVVG-Vetternwirtschaft zu entnehmen ist. Offensichtlich wird nun versucht, eine "Nachrichtensperre" über ein unsägliches Thema zu verhängen, die an die düstersten Zeiten der beiden letzten deutschen Diktaturen erinnern lässt. In Grimmen wurde völlig zutreffend festgestellt, dass die Braunen offenbar schon jetzt massiv von der unsäglichen Vergabepraxis der BVVG profitieren (-und dieses Thema auch bereits mit der Parole: "Bauernland in Bauernhand!" aufgreifen). Wenn die Landespolitik den roten LPG-Baronen (offenbar) die Pfründe sichern will- und wenn die sog. 4.-Gewalt (die Presse) auf Stilmittel der Diktatur zurückgreift - wer will sich dann noch über die erbärmlichen Zustände in den 5-neuen Bundesländern wundern, sehr geehrter Herr Richter? Alles Gute für Sie!!! - Ich wiederhole meinen (kurzen) letztmalig unzensierten Leserbrief zum OZ-Leitartikel von Reinhard Zweigler: "Ackerland in MV verscherbelt?": "Findet die Vetternwirtschaft endlich ein Ende ?" - Na endlich - geht also doch!!! - Hoffentlich wird nun auch der lückenlos dokumentierten- und unsäglichen BVVG-Günstlings- und Vetternwirtschaft ein "würdiges" Ende bereitet! Wenn ein Vetter seinem Vetter - als BVVG-Vertreter und zudem vollmachtlos - große Ländereien zu Spottpreisen verscherbeln darf, um sie sodann über Schweizer Erbverträge seiner eigenen Familie zuzuschanzen, dann ist etwas absolut oberfaul im System (oder darf man sagen Kartell?) dieser Bundes-GmbH: "Treuhand-BVVG". Meine umfangreichen Beweis-Akten hierzu liegen jedenfalls sowohl der Staatsanwaltschaft in Schwerin, -als auch dem Bundesrechnungshof -sowie ferner der Ostsee-Zeitung und Herrn MdL Minister Dr. Backhaus vor. Mehr Vetternwirtschaft - im wahrsten Sinne dieses negativ belasteten Wortes - geht nun wirklich nicht in M-V!!! - Alleine der "politische Wille in Mecklenburg-Vorpommern" fehlt, jedenfalls nach offizieller Lesart seitens des Landwirtschaftsministers Dr. Till Backhaus. Über die Gründe hierfür wird sicherlich noch zu "spekulieren" sein, so denke ich. Ein Untersuchungsausschuss dürfte und sollte aber ganz "tiefe Einblicke" bieten. - Oder müssen alle deutschen "Soli"-Zahler etwa für Mindererlöse aus Vetternwirtschaft in M-V noch weiterhin aufkommen??? Michael Pfeiffer aus Köln Druckversion anzeigen Leserbrief schreiben
  Datum des Eintrags: 06.10.2007 11.32
Walter Richter
 
 
Pressebericht des Kreisverbandssprechers Bündnis 90/Die Grünen Rügen/Stralsund/Nordvorpommern: Einmischung erbeten AbL und Grüne Abgeordnete diskutierten mit Betroffenen über Flächenvergaben Grimmen. „Die Klugheit des Fuchses kommt zu 90 Prozent von der Dummheit der Hühner,“ brachte Jens Reichardt auf den Punkt, was gegen die Zustände zu tun wäre, die zuvor von rund 40 engagiert diskutierenden Besuchern beklagt worden waren. Der Bundesgeschäftsführer des „Verband der Landwirte im Nebenberuf“ nahm in der vergangenen Woche an einem Podiumsgespräch im Kulturhaus "Treffpunkt Europas" teil, zu welchem die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen eingeladen hatten. Deren Wustrower Abgeordneter, der pensionierte Lehrer Walter Richter, hatte das Thema mit einer Anfrage im Grimmener Kreistag angestoßen. Thema: „Von der LPG zur Agrar-GmbH Un(ge)rechte Flächenvergabe im Osten“. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft erstattete Strafanzeige gegen die Treuhand-Nachfolgerin BVVG. Der Vorwurf: Bei der Vergabe landwirtschaftlicher Flächen habe es Unregelmäßigkeiten zugunsten großer Agrarbetriebe gegeben. Die Folge: Die aktuelle Praxis stütze die Fortsetzung der Agrarstruktur der DDR. Die ungleiche Verteilung der Flächen durch die öffentliche Hand sei dabei weder ein Problem „unter Bauern“ noch ein inneres Problem des Agrarsektors, sondern vielmehr „das zentrale soziale Problem in den östlichen Ländern“, so Reichhardt. Neben diesem und Cornelia Behm, der agrarpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Grüne saßen auch die Grimmener Rechtsanwältin Catherine Wildgans, der ehemalige Bauernfunktionär Wolfgang Jäger sowie Jörg Gerke für die AbL auf dem Podium. (Fortsetzng im nächsten Eintrag)
  Datum des Eintrags: 06.10.2007 11.24
Walter Richter
 
 
Fortsetzung: Die Juristin wies auf die unklare Rechtsgrundlage aufgrund der Enteignungen im Zuge der DDR-Bodenreform hin und mahnte: „Die BVVG verkauft Boden, der ihr nicht gehört.“ Nur, wer den Nachweis erbrächte, ordentlich abgewickelt zu haben, solle in den Genuss weiterer Förderung kommen. Nach Auffassung von Wolfgang Jäger, dem ehemaligen Hauptgeschäftsführer des Landesbauernverbandes und heutigen Geschäftsführer der Bodenfonds GmbH & Co KG, „hat es schon immer Verteilungskämpfe gegeben“. Allerdings hätte man statt an Spekulanten zu verkaufen, an Landwirte verpachten sollen, räumte Jäger ein: „Heute ist die Situation im Bodenmarkt tödlich und die Preise explodieren!“. Von den möglichen 13 Milliarden Euro hätte die BVVG selbst eigenen Angaben zufolge lediglich etwa drei Milliarden realisiert und 175 Millionen Euro würde allein die Verwaltung der BVVG aufzehren, kritisierte Jörg Gerke. Im Osten gäbe es keinen Wettbewerb, „die Flächenverteilung ist de facto staatlich gelenkt“. Zudem seien etwa Dreiviertel der Betriebe im Osten von jeglicher Zuwendung ausgeschlossen. Gerke: „Diese Ausgrenzung ist modernes Bauernlegen!“ Er mahnte einen sofortigen Stopp von Verkäufen und Pachtverlängerungen an. Außerdem müssten EU-Agrarbeihilfen künftig degressiv gestaltet und die so frei werdenden Mittel in die sogenannte „Zweite Säule“, den landwirtschaflichen Naturschutz, umgelenkt werden. Nebenerwerbsbauer Reichhardt betonte die Thesen der Veranstaltung, wonach eine Verteilung der Flächen auch an kleine Landwirte einen Strukturwandel weg von der industriellen und hin zur bäuerlichen Landwirtschaft bewirken würde, was Beschäftigung und ländlichen Tourismus fördere. Durch die Benachteiligung kleiner Bauern und ehemaliger LPG-Arbeiter aber, hätten Politik und BVVG Protestwähler den Rechtsextremisten in die Arme getrieben. Auch die Potsdamer Bundestagsabgeordnete bezeichnete die Begünstigung der großen landwirtschaftlichen Betriebe als ein „misslungenes Kapital der deutschen Einheit!“ Hintergrund Mit der Wiedervereinigung gingen riesige Ländereien in Bundeseigentum über. Die LPGen mussten sich in neue Gesellschaftsformen umwandeln und ihre ausscheidenden Mitglieder auszahlen. In allen Neuen Ländern wurden sie daraufhin auf rätselhafte Art arm und hatten nichts mehr zu vergeben. Kaum waren aber die Bauern billig abgefunden, entwickelten sich die die verarmten LPG auf wundersame Weise zu hochprofitablen Agrarfirmen – gleitet von den ehemaligen LPG-Vorsitzenden. Die Zahl der landwirtschaftlichen Arbeitsplätze stürzte anschließend von 890.000 auf 160.000. Nach dem Willen des Gesetzgebers hätten die Flächen vor allem an „ortsansässige Wiedereinrichter“ vergeben werden sollen, wie die ehemaligen LPG-Bauern im Behördendeutsch heißen. Statt dessen gehören heute fast 60 Prozent juristischen Personen - Firmen, welche die ehemaligen LPG-Chefs mit ihren Freunden gründeten. Weitere zehn Prozent gehören „ortsansässigen Neueinrichtern – überwiegend LPG-Vorsitzende, die sich bedienten, um sich allein selbständig zu machen. Nach Schätzungen des Landbunds rissen die neuen Großagrarier ein Vermögen von mindestens 20 Millionen Mark an sich. Aus den aufgelösten mehr als 3.800 LPG gingen 2.800 Nachfolgebetriebe hervor, fast alle werden von den ehemaligen LPG-Chefs geführt. In ihren Ställen stehen 80 Prozent des ostdeutschen Viehs, sie bewirtschaften mehr als zwei Drittel der ostdeutschen Äcker, Felder und Wiesen. „Wozu Raubritter und Junker dereinst Jahrhunderte gebraucht hatten, schafften die roten Kader in zwei Jahren.“ (DER SPIEGEL) „In der Phase der Wiedervereinigung wurde die historische Chance verpasst, die ostdeutsche Bevölkerung bei der Privatisierung des Staatseigentums der DDR zu Miteigentümern zu machen.“ (Ralf Fücks, Vorsitzender der Heinrich-Böll-Stiftung).
  Datum des Eintrags: 06.10.2007 11.14
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Danke, sehr geehrter Herr Pfeiffer, für die höchst aufschlußreichen Infos unten, insbesondere auch die zur OZ-Zensur, die wir beide ja nun als Leserbriefschreiber sozusagen auch am "eigenen Leibe" zur Genüge haben erfahren müssen. Lassen Sie mich ein weiteres Detail hinzufügen (obiger Eintrag), da ich kürzlich eine Pressemitteilung unseres Kreiverbandssprechers erhielt, die genauso öffentlich ignoriert wurde wie alles andere und also ebenso der OZ-Zensur zum Opfer gefallen ist. Ich werde im übrigen als Protest gegen diese Unterdrückung einer öffentlichen Diskussion der BVVG-Bodenpolitik der nächsten Kreistagssitzung unentschuldigt fernbleiben, denn was soll man dort noch, wenn in dieser Auseinandersetzung der einfachste demokratische Anstand über Bord geworfen wird? Herzlichen Gruß nach Köln und Dank für Ihr Engagement Ihr Walter Richter
  Datum des Eintrags: 03.10.2007 12.17
M. Pfeiffer
 
 
...zu Ihrer Info: unter www.mvregio.de/nachrichten wurde am 01. Okt. über die wichtige Grimmener Veranstaltung berichtet; Zitat hieraus: (...) Der Bundesgeschäftsführer des "Verband der Landwirte im Nebenberuf" nahm in der vergangenen Woche an einem Podiumsgespräch im Kulturhaus "Treffpunkt Europas" teil, zu welchem die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen eingeladen hatten. Deren Wustrower Abgeordneter, der pensionierte Lehrer Walter Richter, hatte das Thema mit einer Anfrage im Grimmener Kreistag angestoßen. Thema: "Von der LPG zur Agrar-GmbH Un(ge)rechte Flächenvergabe im Osten". (Zitat Ende) Das "große Schweigen" der OZ über diese überaus wichtige Veranstaltung ist mehr als befremdend - insbes., da ich selber in mehreren Online-Leserbriefen auf diese wichtige öffentliche Diskussionsrunde hingewiesen hatte...und die OZ-Redakteurin ELKE EHLERS sogar die vollmachtlosen BVVG-Vetternverträge explizit von mir telefonisch angefordert- und vor ca. 6-Monaten auch unverzüglich erhalten hatte. Diese OZ-Fachjournalistin (für den "ländlichen Raum") Elke Ehlers sagte mir in mehreren Telefonaten fast wörtlich"...hier kann man ja wirklich schon anhand der adeligen Namen in den BVVG-Vetternverträgen (vollmachtloser BVVG-Verkäufer: Dr. C. von P.; BVVG-Käufer: H. von P; BVVG Pächter: M. von P.) von VETTERNWIRTSCHAFT sprechen; die OZ-Journalistin ELKE EHLERS äußerte mir gegenüber telef. ferner ihr absolutes Unverständnis darüber, dass es VOLLMACHTLOSE BVVG-"Geschäfte" in dieser Größenordnung (250.000 m2 zum Kaufpreis von 26,- Cent/m2) überhaupt geben kann...und Frau EHLERS sagte mir weiter, "sie sei aber keinesfalls von ihrem (adeligen) OZ-Chefredakteur (aus dem Westen) "zurückgepfiffen" worden und sie würde nach dem G-8 Gipfel über die BVVG-Vetternwirtschaft in der OZ berichten (-nur darum würde sie die ihr überlassenen beweiskräftigen Urkunden, Verträge und Schriftstücke auch gerne behalten wollen); NICHTS dergleichen geschah!!! - Statt dessen: OZ-Zensur, -Zensur, -Zensur...Zwangskollektivierung der Neusiedler und DDR-Kleinbauern: OZ-ZENSUR; rote LPG-Barone-, Dörfersterben und Abwandern der Jugend: ZENSUR in der OZ. --- Ihr persönlicher Einsatz in dieser beschämenden und schmutzigen Welt der BVVG - Glücks- und Raubritter in M-V kann darum garnicht hoch genug bewertet werden! - Bitte erweisen Sie mir- und meiner (verratenen) mütterlichen Familie die Ehre - und gestatten Sie mir, Ihnen ein kleines Geschenk zu übersenden: "Es wird Ihnen garantiert gefallen!!!" - Alles Gute für Sie, MfG - Ihr: M. Pfeiffer
  Datum des Eintrags: 01.10.2007 08.10
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Merkwürdige Ignoranz (Leserbrief vom 30.09.07) „Von der LPG zur Agrar-GmbH Un(ge)rechte Flächenvergabe“ hieß das Thema eines Workshops mit der Bundestagsabgeordneten Cornelia Behm – MdB, B' 90/GRÜNE, agrarpolitische Sprecherin, zu dem die Bündnisgrünen am 25. September ins Kulturhaus „Treffpunkt Europas“ nach Grimmen eingeladen hatten. Catherine Wildgans – Rechtsanwältin aus Grimmen, Dr. Jörg Gerke - Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Rukieten, Wolfgang Jäger, Geschäftsführer „Bodenfonds GmbH & Co KG“, ehem. Hauptgeschäftsführer Landesbauernverband MV, Neubrandenburg. Jens Reichardt – Bundesgeschäftsführer Verband der Landwirte im Nebenberuf (VNL) saßen u.a. auf dem Podium, und viele interessierte Landwirte und Bürger aus den nordvorpommerschen Dörfern waren gekommen, um zu beraten. Die Plätze reichten kaum. Das und die lebhafte Diskussion zeigten: Es war ein Nerv getroffen. (Fortsetzung im nächsten Eintrag!)
  Datum des Eintrags: 01.10.2007 08.07
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft hat Strafanzeige gegen die Treuhand-Nachfolgerin BVVG erstattet. Der Vorwurf: Bei der Vergabe landwirtschaftlicher Flächen habe es Unregelmäßigkeiten zugunsten großer Agrarbetriebe gegeben. Die Folge: Die aktuelle Praxis stützt die Fortsetzung der Agrarstruktur der DDR. Und die diskutierten Thesen des Workshops lauteten deshalb: Es ist notwendig, einen Strukturwandel weg von der industriellen und hin zur bäuerlichen Landwirtschaft zu bewirken, nur das kann in unseren Dörfern einen positiven Beschäftigungseffekt nach sich ziehen, die Voraussetzungen für den besonders arbeitsintensiven ökologischen Landbau verbessern und zugleich damit eine gravierende Versorgungslücke, die aus der wachsenden Nachfrage ökologisch erwirtschafteter landwirtschaftlicher Produkte entsteht, schließen. Die Rückkehr zu bäuerlichen Strukturen in unseren Dörfern wird nicht nur verloren gegangene Arbeitsplätze wiederherstellen, sie wird auch der ökologischen Schädigung entgegenwirken, die durch zunehmende Bodenverdichtung infolge des Einsatzes schwerer und überschwerer Bearbeitungstechnik entsteht, wissenschaftlich erwiesenermaßen für unsere Regionen ein ebenso schlimmer Killer von CO2-Abbau übrigens wie eben diese Folgen aus dem Abholzen von Regenwäldern in den Tropen entstehen. Und last but not least gewinnt für unser Tourismusland der ländliche Tourismus wachsende Bedeutung. „In verödete Dörfer mit Massentierhaltung und Großtechnikhöfen wird kein Tourist kommen“, brachte es einer der Diskutanten aus dem Publikum auf den Punkt. Gerade aber „durch zunehmenden ländlichen Tourismus“ kann man „Einkommensstrukturen diversifizieren, konsolidieren und so zugleich die Identifikation mit der Zivilgesellschaft stärken“, lautete eine der diskutierten Thesen. Wer nun aber glaubte, die Bauern seien gekommen, um zu klagen und zu lamentieren, der mußte sich schnell eines Besseren belehren lassen. Damit hielten sie sich nicht lange auf. Statt dessen gab es diverse Vorschläge und eine konstruktive Wegweisung, wie es weitergehen kann und muß. Es ist spät, aber noch nicht zu spät, hieß es. Geht jedoch der Verödungsprozeß in den Dörfern weiter, so wird früher oder später die „braune Brut“ mit Erfolg zuschlagen bzw. deren Saat aufgehen, brachte es ein kluger Mann aus dem Publikum „auf den Punkt“! Was jetzt noch an Boden zu verteilen wäre, müsse vorrangig an Leute gehen, die sich neu in den Dörfern ansiedeln oder ihr dortiges „Gammelleben“ entschieden beenden wollen, hieß es, an junge Leute vor allem also, gerade auch solche, die die mittlerweile hochgetriebenen Bodenpreise für BVVG-Land, sprich: für einstiges Volkseigentum, nicht oder doch nicht auf Anhieb werden bezahlen können. Hilfen müssen her, natürlich Hilfen des Staates, aber nicht minder wichtig: Hilfen der NOCH intakten Dorfgemeinschaften. Ohne ein groß angelegtes Programm zur Erneuerung unserer Dörfer wird das nicht gehen! Und vor allem wurde mehrmals aus dem Publikum wie vom Podium her betont, wie wichtig es sei, die Öffentlichkeit mit dieser Problematik zu konfrontieren und sie sehr viel stärker dafür zu sensibilisieren. Um so merkwürdiger, daß es in einschlägigen Medien bisher keinerlei Resonanz gegeben hat, ja nicht den kleinsten Bericht von dieser wichtigen Veranstaltung, jedenfalls so weit ich es verfolgen konnte. Auch auf den lokalen Seiten der OZ schweigt man sich aus, bis nun im obigen Artikel des Herrn Schissler wenigstens auf eines der Hauptprobleme eingegangen wird, die auch dort am 25. September im Grimmener Kulturhaus „Treffpunkt Europas“ auf der Tagesordnung standen und sehr lebhaft, auch kontrovers, vor allem aber konstruktiv diskutiert worden sind von Leuten, die etwas verstehen von dieser recht komplizierten Materie. Walter Richter MdK NVP für Bündnis 90/Die Grünen
  Datum des Eintrags: 22.09.2007 16.19
M. Pfeiffer
 
 
...danke dafür!!! - Dafür schicke ich Ihnen ein Heimatbuch - und eine Kiste GREIFENBRÄU, aus dem Pommer`schen Barth (-oder eine "hochprozentige" Alternative"); - Männer wie SIE braucht der Osten!!!!!!!!!!!!! - Ihr: M. Pfeiffer
  Datum des Eintrags: 22.09.2007 12.06
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
OZ-Wochenendausgabe, 22. September 2007 | Ribnitz-Damgarten und Umgebung Literaturverein im Kreis nimmt seine Arbeit auf Autoren und Literatur-Interessierte trafen sich am Donnerstag in der Eixener Gaststätte Schmugglerkrug, um ihre Arbeit im Rahmen des NVP-Literaturvereins, der sich noch in Gründung befindet, zu beginnen und zu koordinieren. Das hat jetzt Kurt Walter Julius Richter mitgeteilt, der sich im Vorfeld für die Gründung dieses Vereins engagiert hatte. Verabredet wurde, so geht es aus der Pressemitteilung des Vereins hervor, eine Werkstatt, die verbunden mit öffentlichen Lesungen der drei Autoren Hans-Joachim Klugmann aus Barth, Mario Müller aus Semlow und Walter Richter aus Wustrow ist. Als Termin wurde der 17. November um 15 Uhr in Eixen, ebenfalls wieder im Schmugglerkrug, festgelegt. Geplant sind außerdem weihnachtliche Lesungen für die Adventszeit. Dafür wird Stieren Mewald wie schon in den Vorjahren sein weihnachtliches Leseprogramm zusammenstellen. Walter Kurt Julius Richter liest sein „Von Leuchterbauern und der letzten Kriegsweihnacht 1944 "sowie Weihnachtsgeschichten von Peter Rosegger und Theodor Storm an den Nachmittagen des 1. und 4. Advents in Wustrow (voraussichtlich im Enking-Zimmer und/oder im Fischlandhaus) und am Nachmittag des 3. Advent (16. Dezember) im Eixener Schmugglerkrug (Beginn ist jeweils um 15 Uhr). Interessierte, die sich in die Arbeit des Vereins einklinken wollen, sind jederzeit herzlich willkommen, schreibt Richter in seiner Mitteilung. Und natürlich können die angebotenen Lesungen zu anderen Terminen und Orten ebenfalls angefragt werden. Kontakt kann man zum Literaturverein Nordvorpommern unter der Telefonnummer 03 82 20/8 04 51 aufnehmen. zum nachfolgenden Eintrag von Herrn Pfeiffer: Danke, Herr Pfeiffer! Natürlich werde ich das Problem zur Sprache bringen im Interesse der kleinen Landwirte in NVP und der weiteren Pesrpektiven unseres Öko-Landbaus. Ich denke, wir sind auf dem richtigen Wege. Mit freundlichem Gruß, Ihr Walter Richter
  Datum des Eintrags: 22.09.2007 09.43
M. Pfeiffer
 
 
....sehen Sie es nun selbst, sehr geehrter Herr Richter, (wie von mir bereits erwartet-) es antwortet auch Ihre BündnisGrüne Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm nicht auf meine konkreten Fragen zur BVVG-Vetternwirtschaft in M-V (siehe: www.abgeordnetenwatch.de/Bundestag/Abgeordnete-Brandenburg) - Ebenso wie sich auch Ihr CDU-Landrat Molkentin- und auch Ihr zuständiger Kreistagspräsident über Ihre eigenen konkreten Fragen - als gewählter Kreistagsabgeordneter - bzgl. der BVVG-Machenschaften ausschweigt. Vielleicht darf ich Ihnen darum einen Vorschlag machen: vielleicht nehmen Sie die ruchlosen- und vollmachtlosen BVVG-Vetternverträge der aistokratischen "Edelherren von P." mit nach Grimmen...und vielleicht fragen Sie dort Ihre BündnisGrüne Bundestagsabgeordnete Behm - im Beisein aller anwesenden Kleinbauern - danach, ob es denn tatsächlich "rechtsstaatlich" ist, dass vollmachtlose Vertreter der BVVG-Schwerin/Rostock sich das Eigentum des DDR-Volkes im Ergebnis- und zu Spottpreisen selber verkaufen dürfen? - Solche wichtigen demokratischen Fragen nach alter CDU-Manier auszusitzen, sollte sich m. E. auch Frau MdB Behm garnicht erst angewöhnen...selbst dann nicht, wenn "man" auf "Koalitionspartner" angewiesen ist. Wenn ich jemandem zutrauen würde, Frau MdB Behm- und alle anwesenden Kleinbauern an Ort und Stelle in Grimmen mit den Vettern- und Günstlingsverträgen der BVVG-Schwerin/Rostock zu konfrontieren, dann IHNEN, HERR RICHTER!!! - Alles Gute für Sie - und auch für die belogenen und verratenen Kleinbauern in M-V, die am BVVG-Land des Volkes nicht einmal "riechen" dürfen!!! - Viel Spaß am 25.09. in Grimmen! - Mit freundlichen Grüßen - Ihr: M. Pfeiffer
  Datum des Eintrags: 18.09.2007 10.18
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
NVP-Literaturverein in Gründung Erst jüngst konnte man in der OZ einige Berichte von Lesungen regionaler Autorinnen und Autoren lesen, so der von den „Freunden des Schreibens und der Poesie“ kürzlich in Leyerhof, denen in Ahrenshoop (beim Literatentreff „Kennenlernen – aufeinander zugehen“), in Wustrow (die „Sommerlesungen im Partyzelt“) oder der erfolgreichen Lese-Eröffnung ihrer Herbstsaison durch die kleine Hobbygruppe des LeseGartens vom Gutshaus Behrenshagen; etwas weiter entfernt das interessante Angebot einer Kleist-Lesung jüngst in Bansin, sodann die Ciesielski-Lesung aus seinem neuen Buch über den G8-Gipfel in der nun leider für immer schließenden Kückenhagener Kulturscheune, die literarischen Lesungen der Pastoren Claus Stier (i.R.) und Joachim Puttkammer in der Dorfkirche des Freilichtmuseums Klockenhagen und nicht zuletzt die Barther Lesungen wie etwa die im Café „Am Stadtwall“. Grund genug, Vernetzungen dieser erfreulichen Aktivitäten in Nordvorpommern anzustreben, mit denen ja deutlich wird, dass man „dort hinten“ auch in Sachen Literatur durchaus nicht „hinter dem Mond“ lebt, wenn auch die Mittel beispielsweise für Bücherversorgung der Dörfer aus den klammen Gemeindekassen immer spärlicher fließen. Vor allem und gerade erfreuliche Aktivitäten von Jugendlichen in Sachen Literatur und Theater wie denen in den Gymnasien von Grimmen und Ribnitz oder den Jugendhäusern „Villa“ bzw. „Alte Molkerei“ sollten verstärkt gefördert und in solche Vernetzungen einbezogen werden. Und auf all’ diesen Feldern möchte und kann ein Nordvorpommerscher Literaturverein aktiv werden, wenn sich entsprechend interessierte und kompetente Mitstreiter darin zusammenfinden. Dies soll auf einer Gründungsversammlung am 20. September (Beginn 19 Uhr) im Eixener Landgasthof „Schmugglerkrug“ versucht werden. Schreibende wie Lesende sind eingeladen, sich auf interessante und streitbare Debatten zum gegenseitigen Nutzen einzulassen, und natürlich sind Mitstreiter, die beruflich mit Literatur zu tun haben, wie Buchhändler und Bibliothekare, Lektoren aus den Verlagen der Region, Rezensenten und Kritiker von der journalistischen Zunft, Germanisten wie Deutschlehrer usw. als allen nützliche Fachleute jederzeit herzlich willkommen. Ebenso die mit Kultur befassten Kommunalpolitiker, insbesondere beispielsweise Kreistagsabgeordnete aus dem Kultur- und Bildungsausschuß. Vor allem gefragt jedoch ist die „ganz einfache“ Leserin, der „Otto Normalverbraucher“ von Literatur als Partnerin und Partner all jener. Und natürlich sollten nicht zuletzt Touristiker und Wirtschaftsleute sich für diesen Verein interessieren, sie könnten Bereicherungen des Angebots für ihre Einrichtungen finden und vielleicht sogar Autorinnen und Autoren, die sich Touristisches bzw. Wirtschaftliches aus der Region, also quasi „vor der Haustür“, zum Gegenstand ihres Schreibens wählen. Walter Richter MdK NVP für Bündnis 90/Die Grünen
  Datum des Eintrags: 18.09.2007 10.14
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft erstattete Strafanzeige gegen die Treuhand-Nachfolgerin BVVG. Der Vorwurf: Bei der Vergabe landwirtschaftlicher Flächen habe es Unregelmäßigkeiten zugunsten großer Agrarbetriebe gegeben. Die Folge: Die aktuelle Praxis stützt die Fortsetzung der Agrarstruktur der DDR. 25. September, 18 Uhr Kulturhaus "Treffpunkt Europas"  Heinrich-Heine-Straße 1a  18507 Grimmen Diskussion mit: • Cornelia Behm – MdB, B' 90/GRÜNE, agrarpolitische Sprecherin, Potsdam • Catherine Wildgans – Rechtsanwältin, Grimmen • Dr. Jörg Gerke - Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Rukieten • Wolfgang Jäger, Geschäftsführer „Bodenfonds GmbH & Co KG“, ehem. Hauptgeschäftsführer Landesbauernverband MV, Neubrandenburg • Jens Reichardt – Bundesgeschäftsführer Verband der Landwirte im Nebenberuf (VNL), Sanne Thesen: • einen Strukturwandel weg von der industriellen und hin zur bäuerlichen Landwirtschaft bewirken • positive Beschäftigungseffekte nach sich ziehen, • die Voraussetzungen für ökologischen Landbau verbessern, • durch zunehmenden ländlichen Tourismus Einkommensstrukturen diversifizieren, konsolidieren und so zugleich die Identifikation mit der Zivilgesellschaft stärken.
  Datum des Eintrags: 03.09.2007 09.01
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Linkszeitung vom 3. September 2007: Mehrere Zeitungen drucken Mohammed-Karikaturen nach Stockholm/Lahore (dpa). Eineinhalb Jahre nach den massiven Protesten gegen die dänischen Mohammed-Karikaturen sind am Wochenende erneut Muslime gegen eine Darstellung des Propheten in Skandinavien auf die Straße gegangen. Aus Pakistan wurden am Samstag mehrere Demonstrationen gemeldet, nachdem die schwedische Zeitung «Nerikes Allehanda» ein Bild des Zeichners Lars Vilks abgedruckt hatte, das Mohammed als Hund zeigt. Schwedens Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt sagte im Rundfunk, man werde bei der Verteidigung der Meinungsfreiheit konsequent bleiben. Führende skandinavische Tageszeitungen druckten die Zeichnung am Samstag nach. Vilks erklärte im Fernsehen, er habe mehrere Morddrohungen erhalten. Die iranische Regierung in Teheran hatte diese Woche einen diplomatischen Protest nach Stockholm übermittelt. Am Freitag demonstrierten vor der Redaktion von «Nerikes Allehanda» in Örebro mehrere hundert schwedische Muslime. Die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen in der größten dänischen Zeitung «Jyllands-Posten» im September 2005 hatte einige Monate später zu massiven Protesten in islamischen Ländern mit mehr als 100 Toten geführt. Dänische Waren wurden boykottiert. In Westeuropa entzündete sich eine heftige Debatte um die Grenzen der Meinungsfreiheit. (siehe auch die Einträge im hiesigen Tagebuch vom Februar 2006
  Datum des Eintrags: 02.09.2007 11.02
Michael Pfeiffer
 
 
Sehr geehrter Herr Richter, (-ohne ihr Gästebuch fortgesetzt "missbrauchen" zu wollen-) eine kurze Antwort auf Ihre freundlichen Hinweise an mich: NEIN, als NICHT-Landwirt-, als NICHT-UNMITTELBAR Betroffener- und als NICHT-Mecklenburger oder Vorpommeraner - werde ich unsere Umwelt schonen - und NICHT auf der ca. 1.600 km langen Strecke Köln/Grimmen/Köln mit meinem altersschwachen Audi 100 Giftstoffe freisetzen. Mein "Gift" in Sachen BVVG-Vettern- und Günstlingswirtschaft- bzw. Selbstbedienung am Eigentum des DDR-Volkes, habe ich in den letzten 4-Jahren nachhaltig bereits freigesetzt; - ganz aktuell habe ich mich nun auch noch offiziell beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages über die unsägliche BVVG-Vetternwirtschaft (-über Hamburg und Basel) - unter Vorlage der Ihnen vorliegenden Urkunden-, Verträge-, und des weitereren eindeutigen Belastungsmaterials - beschwert. In Grimmen werden BündnisGrüne-Positionen für die Menschen in der Region diskutiert werden - und ich wäre dort ohnehin völlig fehl am Platze. Wie bitter ernst die Lage tatsächlich bereits fortgeschritten ist, sollten Ihnen die nachstehenden (öffentlichen) Quellen - die politisch unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch einen gemeinsamen "Tenor" haben - offenbaren; - bitte lesen Sie diese beiden Z.-Artikel: 1) Artikel der SoZ - Sozialistische Zeitung Nr.21/2000: Refeudalisierung der EX-DDR; www.vsp-vernetzt.de/soz/002116.htm---und 2) Artikel in der JUNGE FREIHEIT 12/06 vom 17. März 2006: Landfurcht (Pachtverträge mit Treuhandnachfolgerin laufen aus); www.jf-archiv.de/archiv06/200612031720.htm. Noch Fragen???---Alles Gute für Sie und vielen Dank für Ihren großartigen Einsatz für die Gerechtigkeit auf dem Lande!!! - Ihr Michael Pfeiffer
  Datum des Eintrags: 29.08.2007 10.19
Walter Richter
 
 
Sehr geehrter Herr Pfeiffer, vielen Dank für Ihren Hinweis; ich werde als MdK die Diskussion gewiß mit Interesse verfolgen wie sicherlich auch alle meine bündnisgrünen FreundInnen in NVP; und sicherlich werden wir mit Frau Behn am 25.09.2007 ab18:30 Uhr alle diese Fragen diskutieren. Freilich, unsere Kräfte hier in NVP sind - wie Sie ja wissen - relativ gering zur Durchsetzung wirklich notwendiger Korrekturen. Wichtig ist uns jedoch die politische Diskussion zur Sensibilisierung des öffentlichen Problembewußtseins und natürlich zur Popularisierung von wegweisenden Beispielen wie dem der Bauernfamilie Fiebig bei Franzburg oder auch des ökologischen Landbaus in Hohenwieden usw. Natürlich sind Sie herzlich eingeladen, sich mit Ihren detailreichen Kenntnissen an dieser Diskussion zu beteiligen, so Sie entsprechend Zeit und Möglichkeit zu einer Teilnahme hätten. Den Ort der Veranstaltung teile ich auch an dieser Stelle noch rechtzeitig mit, sobald er endgültig feststeht. Fest steht dagegen für den 20.09.07 endgültig, daß die Gründung des NVP-Literaturvereins ab 19 Uhr in der Landgaststätte „Schmugglerkrug“ in Eixen bei Marlow stattfinden wird und alle Literaturfreundinnn und –freunde recht herzlich zur Beteiligung eingeladen sind, die sich in irgendeiner Form aktiv in einem solchen Literaturverein beteiligen möchten, in dem eine Mitgliedschaft lt. vorgeschlagener Satzung kostenfrei sein soll. In diesem Sinne allen herzliche Grüße von Walter Richter
  Datum des Eintrags: 18.08.2007 14.22
Michael Pfeiffer
 
 
Hallo, sehr geehrter Herr Richter! Bitte verfolgen Sie (mit Spannung) die Antwort von Frau MdB Behm unter: www.abgeordnetenwatch.de - Bundestagsabgeordnete - Brandenburg - an mich. Man wird nun (öffentlich) sehen, ob sich die Bundespolitik tatsächlich der unsäglichen Vetternwirtschaft der Bundes-GmbH BVVG stellt. MdL Dr. Backhaus (SPD) stellte genau dies bekanntlich in Abrede. Vielen Dank für Ihre Mitwirkung in dieser gerechten Sache "auf dem Lande". MfG - Ihr Michael Pfeiffer. - Fragen an Cornelia Behm - Anzeige von Fragen & Antworten auswählen - Alle Fragen chronologisch (3 Fragen) Alle beantworteten Fragen (2 Fragen) Alle nicht beantworteten Fragen (1 Frage) Arbeit (1 Frage / 1 Antwort) Land- und Forstwirtschaft (1 Frage) Verwaltung und Föderalismus (1 Frage / 1 Antwort) Zum Frageformular - Frage zum Thema: Land- und Forstwirtschaft 18.08.2007 Frage von Michael Pfeiffer - Sehr geehrte Frau MdB Behm, höflich beziehe ich mich auf Ihre u. a. Veranstaltung in Grimmen - und habe einige Fragen zur unsäglichen BVVG-Vergabepraxis: Mir wurden Urkunden-, Verträge und weitere Akten durch einen Braunschweiger EALG-Fachanwalt unverlangt übersandt - danach verkaufte ein VOLLMACHTLOSER BVVG-VERTRETER der NL-Schwerin/Rostock große Ländereien (250.000m2 für 65.000€) an die eigene Familie (sprich: der BVVG-Vertreter verkaufte BVVG-Land in bester Lage an der Ostsee (Damshagen) an seinen gleichnamigen Vetter - der Vetter schloss in der Schweiz einen notariellen Erbvertrag mit dem Sohn des BVVG-Vertreters). Meine Fragen an Sie: Darf man hier von eklatanter BVVG-Vetternwirtschaft sprechen? Darf man hier von schlüssigen Insichgeschäften sprechen, weil der BVVG-Vertreter BVVG-Land an die eigene Familie verkaufte? Halten Sie diese Geschäfte für legal? Wollen Sie diese BVVG-Vetternwirtschaft in Grimmen aufgreifen? MfG M. Pfeiffer+++Ökolandbau und BVVG-Bodenvergabepraxis / Veranstaltung mit Cornelia Behm (MdB) - Die "Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) stellte Strafanzeige wegen Tatverdachts auf "Veruntreuung in Milliardenhöhe" gegen die BVVG, die zuungunsten bäuerlicher Betriebe und zugunsten der LPG-Nachfolge-Betriebe sowie deren Funktionäre Land vergeben habe. In einer erste Stellungnahme sieht auch der Bundesrechnungshof diese Praxis kritisch. Begünstigt wurden damit zugleich große gegenüber kleinen Betrieben mit naheliegenden negativen Folgen auf die Gesamtstruktur und damit die Möglichkeiten des Ökolandbaus. Das Thema ist von Bedeutung für alle neuen Länder und hat auch Relevanz für das neue BÜNDNISGRÜNE Grundsatzprogramm: "In der Phase der Wiedervereinigung wurde die historische Chance verpasst, die ostdeutsche Bevölkerung bei der Privatisierung des Staatseigentums der DDR zu Miteigentümern zu machen." (Ralf Fücks in: "Eigentum für alle! Die Demokratie braucht eine ökonomische Basis", Schrift zum Grünen Zukunftskongress, Berlin, 1-3. 9. 2006)
  Datum des Eintrags: 13.08.2007 15.10
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Damen und Herren, Freundinnen und Freude, seit 03,08.2007 gibt es den Wustrower Lesegarten und die Reihe "Lesungen im Partyzelt". Hier aus der entsprechenden Pressenotiz: Am Eröffnungstag um 20 Uhr startet auch die „Lesereihe im Partyzelt“, die während der Saison jeweils Freitagabend stattfinden soll. Aktuell auf dem Leseprogramm steht das Buch „Kriegskinder“ von und mit dem Wustrower Autor Walter K.J. Richter, dazu als Zwischenmusiken die „Kinderszenen“ von Robert Schumann (op.15). Der Eintritt ist frei. Eine Spende für die Vereinsarbeit wird dabei gern entgegengenommen. Der Lesegarten bleibt bis Ende Oktober zur kostenlosen Verfügung und öffnet dann wieder Anfang Mai 2008. Aktuell hinzu kommen nun Lesungen des Barther Autors Hans-Joachim Klugmann aus seinem 2005 im Selbtverlag erschienenen Buch DIE VERLORENEN JAHRE immer dienstags 19.30 Uhr.
  Datum des Eintrags: 13.08.2007 14.18
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Vielen Dank für Ihren Eintrag, sehr geehrter Herr Michael Pfeiffer aus Köln. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf einen Workshop zum Thema in Grimmen: Ökolandbau und BVVG-Bodenvergabepraxis Veranstaltung mit Cornelia Behm (MdB) Die "Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) stellte Strafanzeige wegen Tatverdachts auf "Veruntreuung in Milliardenhöhe" gegen die BVVG, die zuungunsten bäuerlicher Betriebe und zugunsten der LPG-Nachfolge-Betriebe sowie deren Funktionäre Land vergeben habe. In einer ersten Stellungnahme sieht auch der Bundesrechnungshof diese Praxis kritisch. Begünstigt wurden damit zugleich große gegenüber kleinen Betrieben mit naheliegenden negativen Folgen auf die Gesamtstruktur und damit die Möglichkeiten des Ökolandbaus. Das Thema ist von Bedeutung für alle neuen Länder und hat auch Relevanz für das neue BÜNDNISGRÜNE Grundsatzprogramm: „In der Phase der Wiedervereinigung wurde die historische Chance verpasst, die ostdeutsche Bevölkerung bei der Privatisierung des Staatseigentums der DDR zu Miteigentümern zu machen.“ (Ralf Fücks in: „Eigentum für alle! Die Demokratie braucht eine ökonomische Basis“, Schrift zum Grünen Zukunftskongress, Berlin, 1-3. 9. 2006) Ortsverband B'90/GRÜNE Ort: Grimmen Anfang: 25.09.2007 um 18:30 Uhr Uhr Ende: 25.09.2007 um 21:00 Uhr Uhr
  Datum des Eintrags: 26.07.2007 21.27
Michael Pfeiffer, Köln
 
 
Hallo, sehr geehrter Herr Richter! Sie schreiben hier: "Anregungen sind erwünscht". Höflich beziehe ich mich darum auch auf die aufgeworfenen Fragen Ihres nachstehenden (aktuellen) Artikels in der Ostsee-Zeitung.de: Leserbrief: "Verstecktes Herrschaftswissen" Leider werden keine Angaben über BVVG-Verkäufe (der "Treuhand"!) und -Preise gemacht. Die Frage, wo die Ländereien der um 1960 herum zwangskollektivierten Bauern abgeblieben sind, bleibt weiterhin unbeantwortet, auch über den Verbleib der Einnnahmen aus Verkäufen und Verpachtungen treuhänderisch verwalteter Bodenflächen herrscht Stillschweigen. Wer will sich da nicht in die Karten gucken lassen? Gibt es gar rührige Zeitgenossen und Boden-Verhökerer mit erheblichem "Dreck am Stecken"? __________________ Ihre letzte Frage beantworte ich sofort: Ja!!! - Es gibt rührige Zeitgenossen und Boden-Verhökerer mit erheblichem "Dreck am Stecken"! - Auf dem Postwege habe ich Ihnen heute einige Akten zugeschickt, die Ihnen "ganz tiefe Einblicke" in die Privatisierungspraxis der BVVG bieten werden. Vielleicht sollten Sie ein Buch darüber schreiben - es würde sich lohnen! >>>Möglicher Titel: "Wie ich das BVVG-Land an mich selber verhökerte." Hoffentlich haben Sie "starke Nerven"? - Die werden Sie beim "Schmökern" brauchen! Alles Gute für Sie ! - Ihr Engagement ist einfach GROSSARTIG !!! gez. Michael Pfeiffer
  Datum des Eintrags: 17.07.2007 09.35
Walter K.J.Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Dienstag, 17. Juli 2007 | Grimmen und Umgebung Beim Bücherfest stimmte alles Zum Bücherfest am vergangenen Freitag in Grimmen schreibt unser Leser Walter Richter: „Büchernarren“ und „Leseratten“ gaben beim mittlerweile vierten Bücherfest, organisiert von der Stadt Grimmen und dem Regionalbüro des Strukturfördervereins „Trebeltal“, den Ton an, ohne dass es primär um Umsätze, Gewinne oder Börsenvereine geht, ja nicht einmal um Standgelder für den Grimmener Marktplatz, sondern da drehte sich bei diesem Spektakel wirklich alles um das eine: ums Buch! Und es stimmte dabei auch einfach alles: Natürlich die von den Veranstaltern dankenswerter Weise so gut vorbereitete und organisierte „Büchermeile“ zum Stöbern, Tauschen, Entdecken und Handeln - manch einer fing schon an Ort und Stelle gleich neben oder vor der „Meile“ zu lesen an; dazu die zahlreichen Kleinhändler, die mit ihren Imbiss- und Verkaufswagen gekommen waren, damit es hinsichtlich Essens und Trinkens an nichts mangeln sollte. Und das wunderbare Flair des Marktes mit seinem von einem einstigen Grimmener Bürger privat gestifteten Brunnen und dem Glockenspiel des Rathaustürmchens, das alle Stunde ein Volkslied erschallen ließ. Nicht zu vergessen die beiden Volksmusikanten, ein Akkordeonspieler sowie ein Saxophonist, die unermüdlich ihre „ollen Kamellen“ zum Besten gaben, auf die man gar nicht mehr hinhörte, bis ihr Fehlen einem mit leisem Bedauern bewusst wurde, nachdem sie mit dem „Rennsteiglied“ als Abschiedstitel über den wimmelnden Markt davongezogen waren. Ein Aha-Erlebnis war es für mich, der als kleiner Selbstverleger mit ein paar eigenen Heften vor Ort stand, dass so viele alte gute Bücher – gut hinsichtlich ihrer inhaltlichen Qualität wie ihrer Erhaltung – noch im Umlauf sind. Und sie tauchten dort auf dem Grimmener Markt auf, mitten im vorpommerschen Herzen wo man den Leuten, die da vor allem zum Fisch-, Schlachter- oder Bäckerwagen pilgerten, schon rein äußerlich ansah, dass sie nun wahrlich andere Sorgen haben müssen als ausgerechnet Bücher. Und doch guckten viele interessiert, blätterten mal hier, mal da, wunderten sich vielleicht auch ein bisschen, was es so alles gibt in der bunten Bücherwelt. Nein, große Umsätze und Geschäfte waren da eher nicht zu erwarten, und mitunter widerfuhrs einem im Gegenteil so wie mir, als ich einer solchen „Leseratte“ den Stapel meiner Bücher und Hefte, den sie sich ausgesucht hatte, leihweise überließ, weil sie an ihrem „Stand da weiter hinten“ „erst mal „bisschen reingucken“ wollte. Dass ich diese „Ratte“ dann allerdings nie wieder sah; es vermutlich ihren „Stand da weiter hinten“ auch nicht gegeben hat, und ich dennoch und immer noch unbeirrt daran glauben möchte, dass „Bücherwürmer“ a priori ehrliche Leute sind. Als Autor ist's mir natürlich wichtiger, dass ich gelesen als dass ich bezahlt werde, wenn diese „Ratte“ meine Bücher also wenigstens liest! Als Verleger muss ich leider daran denken, dass ich keine einzige Seite gedruckt bekomme, wenn ich den Drucker dafür nicht auch bezahlen kann. Gerade dieses 4. Grimmener Bücherfest, ein wirkliches Volksfest also, macht wohl deutlich, wofür die Zeit reif ist: Lasst uns diesen „Nordvorpommerschen Literaturverein“ wie vorgesehen im Herbst des Jahres gründen, damit wir Initiativen wie das „Grimmener Bücherfest“ unterstützen und ihm Substanz geben können, damit Schreibende und Lesende rund ums Buch enger zusammenrücken, damit nie wieder Bücher auf Halden oder in Blauen Tonnen landen, was in meinen Augen ebenso sträflich ist wie sie auf Scheiterhaufen zu verbrennen. Ein großes Dankeschön den Organisatoren des 4.Grimmener Bücherfests! Ich habe sie als initiativreiche und überaus freundliche, aufgeschlossene Leute erlebt und mir etwas gehbehinderten Alten gegenüber auch als sehr hilfsbereit.
  Datum des Eintrags: 16.06.2007 19.51
Walter K.J.Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Herzliche Einladung! Freundinnen und Freunde, Damen und Herren! Die nächste Lesung aus ALLTAG IM DEUTSCHEN OSTEN ist am 18. Juni 2007 um 20 Uhr im Wustrower Fischlandhaus. Es lesen Dörte Richter und der Wustrower Autor Walter Kurt Julius Richter.
  Datum des Eintrags: 23.05.2007 17.51
Walter K.J.Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Freundinnen und Freunde, Damen und Herren! Der 1.Teilband meiner Trilogie KINDHEITSKALEIDOSKOP (KRIEGSKINDER) kommt dieser Tage aus der digital- Duckerei winterwork (Grimma) und wird am Freitag, d. 8. Juni, 20 Uhr von mir im Enking-Zimmer, Haus des Gastes in Ostseebad Wustrow, Thälmann-Str. (alte Post) vorgestellt und signiert werden. Die Berliner Pianisten und Klavierpädagogin Jenny Richter wird dazu aus op.15, den KINDERSZENEN von Robert Schumann Stücke drbieten. Der Einntritt ist frei.
  Datum des Eintrags: 01.05.2007 18.08
Walter K.J.Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Freundinnen und Freunde, Damen und Herren! Der 1.Teilband meiner Trilogie KINDHEITSKALEIDOSKOP geht in die Duckerei und wird voraussichtlich ab Juni/Juli 2007 erhältlich sein! Es ist der erste der beiden Teilbände KRIEGKINDER und bekommt den Titel UNSER SOLDATE (Autobiographisches aus den Jahren 1944/1945). Er hat 170 Seiten A5 (Taschenbuchformat, Umschlagveredelung: matt cellophaniert), wird ab Verlag 10,-€ + Versand kosten und im Buchhandel voraussichtlich 14,95 €. Für den Postversand kann ab sofort bestellt werden.Die Auflage 2007 ist nicht sehr hoch (1.Tausend). Es ist ein Aufsatz von Gustav Tegtmeyer über die Sprache der Niederlauitz beigefügt, da diese im Buch verwendet wird. Trotz der traurigenZeit, in der das Ganze spielt, geht es meistens lustig zu in diesem Buch.Viel Spaß beim Lesen also! Walter Richter
  Datum des Eintrags: 16.02.2007 18.18
Walter Kurt Julius Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Freundinnen und Freunde, Damen und Herren! Mein vom pleite gegangenen Hamburger Buchhersteller MEIN BUCH herausgebrachter und bisher vertriebener Band 1 ALLTAG IM DEUTSCHEN OSTEN - lLYRIK: pROSA: pUBLIZISTIK kann weiterhin für EUR 20,- bei mir über den Julius Richter Verlag bezogen werden. Da wir als Autoren die Druckvorlagen unserer Bücher vom Insolvenzverwalter käuflch ererben können, werden die meisten bei entprechender Nachfrage natürlich auf eugene Faust nachdrucken lassen; ich auch. Unsere Autorenhonorare sind natürlich flöten. SAUEREI!!!
  Datum des Eintrags: 15.01.2007 16.12
Walterkurtjulius Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Hallo, ihr könnt meine Autoren-Homepage seit heute auch im MV-Kulturportal lesen unter den Links: Literatur->Auroren. In der Liste der MV-Autoren findet man dann auch meinen Namen!
  Datum des Eintrags: 11.01.2007 10.15
Walter Kurt Julius Richter
walterkurtjulius@aol.com  
http://hometown.aol.de/walterkurtjulius/homepage/hobby.html  
Hallo, seit gestern ist meine aol-homepage neu verfügbar, zu finden unter: http://hometown.aol.de/walterkurtjulius/homepage/hobby.html Zun finden bin ich als Autor (Walter Kurt Julius Richter) auch unter http://www.autoren-magazin.de/autorendatenbank&q=R.phtml
  Datum des Eintrags: 10.01.2007 09.46
Walter Kurt Julius Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
nachdem alle meine Lese-Angebote im Heimatkreis ignoriert werden & bis auf eine einzige freundliche Absage unbeantwortet blieben: >>enfant têtu – das störrische Kind<< ***der ring des chweigens hat sich geschlossen / die zustimmung zur ignoranz: 99,9 % - / meine kehle drückt es nicht ab / ich rede selbst in den wind / es ist mir ziemlich egal / wohin er meine worte trägt / ich werde nicht still sein, / solange ich atmen kann.***
  Datum des Eintrags: 07.01.2007 13.47
Walter K.J.Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
>>Herr K über den armen Herrn G. G.<< 1.*** wer immer von seiner BLECHTROMMEL lebte/und nie vom blechnapf armer leute aß, der /muß sich bestens auf sein geschäft verstehen, /erklärte herr K anerkennend seinen verdutzten schülern, / die mit offenen mündern einen verschiß erwarteten.*** da sie nicht verstanden, warf er einen knochen nach / in ihre blechschüsseln: / „Chapeaut!“ rief er mit der bewundernden stimme / des herrn WALTER JENS, / „Chapeaut! *** über ihre geduckten köpfe hinweg rief ers, /während sie den verriß eines erzürnten herren reich befürchtet hatten. ***„Chapeaut!“ wenn einer sein SS am ende so /zu vermarkten versteht, daß klingende bestseller-münze / als notgroschen fürs höhere alter / dabei herausgeklimpert kommt.***„Chapeaut!“ *** Dann sahen sie den lehrer hämisch grinsend /als notat diese anmerkung nachwerfen: / die courage der weigel jedenfalls / hätt’ sich die letzten zähn’ von ihren echten /ausgebissen an solchem zeugs.*** 2.***Schlage die trommel und rühre dich nicht, /heran treckt die marketenderin /mit alten schwarten und neuem gesicht / für einen mann, ders bezahlen kann /mit echter münze und bedeutsamem sinn.*** Jedoch sie zieht davon davon / ohne ton, ohne ton/ durchs wüste gelände. *** Zurück bleibt herr günter grass / mit seinem SS am ende.
  Datum des Eintrags: 26.12.2006 08.14
Walter K.J. Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
26.12.06 Freundinnen und Freunde, mit Ablauf dieses meines 70. Lebens-Jahres beende ich aus Altersgründen alle politischen Aktivitäten (bis auf meine Abgeordnetentätigkeit in der laufende Legislatur des NVP-Kreistages selbstredend) und hoffe, dass die für Januar angedachte neue Initiative zwecks Belebung der bündnisgrünen NVP-Baisarbeit im Altkreis RDG und darüber hinaus in ganz NVP Erfolg haben möge. Desgleichen ist die agb-Zirkelarbeit bis auf weiteres eingestellt. . Ein erfolgreiches, gesundes und glückliches Neues Jahr wünscht Walter K.J.Richter
  Datum des Eintrags: 18.12.2006 14.03
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Hallo! Der neue agb-almanach2006 kann ab sofort auch vor Ort in meiner Wustrower Büdnerei 80 (Parkstr. 7) gekauft werden (84 Seiten, 3,00 €), desglichen natürlich weiterhin das "Wustrower Strandheft 01" (enthaltend die kleine Barnstorfer Liebesgeschichte IN DER SONNE) für 2,00 € und ALLTAG IM DEUTSCHEN OSTEN, Band 1 - Lyrik. Prosa. Publizitik für 20,00 €. Die beiden Hefte sind derzeit auch über ebay angeboten; man findet sie dort am schnellste unter dem Suchwort "2 Lesehefte" in der Suchkategorie "Bücher". mfg Walter Richter
  Datum des Eintrags: 04.12.2006 18.54
Walter K.J.Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Hallo FreundiInnen, der agb-almanach 2006 wurde heute - wie gewohnt pünktlich und in guter Qualität - von DCM angeliefert. Die Präsentation kann also wie vorgesehen kommenden Freitag stattfinden (s. nachfolgenden Eintrag!) W.Richter
  Datum des Eintrags: 29.11.2006 16.56
Walter K.J.Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Pressemitteilung 11/06 des Wustrower JuliusRichter Verlags: Die planmäßige Freitag-Zusammenkunft der agb (arbeitsgruppe brecht) ist diesmal nicht am 01.12.06 (erster Freitag im Monat), sondern erst für den 08.12.06 angesetzt, aber wie immer ab 19 Uhr auf dem Hochdielenflur der Büdnerei 80 (Parkstr. 7) in Wustrow. Thema ist die Öffenliche Präsentation des agb-almanachs 2006 (aufgelegt anlässlich des 50. Todestages von Bert Brecht). Vor-Ort-Verkauf und Signieren des schwarz-weißen Heftchens (Reihe des Julius Richter Verlags, Preis: 3,00 Euro) sind natürlich vorgesehen, sofern die Druckerei bis da hin planmäßig angeliefert hat. Auf entsprechende Einladung kann die Präsentation selbstverständlich jederzeit und an jedem beliebigen Ort wiederholt werden. Wustrow, d. 29.11.06 V.i.S.d.P.: Walter Richter, Parkstr. 7, 18347 Ostseebad Wustrow
  Datum des Eintrags: 13.11.2006 14.01
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Offenes Treffen der bündnisgrüen NVP-Gruppe am 15.11.06 ab 19 Uhr in der Wustrower "Büdnerei 80" (Bradheringsches Kapitänshaus, Parksr. 7). Interessenten und Gäste immer herzlich willkommen!
  Datum des Eintrags: 02.10.2006 11.27
Walter K.J. Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
anstelle der für den 6. Oktober abgesagten Zusammenkunft als optimistischen Ausblick dies: Für den anläßlich des 50. Todestages von Brecht aufgelegten "agb-almanach 2006" ist auf der Grundlage eines DCM-Angebots heute der Druckauftrag rausgegangen. Wie angekündigt, wird der Almanach einen Essay zu Brechts Lehrstücken bringen, dazu einige aktuelle Gedichte von mir nebst einige meiner neuen "GESCHICHTEN VOM HERRN KEUNER". Ich hoffe, daß es nach Aulieferung zu einer öffentlichen Präsentation kommen kann. Der Almanach wird im Vor-Ort-Verkauf 4,- € und im Versand 5,- € kosten. Mit besten Grüßen! Walter K.J. Richter
  Datum des Eintrags: 20.09.2006 12.42
Walter Richterwalterkurtjulius
walterkurtjulius@aol.com  
 
ACHTUNG! nur noch eine email-adresse verfügbar! HALLO FREUNDINNEN UND FREUNDE! AUS KOSTENGRÜNDEN IST NUR NOCH MEINE AOL-ADRESSE VERFÜGBAR. Alle Post - sowohl agb als auch Julius Richter Verlag betreffend - also bitte nur noch an: walterkurtjulius@aol.com !!!
  Datum des Eintrags: 02.09.2006 10.07
Walter K.J. Richter
walterkurtjulius@web.de  
 
liebe freunde, ab 5.9. bin ich auf recherchefahrt für KRIEGSKINDER, dem 1. band der seit längerem angekündigten trilogie KINDHEITSKALEIDOSKOP , in meiner heimatlichen niederlausitz.. mails rufe ich am wahltag ab, an dem ich natürlich wieder vor ort bin (aber nur an diesem tag, und dann bis ende oktober nicht mehr, es sei denn, der unwahrscheinliche fall tritt ein und ich gewinne das direktmandat im wk23. ebenso kann ich post nur bearbeiten, die bis zum 17.09. eingetroffen ist. die nächste agb-zusammenkunft ist also planmäßig erst am 1. freitag im november. bis dann fröhliches schaffen! walter r.
  Datum des Eintrags: 31.07.2006 10.23
Walter Richter
initiative.dj@web.de  
 
Pressemitteilung 02/2006 des Landtagsdirektkandidaten im Wahlkreis 23 und NVP-Kreistagsmitgliedes Walter Richter: Bündnisgrüner Landtagskandidat in seinem Wahlkreis on tour! Der bündnisgrüne Direktkandidat zur Landtagswahl, das NVP-Kreistagsmitglied Walter Richter, ist Anfang August in seinem Wahlkreis 23 (Nordvorpommern 1) unterwegs und steht so seinen Wählerinnen und Wählern zu Gesprächen und Anregungen zur Verfügung. Er wird gleichzeitig die Gelegenheit nutzen, seine Bücher „Alltag im Deutschen Osten“, Band 1 Lyrik. Prosa. Publizistik sowie die kleine Barnstorfer Liebesgeschichte aus dem Jahr 1978 mit dem Titel „In der Sonne“ zum Verkauf anzubieten und sie auf Wunsch auch zu signieren. Anzutreffen ist er mit seinem Peugeot-Partner-Wahlmobil jeweils von ca. 10 bis 12 Uhr auf zentralen Supermarkt-Parkplätzen am 1. August in Ribnitz (beim toom-Baumarkt), am 2. in Zingst, am 3. in Prerow, am 4. in Born , am 5.in Wustrow, am 6. in Dierhagen , am 7. in Ribnitz/famila-Parkplatz und am 8. auf dem Ribnitzer Markt vor dem Rathaus . v.i.S.P. Walter Richter, Parkstr. 7 in 18347 Ostseebad Wustrow
  Datum des Eintrags: 21.07.2006 19.36
Walter K.J. Richter
walterkurtjulius@web.de  
 
***Walter Kurt Julius Richter: Nicht Willkommen(2. Fassung)*** Der kriegsverbrecher weilt in meiner stadt,/ der friedfertigen./ Er ist nicht willkommen.*** den händlern,/ die ihre tische von den bürgersteigen nehmen / und ihre schaufenster vernageln müssen,/ist er nicht willkommen;*** den jungen arbeitslosen,/ALG II - almosen-empfängern / ist er nicht willkommen;** den alten, / schon als kinder kriegsleidgeprüften, / ist er nicht willkommen;*** mir ist er nicht willkommen...*** Gleich hinten um die ecke,/hinter den hohen absperrgittern / und berittenen polizei-eskorten / zählt mütterchen seine groschen / mit fliegenden händen,/ fürchtend, /sie könnten nicht mehr reichen / für ein würdiges begräbnis,/ nach all den rentenkürzungen, / den ergangenen,/ und allen steuererhöhungen,/ den zu erwartenden.*** (14 Juli 2006)
  Datum des Eintrags: 24.05.2006 09.30
Walter Richter
initiativedj@web.de  
 
Pressemitteilung/Veranstaltungshinweis 06/02 der Bü90-DJ arbeitsgruppe brecht (agb) und des Julius Richter Verlags im Ostseebad Wustrow: Letzte Lese- und Signierstunde vor der Sommerpause wie jeden ersten Freitag im Monat am 2.Juni 2006 ab 19 Uhr auf dem Hochdielenflur des Büdner- und Kapitänshauses Parkstr. 7 in Wustrow. Gelesen und besprochen wird die Antrittsrede von Evo Morales, des ersten Präsidenten Boliviens. Signiert werden von ihrem Autor Walter Kurt Julius Richter: OSTALLTAG 1 – Lyrik, Prosa, Publizistik u.a. auch mit Texten aus dem DDR-Arbeitsalltag des Ribnitzer Faserplattenwerkes und IN DER SONNE, eine in Barnstorf am Saaler Bodden 1978 spielende Wustrower Sommergeschichte . Der Eintritt ist frei, die Platzkapazität beschränkt. Der Text der Rede ist zu finden in der Nummer 50 des deutschsprachigen internationalen ATTAC-Rundbriefs (www.attac.de/rundbriefe) V.i.S.d.P.: Walter Richter
  Datum des Eintrags: 06.05.2006 19.12
Walter K-J.Richter
walterkurtjulius@web.de  
 
Trotz Pressemitteilung und mehrmaliger Veröffentlichung in der OZ war das Interesse an Marx und Brecht gestern leider gering und an Richters Signierstunde gleich 0! Na ja. Dafür gibts heute das Lied vom Onkel Jule. Hier ist es: Walter Kurt Julius Richter <<Das Lied vom Onkel Jule>> Ich möchte sein wie Onkel Jule, / wie Onkel Jule sein ist schwer, / ich ging bei Jule oft zur Schule, / denn Jule war Elektriker.*** Er baute Bomben und Motoren, / ein Flugzeug, das versprach er mir; / habe den Glauben nie verloren, / denn vieles schenkte er dafür. *** Ich möchte sein wie Onkel Jule, / wie Onkel Jule sein ist schwer, / er sprach ein bißchen wie Berliner / mit „icke“, „dette“ dir verquer. *** Seine Harmonika war Wiener,/ drauf spielt’ er auf so manches Mal,/ von dufter Luft wie der Berliner, / trank gern so manches Gläschen leer.*** Er sang von Freundschaft, die nie wanket, / von einem kühlen kalten Grund, / vom lieben Gotte, dem man danket, / vom Küssen, das uns macht gesund.*** Er trank so manchen kühlen Becher, / und wo er spielte, da ging’s rund. / Ich möchte sein wie Onkel Jule, / wie Onkel Jule sein ist schwer. *** Er war ein kleiner König Thule, / und wo er konnte, da half er. / Er war ein kleiner König Thule, / und wo er konnte, da half er.*** Ich möchte sein, / ich möchte sein, / ich möchte sein wie Onkel Jule. Noten ungefähr: c c c d c d c e e / g g g f f e e d / d d d e d e d f f / f f f d d e e c //
  Datum des Eintrags: 29.04.2006 11.45
Walter K.J.Richter
initiative.dj@email.de  
 
Hallo FreundInnen! Die Saison, wo wir uns mit 13(!) Plätzen auf dem Hochdielenflur begnügen müssen, ist vorüber. Treffen wie immer am 1. Freitag im Monat ab 19 Uhr, diesmal also voraussichtlich im Garten des Kapitänshauses Parkstr. 7 in Wustrow. Kann jede/jeder ohne Voranmeldung kommen (5.Mai, Geburtstag von Karl Marx - wir sollten darauf zu sprechen kommen! Plan für 2006 müßte auch allmählich gemacht werden. Bisher sind nur meine Autorenlesungen /Signierstunden angesagt. Kräftigen und bunten Start in den Frühling wünscht W.K.J.Richter
  Datum des Eintrags: 30.03.2006 16.05
Walter K.J.Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Das "Wustrower Strandheft" Nr.01 ist da! Es bringt wie angekündigt die 78er Barnstorfer Liebesgeschichte "In der Sonne" (Walter Kurt Julius Richter) in sehr schöner Aufmachung und Realisierung durch das DCM. Kann allerdings nur im Hausverkauf (Kapitänshaus) bzw. via Postversand bezogen werden. Preis 2,00 €; bei Versand 1,60 € Porto. Bestellung über "Schreiben Sie uns" dieser Homepage oder bei initiative.dj@web.de.
  Datum des Eintrags: 14.02.2006 10.02
Walter Richter
walterkurtjulius@web.de  
 
Walter Kurt Julius Richter - BEIM BARTE DES PROPHETEN - heimtückische gürtelbomber / abgerichtete kampfmaschinen / auf zwei beinen. / scharfrichter in schwarzkutten / selbsternannt / im namen allahs. *** menschenentführer / terrorbrigadiere / gelderpresser / auf den ölfässern der welt. *** popanztänzer / flaggenverbrenner / weibersteiniger / übelnehmende sadisten / im barte des profeten...*** mephisto breit’ deinen mantel aus, / wir fahren gen morgenland. (14. Februar 2006)
  Datum des Eintrags: 13.02.2006 11.23
Walter Richter
walterkrtjulius@aol.com  
 
Zur Diskussion über die dänischen Mohammed-Karikaturen ein Leserbriefbeitrag in der NNN und eine Antwort von mir, die nicht freigeschaltet wurde (man kann auch diskutieren, warum nicht?): Leserbrief: Das ist mal wieder typisch deutsch . Bevor wir diese Sprüche ablassen,sollten die Deutschen sich erst einmal an die eigene Nase fassen - und RESPEKT für die Religion anderer Nationen aufbieten . Gerade Journalisten und Satirikern sollte bekannt sein , dass Mohamed nicht dargestellt werden darf - und die Islamisten sehr sehr empfindlich reagieren was ihre Religion betrifft . Auch das ist allerseits bekannt. Es sollte uns klar werden , das die jetzigen Ausschreitungen noch nicht das Ende der Fahnenstange sein werden - und Deutschland , Dänemark etc . mit weiteren Aggressionen zu rechnen haben . *** Leserbrie hierzu von mir (wie gesagt ohne Aussicht auf eine Veröffentlichung in Deutschland): Ausgerechnet dänischen Journalisten solche Vorwürfe zu machen, finde ich absurd. Niemand ist so stolz auf sein kleines Land wie die Dänen und niemand hält seine Fahne so in Ehren wie dieses kleine Völkchen. - mit Recht ! Deutsche wie der Dichter Brecht fanden hier 1933 erste Zuflucht vor den Mordkolonnen der Nazis. Und dann mußten die Dänen selber dran glauben. Was die Dänen von Rede- und Pressefreiheit halten, davon kann man sich mancherorts eine Scheibe abschneiden. Auch so manche deutsche Gazette mit ihren prall gefüllten Werbe-Seiten. Was sich da im Nahen Osten abspielt, hat nichts mit Religion, Moscheen und Mohammeds zu tun, sehr viel mit blindwütigen Selbstmordkommandos, mit ideologisch verbrämtem selbstherrlichen Machtanspruch, mit der Ausgeburt teuflischer Inhumanität. Diese teuflische Inhumanität ist menscheinfeindlich und menschenverachtend, ganz gewöhnlicher Faschismus also, nicht mehr und nicht weniger... Und typisch: Ausgerechnet das kleinste Völkchen hat er sich ausgesucht, dieser fanatisierte Mob, um an ihm sein Mütchen zu kühlen und ein "Exempel zu statuieren", sicher darauf spekulierend, daß es für ihn selber weiter keine Folgen haben wird. Diese Erbärmlichkeit hat einen Namen, ihr Name ist: Faschismus! Wehren wir seinen Anfängen!! Üben wir Solidarität!!! Walter Richter, ein alter Mann, der sich auch von mohammedanischen Gürtelbomben-Mördern und selbsternannten Schartfrichtern nicht einschüchtern lassen möchte!
  Datum des Eintrags: 09.02.2006 16.48
Walter K.J.Richter
walterkurtjulius@web.de  
 
Hallo Freunde! Nach der agb-Vorstellung heute (1. Freitag im Monat wie immer!) kann ALLTAG IM DEUTSCHEN OSTEN hier im Kapitänshaus, in jeder Buchhandlung oder im "Mein Buch Laden" (www.mein bu.ch) erworben werden (ISBN 3-86516- 535-4, 466 Seiten, 21,80 €). Ist ein ziemlicher Wälzer geworden. Ich denke aber, ihr werdet ihn bei nötiger Geduld mit Gewinn und Vergnügen konsumieren. 3. Februar 2006 Walter Richter
  Datum des Eintrags: 06.01.2006 17.43
Walter K.J.Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Hallo ihr Lieben! Zu eurer Information: Seit heute wird mein Buch übers Internet vorgestellt und angeboten, kommt demnächst dann in den Buchhandel und wird auch auf der Leipziger Buchmesse im März präsentiert werden. Man findet es unter der Adresse www.meinbu.ch - dort gibt es die Rubrik "Mein Buch-Laden", darunter den Link "Neuerscheinungen". Da erfährt man dann alles Wissenswerte über Buch und Autor und kann auch bestellen. Der Vertriebspartner hat den Preis noch mal heraufgesetzt auf happige 21,80 €!. Angesichts des Aufwands (mit Fotos usw.) und Umfangs sei dies gerechtfertigt und handelsüblich, hieß es. Es wird dann aber demnächst die preiswertere Version einzelner Abschnitte in den "Wustrower Strandheften" ( 2 € je Einzelheft) geben. Die Eröffnung der Reihe mit der Erzählung "In der Sonne" ist in Vorbereitung. Walter Richter
  Datum des Eintrags: 04.01.2006 10.25
Walter Richter
walterkurtulius@web.de  
 
Medien-Info 05/04 Julius Richter Verlag vom 25.12.05 Walter Kurt Julius Richter: aufbau-abbruch 2005 die auf den stühlen der genossen harich und janka sitzen und das werk des genossen wolf behüten tragen unterm nadelstreifen den pelz dessen, der heißt, wie den sie hüten, und im gesicht jene lächelnde maske die nur eine faust zertrümmert.. „Kameraden, das nächste Mal besser!“ Anmerkung: Seit 2003 bemühe ich mich um eine Veröffentlichungs-Genehmigung meiner Schul- und Laientheater-Dramatisierung der Friedrich-Wolf-Erzählung „Die Weihnachtsgans Auguste“, deren Rechte beim früheren Aufbau-Verlag sind. Da mich die Damen und Herren der Nachfolge-GmbH mit einer Entscheidung immer wieder hinhielten, prognostizierte ich listig meine Veröffentlichung für Ende dieses Jahres. Tatsächlich wird nun mein Band „Alltag im Deutschen Osten“ angekündigt ((ISBN 3-86516-535-4, 466 Seiten, 19,95 Euro), und prompt erhalte ich auch die erwartete aufbau-Post (siehe Anhang), zur Weihnachtsgans passend am 24. 12.! Wie vorgesehen sind die „aufbauenden“ Damen und Herren nun allerdings dabei in eine Falle getappt, denn der angekündigte Band ist nicht der für Ende 2006 geplante Stücke-Band 4, sondern Band 1 „Lyrik. Prosa. Publizistik“. Der kleine Wustrower Julius Richter-Selbstverlag bedankt sich hiermit bei seinem großen Wessi-Bruder für den unschätzbaren Publicity-Dienst. Allen FreundInnen und Sympathisanten ein glückliches und erfolgreiches Neues Jahr! .i.S.d.P.: Walter Richter, Parkstr. 7, 18347 Wustrow
  Datum des Eintrags: 24.12.2005 13.15
Walter Richter
walterkurtjulius@web.de  
 
Autor: Helmut Eckert Datum: 21.12.05 17:16 Herr Richter. In Berlin standen an den Grenzübergängen (Personenkontrolle) keine Grenzer sondern MfS Angehörige . Jeder Grenzer konnte den Dienst dort ablehnen! Es gab Alternativen bei einer Verweigerung an der Grenze zu dienen! Grenzdienst war gut für die Karriere! Dafür erschoß man schon mal so einen Grenzverletzer! Die Grenzer schossen auf Menschen wie auf Hasen. 1069 Tote an der Grenze. Das war die Bilanz der besonnenen Grenzer! Wie gehabt. Die alten SED Bonzen lernen es nicht. Sie fahren bestimmt noch heute einen Trabbi und schauen nur Ostfernsehen. MDR! Die Rente beziehen Sie nach DDR Recht und das Klopapier beziehen Sie aus dem HO! Die alten Feindbilder bestehen wie im ND 40 Jahre gepredigt. Alles Gute weiter so!! H. Eckert Politischer Häftling der DDR Verbrecherregierung. Vorher Mitarbeiter der Hygiene Inspektion Schwerin.
  Datum des Eintrags: 24.12.2005 13.14
Walter Richter
walterkurtjulius@web.de  
 
Ich kann Ihre Verbitterung ja verstehen, werter Herr Helmut Eckert . An Ihrer Stelle würde ich sicher ganz ähnlich reagieren und argumentieren. Nur sind Verbitterung und Zorn als Verletzungen aus jahrelangem Leid schlechte Ratgeber, wenn es um objektive Geschichtsbetrachtung geht. Und darum ging es in unserer Diskussion, ob an den Tag der Maueröffnung erinnert werden soll oder nicht. Sicher gab es unter den NVA-Grenzern Stasileute wie überall, dort vermutlich auch noch etliche mehr, auf den Durchschnitt berechnet. Aber alle Grenzer deswegen als Stasi-Karrieristen zu diffamieren, geht mir dann doch zu weit, obwohl ich es weder aus zeit-historischen Quellen noch aus dem persönlichen Erleben beweisen könnte, Sie das Gegenteil aber vermutlich auch nicht. Das gleiche trifft zu auf das, was Sie als das „Hasenschießen“ charakterisieren. Es gibt rechtskräftige Urteile gegen solche, die schuldig geworden sind, denn natürlich konnte man auch nicht treffen WOLLEN, wenn es darauf ankam. Und von den politisch Verantwortlichen ist der letztendlich einzig übrig Gebliebene, Egon Krenz nämlich, auch für ein paar Jahre hinter Gitter gegangen – gerade deswegen! Man mag zu diesen Urteilen stehen wie man will (ich persönlich halte sie für fragwürdig), sie sind rechtsstaatlich gefällt, und damit ist an ihnen nicht zu rütteln. Damit sind aber zugleich alle ehemaligen Grenzer, die NICHT verurteilt wurden, unbescholtene Leute. Sie können sie nun nicht im nachhinein als blindwütige Hasenschützen hinstellen, das gehört sich für einen Demokraten einfach nicht! Was nun aber den Kern meiner Argumentation betrifft, um den es ja ging, daß unsere Grenzer in jener Nacht der Grenzöffnung besonnen genug waren, KEIN Gemetzel zu riskieren und statt dessen die Nerven zu behalten, den widerlegen auch Sie nicht. Es war einfach so!! Und das ist dann ohne Ausnahme allen NVA-Grenzsoldaten zuzuschreiben vom kleinen Muschkoten aufwärts bis zu den Diensthabenden in den Zentralen. Es hat NIEMAND die Nerven verloren in jener gefährlichen Nacht und jeder hat BESONNEN seinen Dienst getan, aus welchen persönlichen Motiven heraus auch immer. Und da können wir ja wohl mal von einem seltenen Glückstag reden in unserer Geschichte, gerade auch in unserer Militärgeschichte. Oder? Zum Schluß noch eine Bemerkung zum Klopapier, die ich mir denn doch nicht verkneifen kann. Ob’s aus der HO oder vom Aldi kommt, ist mir egal. Hauptsache ich hab’ überhaupt welches; kenne nämlich auch die Zeiten, in denen wir knapp Zeitungspapier hatten für so was. Dann wurde eben Gras genommen. Wirklich, das ist mir im wörtlichsten Sinne „wurscht“.
  Datum des Eintrags: 14.12.2005 16.27
Walter Richter
walterkurtjulius@web.de  
 
Autor: thomas Datum: 09.12.05 11:38 Sehr geehrter Herr Richter, es macht für mich keinen Unterschied, ob man alt oder jung ist – auch Sie sollten nach vorne schauen und nicht versuchen die Gegenwart an einer vermeintlich besseren Vergangenheit zu messen. Sicherlich haben die „Klassiker“ das ihre getan um Deutschland zum Land der Dichter und Denker werden zu lassen – aber auch sie sollte man irgendwann ruhen lassen - ja, ich kenne Brecht und sein Werk, kann Ihnen auch gerne in Zitaten antworten: „Ich wäre gerne auch weise. In den alten Büchern steht, was weise ist: Sich aus dem Streit der Welt halten und die kurze Zeit, ohne Furcht verbringen, auch ohne Gewalt auskommen, Böses mit Gutem vergelten...“ „Nur belehrt von der Wirklichkeit, können wir die Wirklichkeit ändern.“ „Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?“ „Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen: Den Vorhang zu und alle Fragen offen.“ Es bleibt vor allem die Frage, warum man in Gedanken einer Vergangenheit nachtrauern soll, die in dieser Form (aller Voraussicht nach) nie wieder kommen wird? Hält die Gegenwart keine Herausforderungen mehr für Sie bereit? „Es ist schlimm, in einem Land zu leben, in dem es keinen Humor gibt. Aber noch schlimmer ist es, in einem Land zu leben, in dem man Humor braucht.“ In diesem Sinne, streifen Sie Ihre Verbitterung ab, leben Sie Ihr Leben – genießen Sie jeden Tag und freuen sich auch an kleineren Dingen …MfG
  Datum des Eintrags: 14.12.2005 16.21
Walter Richter
walterkurtjulius@web.de  
 
Abschluß der Diskussion zum 9. November: Man fragt sich wirklich, warum man mit Ihnen noch debattieren soll, verehrter Thomas. - Aber gut, wir lernen schließlich alle daraus. Schön, daß Sie so viel Brecht zitieren können, wenn auch nicht immer ganz exakt. Zumindest geht aber auch aus Ihrer Zitatensammlung hervor, daß Brecht-Zitate ein gänzlich ungeeignetes Hilfsmittel für mich wären, wenn ich der Mann wäre, der das „Rad der Geschichte zurückdrehen“ will, wie Sie behaupten. Lassen wir Brecht, so bleibt die Frage, worauf Sie Ihre denunziatorische Behauptung denn nun stützen wollen. Offenbar auf Ihren metaphysischen ALT-MODERN-Schematismus (alt = überholt, rückwärts gewandt, reaktionär), auf dessen Dummheit schon der alte Hegel hinwies, wie ich in meiner letzten Antwort zu erklären versuchte, die Sie aber offenbar nicht einmal intellektuell zu erfassen in der Lage waren. Dabei ging’s doch eigentlich nur darum, ob man sich mit einem „Gedenk“-Tag wie diesem deutschen 9. November heute noch befassen soll oder nicht. - Und so fragt man sich nun: Woher eigentlich diese jugendliche Selbstüberhebung in Ihren Antworten, diese Arroganz gegenüber den Alten, wie sie sich jüngst auch so drastisch in der Aufforderung Ihres jungen FDP-Kollegen äußerte, die Alten sollten endlich ihre „Löffel abgeben“. Es steht doch schon in der Bibel zu lesen, daß nur der eine Zukunft hat, der Vater und Mutter, die Alten also, achtet und respektiert, „auf daß es ihm gut gehe und er lange lebe auf Erden.“ Das soll nämlich heißen: Nur der hat eine Zukunft, der sich auch seiner Vergangenheit versichert; es gibt kein Morgen ohne das Gestern und keinen klaren Weg nach vorn, wenn man sich nicht ständig klar macht, wie man seither gegangen ist. Ihr Weg der Arroganz und Selbstüberhebung, lieber junger Freund, wird wohl früher oder später im Dornengestrüpp Ihrer Überheblichkeit und Ihres Egoismus enden, fürchte ich. Also verzichten Sie besser darauf, alten Menschen „weise“ Ratschläge erteilen zu wollen, und arbeiten Sie statt dessen ernsthaft und eisern an sich selber, damit auch Sie eine Chance auf Zukunft bekommen!
  Datum des Eintrags: 09.12.2005 16.53
Walter Richter
walterkurtjulius@web.de  
 
Aktueller Stand der Diskussion zum 9.11.: Autor: thomas Datum: 08.12.05 09:09 Sehr geehrter Herr Richter, „wir haben eh kein Glück mit unserer Geschichte …“ und die einseitige Heroisierung der „wirklich berufenen Sprecher der Friedlichen Revolution“ diskreditieren Sie in meinen Augen als einen mit der gegenwärtigen Situation Unzufriedenen, dem Alten nachtrauernden Menschen, der die Realität nicht wahrnehmen will oder kann. Natürlich war die Wende eine Chance, auch „die Einheit“ war eine Chance – wir haben Beides verstreichen lassen und mit Bravour gnadenlos vergeigt. Soweit sind wir uns vielleicht noch einig; es macht aber keinen Sinn, sich jetzt hinzustellen, mit diesen Dingen auseinanderzusetzen und sie zu hinterfragen – Chancen haben es meistens so an sich, das sie einmalig und unwiederbringlich sind. Das Rad der Geschichte dreht man auch mit Brecht-Zitaten nicht zurück, ich möchte mal mit einem „zeitgenössischen“ Auszug aus einem Lied der „Ärzte“ abschließen: „Es ist nicht Deine Schuld, das die Welt ist wie sie ist, es wär’ nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt!“ MfG Autor: Walter Richter Datum: 08.12.05 18:39 Kennen Sie Brecht, verehrter Thomas? Dann müßten Sie eigentlich wissen, daß sich bei Brecht „das Rad der Geschichte“ „immer vorwärts dreht“ (ein Zitat!), und was im Lied Ihrer „Ärzte“ ausgedrückt ist („Ändere die Welt, sie braucht es!!“ - noch ein Zitat!) fänden Sie bei Brecht in vielerlei Facetten gereimt, ungereimt oder auf mancherlei Art in Szene gesetzt wieder. (Lesen Sie doch mal „Der gute Mensch von Sezuan“ oder noch besser: gucken Sie sich's im Theater an!); oder hören Sie sich neben den Liedern Ihrer „zeitgenössischen“ (will doch wohl meinen „modernen“) Ärzte auch mal das Eisler-Lied vom „Lob der Dialektik“ an (noch ein Text vom alten Brecht, geschrieben 1932!)). Forschen Sie doch mal beim „alten“ Udo Lindenberg nach, was der von sowas hält! Nein, nein. In Ihrem ALT-MODERN-Schematismus steckt ein gehöriger Denkfehler, gelinde ausgedrückt. Der SEHR alte deutsche Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831) bezeichnete solches Denken im Gegensatz zum dialektischen als METAPHYSIK und meinte damit ein NOCH älteres Denken von Methusalems. Stimmt allerdings: Man kann auch als junger Mensch zum Greis verkommen, bei aller „zeitgenössischen“ Ärzteschaft; und darin, daß man gerade als junger Mensch nach vorne gucken muß, stimme ich Ihnen voll zu. 100 Pro! Ebenfalls MfG!
  Datum des Eintrags: 08.12.2005 17.40
Walter Richter
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Fortführung der Diskussion (siehe unten!) Autor: thomas Datum: 03.12.05 00:32 Sehr geehrter Herr Richter, auch ich war zu diesem historischen Zeitpunkt bei "der Fahne" - unsere ach so besonnenen Offiziere hätten liebend gern die Konterrevolution in Blut ertränkt. Es war einzig der Verdienst der obrigkeitshörigen Erstarrtheit, die das Schlimmste verhinderte. Wäre auch nur ansatzweise ein Befehl von oben gekommen, der den Offizieren eine Entscheidung abgenommen und sie aus der Verantwortung entlassen hätte, es hätte kein Halten gegeben. Das wäre heute sicherlich noch genauso, weil es immer so war und immer so bleiben wird: Kadavergehorsamkeit Der einfache Soldat war durch geschickte Manipulation bereit sein Leben gegen den tobenden Mob zu verteidigen. Nicht von ungefähr wurden uns Bilder vom Platz des himmlischen Frieden in China vorgeführt, die zeigten, wie die Besatzung eines aus einem Militärkonvoi ausscherenden Lkw mit Motorschaden von der Menge gesteinigt wurden. Lief fünf bis zehnmal am Tag. Mal was ganz Anderes: Ist Ihnen aufgefallen, wie unsere deutsche Geisel geschickt diskreditiert wird - sie hat ihr Kind im Stich gelassen, hat gewußt was kommt, war gewarnt, war aberwitzig, unvorsichtig. Bei der Vorbereitung fällt es nachher um so leichter sie im Stich zu lassen und medienwirksam die knallharte, nicht erpressbare Bundesregierung zu mimen - leider mit bedauerlichen Folgen für das Leben der Geisel.
  Datum des Eintrags: 08.12.2005 17.38
Walter Richter
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Autor: Walter Richter Datum: 07.12.05 10:08 Ja, Manipulationen als Verkleisterung selbständigen Denkens waren und bleiben schlimmster Feind von Aufklärung und Humanität. Das ist wahr. Und Ihre persönlichen Erlebnisberichte vom 9.11.'89, lieber Thomas, zeigen ja doch gerade, wie wichtig es ist, diesen Tag nicht mit Stillschweigen zu übergehen, sondern sich mit ihm auseinanderzusetzen und ihn zu hinterfragen. Hat dieser Tölpel Schabowski nicht gerade auch IHR Leben als kleiner Grenz-Muschkote leichtsinnig auf Spiel gesetzt, als er der verdutzten Öffentlichkeit die plötzlich ausgebrochene Reisefreiheit der DDR verkündete? Was hätten Sie getan in jenem "Ernstfall", den Sie aus Ihren Erlebnissen heraus ja selbst auch als durchaus denkbaren beschreiben? Den Befehl verweigert und sich hinterrücks abknallen lassen wie mein armer Kollege, der junge Lehrer Egon Schulz aus Rostock-Dierkow? Fragen wir mal weiter, wie Brecht seinen lesenden Arbeiter fragen läßt („So viele Berichte - so viele Fragen!“) Wo waren eigentlich die sonst so allgegenwärtigen Geheimdienste bei dieser ominösen Pressekonferenz der DDR-Oberen? Standen die gar hinter dem Tölpel, und was bezweckten die da? Warum plötzlich dieses eilfertige Eingehen auf die „Wir sind EIN Volk“-Rufer, während die „Wir sind DAS Volk“-Demonstranten Montag für Montag und bei Gefahr an Leib und Leben vergeblich über den Altstädter Ring gezogen waren? Nein, das waren nicht dieselben Leute, wie uns die Herren Pleitgen und Merseburger weismachen wollten, die neuerdings übrigens der zahlenden Kundschaft in der 1. Reihe als die wirklichen Sargnägel und Totengräber der DDR und überdies als die wahren Wende-Helden im Visier des StaSi verkauft werden. Und schließlich fragen wir doch mal: Warum dieser plötzliche "Mauerfall" just 5 Tage nach jener gewaltigen Demo auf dem Berliner Alexanderplatz (deren Jahrestag übrigens auch zum Tabu verkommen ist!). bei der die wirklich berufenen Sprecher der Friedlichen Revolution eine erneuerte DDR forderten und durchaus keine neue alte BRDDR? So viele Berichte, so viele Fragen! – Nein, ein Jubeltag ist dieser 9. November gewiß nicht für uns Deutsche ; weder als Tag des Mauerfalls, noch als Tag des Beginns einer kläglichen Revolution, schon gar nicht wegen dieser furchtbaren Pogrom-Nacht der deutschen Nazis. Natürlich hätten auch wir gerne so einen Jubeltag wie dir Franzosen ihren 14. Juli. Aber wir haben kein Glück mit unserer Geschichte, das ist es! Da stimmen wir „Dichter und Denker“-Volk dann ersatzweise doch lieber das protzige „Deutschlandlied“ des Hoffmann von Fallersleben an als das nachdenklichere „Anmut sparet nicht noch Mühe“ des armen b.b., das übrigens nach der gleichen Melodie des Joseph Haydn geht. Autor: thomas Datum: 08.12.05 09:09 Sehr geehrter Herr Richter, „wir haben eh kein Glück mit unserer Geschichte …“ und die einseitige Heroisierung der „wirklich berufenen Sprecher der Friedlichen Revolution“ diskreditieren Sie in meinen Augen als einen mit der gegenwärtigen Situation Unzufriedenen, dem Alten nachtrauernden Menschen, der die Realität nicht wahrnehmen will oder kann. Natürlich war die Wende eine Chance, auch „die Einheit“ war eine Chance – wir haben Beides verstreichen lassen und mit Bravour gnadenlos vergeigt. Soweit sind wir uns vielleicht noch einig; es macht aber keinen Sinn, sich jetzt hinzustellen, mit diesen Dingen auseinanderzusetzen und sie zu hinterfragen – Chancen haben es meistens so an sich, das sie einmalig und unwiederbringlich sind. Das Rad der Geschichte dreht man auch mit Brecht-Zitaten nicht zurück, ich möchte mal mit einem „zeitgenössischen“ Auszug aus einem Lied der „Ärzte“ abschließen: „Es ist nicht Deine Schuld, das die Welt ist wie sie ist, es wär’ nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt!“ MfG
  Datum des Eintrags: 24.11.2005 17.30
Walter Richter
walterkurtjulius@web.de  
 
AIS EINER NNN-LESERBRIEFDISKUSSION: Autor: Jan Szymik Datum: 09.11.05 20:34 Heute vor 16 Jahren fiel die "Mauer". und die SVZ verliert über dieses historische Ereignis kein Wort. Das finde ich nicht nur traurig, sondern sehr ärgerlich! Autor: thomas Datum: 17.11.05 00:28 Völlig korrekt, das über dieses Thema nicht mehr referiert wird, zeigt, das wir scheinbar doch noch auf dem besten Weg zur Normalisierung der "Ost-West-Beziehung" sind. Man muß auch nicht ständig seine Betroffenheit wie ein schild vor sich her tragen - Kopf hoch Herr Szymik und den Blick nach vorn!!!! Autor: Jan Datum: 17.11.05 10:39 Also soll zukünftig am 09. November ausschließlich an die "Reichs-Progromnacht" erinnert werden? merkwürdiges Geschichtsverständnis Gerade für uns Ostdeutsche hat der Tag der Maueröffnung doch eine ganz besondere Bedeutung. Ich würde mir sogar wünschen, dass der 9. November zum "Tag der Deutschen Einheit" erklärt wird. PS: Es gibt aber schlimmeres für mich, als dass die SVZ die Maueröffnung "vergisst".
  Datum des Eintrags: 24.11.2005 17.24
Walter Richter
walterkurtjulius@web.de  
 
Autor: Walter Richter Datum: 18.11.05 16:46 Tja, unsere OZ-Lesebrief-Diskussion st das, die von Herrn Pfäffle aus Rostock und anderen und auch mir, wobei weder die OZ noch die NNN z.B meine Antwort auf die in einem Leserbrief ausgedrückte Enttäuschung über mich freischalteten. Denn worum ging es? Um den 9. November und die Grenzöffnung! Wirklich, das Thema scheint geradezu zu einem Tabu verkommen zu sein. Ich hatte in unserer Diskussion die von Schabowski verkündete Grenzöffnung als "tölpelhaft" bezeichnet und die besonnene Zurükhaltung "unserer NVA-Grenzer" gewürdigt. Denn eine einzige Unbesonnenheit in dieser gefährlichen Nacht hätte eine Katastrophe mit unabsehbaren Folgen für uns alle nach sich ziehen können. Das wars ja doch wohl, weswegen Michael Gorbatschow in dem von Dr. Kohl immer wieder geschilderten Telefongespräch besorgt beim deuschen Bundeskanzler nachgefragt hatte. Nun schrieb ein Leser, es "sträubten sich ihm die Nackenhaare", wenn er von "unseren NVA-Grenzern" lese. Na gut, ich versuchte zu antworten, daß ja auch MEIN Sohn bei diesen UNSEREN NVA-Grenzern hätte dabei gewesen sein können in dieser gefährlichen Nacht und ich ihm nur hätte DIE Nerven wünschen können, die die hatten, als sie zum Beispiel in stoischer Ruhe und Zurückhaltung das fanatisierte Geschrei einer wild gewordenen Alten über sich ergehen ließen, die auch mal durchs Brandenburger Tor gehen und als Heldin ins Westfernsehen kommen wollte. Nein, nein! Dieser Tag war kein Ruhmesblatt, weder für die tölpelhaften DDR-Oberen noch für jene schreiende Alte noch für die heulenden Ossis, die gen Ku-Damm drängelten, noch für die großzügig Bananen und Trinkgelder verteilenden Wessis, von denen es den meisren heute längst leid ist. Wenn er ein Ruhmesblatt war, dann für die, die lange vorher bei Gefahr für Leib und Leben mit ihren "Gorbi, Gorbi"- und "Wir sind das Volk"-Rufen das marode DDR-System bis in die Grundfesten erschüttert hatten. Und wenn jemand Respekt verdient, dann vor allem doch wohl auch unsere besonnenen DDR-Grenzer in jener so schönen und gefährlichen Nacht! Walter Richter
  Datum des Eintrags: 16.10.2005 16.53
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Die Sache mit den Grenze( r )n, Herr Pfäffle, ist im Grunde einfach. Denn wozu sich die Dierhäger gehörig fühlen, ist wohl weniger eine Sache der HISTORIE als ihres HEUTIGEN Selbstverständnisses. Und da gibt’s nicht bloß einfach die „Dierhäger“, da gibt’s ja die aus Dierhagen Dorf und die aus Dierhagen Strand, aus Ostseebad Dierhagen und aus Neuhaus, und die aus Dändorf gibt’s auch noch und aus Körkwitz-Hof. Und der „Fischländer Weg“, ist das nun ein Weg AUF oder NACH dem Fischland? Aber was die Grenzer betrifft, da lesen Sie mal lieber im Gästebuch von www.juliusrichter.verlag.website.ms nach, denn so weit reicht „der arge Weg“ der Meinungs- und Pressefreiheit dieses Blättchens nicht. – Ich nehme mal an, Sie können mit diesem Zitat etwas anfangen. Dieser wie der unten folgende Leserbrief wurden von der OZ-Redaktion unterdrückt. Herr Pfäffle aus Rosock hatte sich "mit gesträubten Nackenhaaren" über meine Bermerkung empört, das besonnene Verhalten "unserer NVA-Grenzer" nach der tölpelhaften Grenzöffnung am 9. November 1989 werde als eines der wenigen Ruhmensblätter in die deutsche Militärgeschichte eingehen. Abgesehen davon, daß es unfair ist, jemanden, der öffentlich angegriffen wird, nicht auch öffentlich antworten zu lassen, halte ich diese Art OZ-Zensur für skandalös, demokratiefeindlich und verfassungswidrig und mache also meine Antworten wenigstens auf dieser Homege öffentlich. Walter Richter
  Datum des Eintrags: 07.10.2005 03.25
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Glatze antwortet Herrn Pfäffles gesträubten Haaren Asche auf meine Glatze! lieber Herr Pfäffle. Aber MEIN Sohn hätte da sehr wohl auch stehen können – notgedungen- bei diesen „UNSEREN NVA-Grenzern“. Und ich habe deren Nerven bewundert, wie DIE zum Beispiel vor dem Brandenburger Tor das fanatisierte Geschrei einer wild gewordenen Alten aushielten, die auch mal als Heldin ins Westfernsehen kommen wollte. Mit Gruß aus den „weißen Jahrgängen“ Walter Richter
  Datum des Eintrags: 01.10.2005 09.50
Walter K.J.Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Medien-Info 05/03 Julius Richter Verlag vom 01.10.05 Sehr geehrte Damen und Herren, ich erlaube mir mitzuteilen, daß der Julius Richter Verlag (Ostseebad Wustrow) dieser Tage den 1. Band (Lyrik, Prosa, Publizistik aus 4 Jahrzehnten) der Reihe „Alltag im Deutschen Osten“ von Walter K.J. Richter im lektorierten Manuskript zwecks Endfertigung an sein Partner-Unternehmen „Mein Buch“ (Hamburg) weitergibt. Der Band wird ca. 400 Seiten umfassen und voraussichtlich für 19,95 € noch vor Weihnachten in den Buchhandlungen zu haben sein. „Mein Buch“ gestaltet das Layout in Anlehnung an das ebenfalls von ihm hergestellte Buch „Zeitgeschehen von 1948 bis 2005“ des in Hamburg und auf County Cerry (Irland) lebenden Autors und Freien Journalisten Christoph Fechler, um die Nähe beider Bücher in Inhalt/Anliegen , auch in der Machart (Autobiographisches vernischt mit Dokumentarischem und Publizistischem) zu signalisieren. Der 1924 im Erzgebirge geborene „gelernte Wessi“ Fechler und der aus der Niederlausitz stammende nun gleich 70jährige „Ossi“ Richter geben Einblicke in die reichen Erfahrungen ihrer Leben in einem halben Jahrhundert Nachkriegsdeutschland – auch ein Beitrag zur „inneren Einheit“ der Deutschen, von der wir noch ein ganzes Stück entfernt sind. V.i.S.d.P.: Walter Richter, Parkstr. 7, 18347 Wustrow
  Datum des Eintrags: 21.09.2005 08.32
Walter Richter
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Keine Oktober-agb (planmäßig wäre sie am 7. Oktober)!
  Datum des Eintrags: 28.08.2005 14.14
Walter Richter
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Walter K.J.Richter: Werner Schulz ODER Die Bündnis 90-Bestattung 2. Klasse (Untertitel nach einer Aufsatz-Überschrift von Heiko Lietz) *** Werner Schulz: Er verletzte eine grenze – / diesseits nicht mehr benötigt / jenseits im niemandsland. *** Bärbel Bohley: das NEUE FORUM ist in leserbriefkästen gelandet, / aus denen zensurerprobte redakteure meinungen sortieren. / politik fängt in der küche an und endet im kochtopf / oder / in der farbenleere. *** Wolfgang Ullmann / DEMOKRATIE JETZT / hat das zeitliche gesegnet.*** Marianne Birthler: die INITIATIVE FÜR FRIEDEN UND MENSCHENRECHTE sitzt – / in der normannenstrasse. / teuer bezahlte putzfrauen / halten die stasi-keule blank.*** Wolfgang Templin: wer seine arbeit getan hat / kriegt die verdiente rente / oder / ein gnadenbrot. *** Konrad Weiß: nicht einmal ein kreuth-gang / rettete ihn vor bedeutungslosigkeit. *** Rolf Hendrich: nichts ist so gnadenlos habgierig / wie ein staatlicher vormund. *** Pastor Gauck: das volk strömt zu den trögen auf die grüne wiese. / der rest ist schweigen / hinter gepolsterten türen.*** Heiko Lietz: drei oder dreißig, heute vor gestern - / spirituell paßt nichts zwischen helm und glatze, / es sei denn, es hieße: „Helm ab zum Gebet!“*** USPD-Richter: bildung ist auch eine einbildung.*** VL-Kelz und Genossen: Wer waren Kelz und Genossen? *** Günther Nooke: endlich ruh’ vor morawe & co / in der cdu. *** Christiane Ziller: die von W. SCHNUR Getäuschte / kann nichts mehr erschüttern *** Ingrid Köppe: das paar kann nicht geschieden werden: / es hat keine gütertrennung vereinbart..*** Gunda Röstel – eine erste Gewinnerin: der abrutsch / auf dem schrägstrich in den playboy / war lustvoll und profitabel.*** Wolfgang Thierse – noch ein Gewinner: vor den pankower kirchen zählt heutzutage / ein jeder SEINE kerzen.*** Karin Göring-Eckardt: ich habe gesiegt aber um mich her liegen die leichen meiner freunde / um mich her liegen die leichen meiner freunde aber ich habe gesiegt.*** Resümee: Alle, die mit uns auf Kaperfahrt waren, / müßten Männer wie Otto sein! (August 2005)
  Datum des Eintrags: 09.08.2005 07.33
Walter K.J.Richter
walterkurtjulius@web.de  
 
Walter K.J. Richter - MANIPILATIONEN (zum ARD-Report vom 08.08.05): Die ihr auf euren sonnigen Bänken sitzt / Und ausgesorgt habt für Kinder und Enkel, / weil Kinder und Enkel für euch sorgen, / laßt euch nicht einreden, / es müsse immer noch umgekehrt sein. *** Bleibt ruhig sitzen! / Aber seid vorsichtig! *** Immer, wenn wieder ein Stückchen Rente abgeknapst werden soll, / zeigt das TV euch beim Rentnertanz./ Und die euch mit ihren Kameras beim Wellanis erwischen, / möchten bald, / da sie oft kinderlose Singles sind, / zur Lösung ihrer Probleme / euer Absaufen empfehlen.
  Datum des Eintrags: 06.08.2005 08.38
Walter Richter
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Walter K.J. Richter – * ZEITENWENDE : * 1. Die Pilze von Hiroshima und Nagasaki: Wachsend in den Himmel steigen / Rachepilze ohne Gnaden. / Wachsend auch das Heer der Maden,/ des Gewürmes fetter Reigen / das sich ewig rächen muß / wie BIN LADEN / wie GEORGE BUSH *** Wie sie ihre Götter loben / alles GUTE kommt von oben / alles GUTE ist famos / und darum so gnadenlos! *** 2. Götterdämmerung: die freie marktwirtschaft ist am ende / die marktwirtschaft ist am ende / die wirtschaft ist am ende / Die Freiheit ist am Ende *** GÖTTERDÄMMERUNG! *** wo liegt der versunkenene gral ? / & / wer kann ihn heben ? 3. Los Alamos:Die Schlange Ayanyu wird nicht zurückkehren / in die Berg-Gewässer, die kontaminierten, / an Heiliger Indianerstätte.*** ... IN TOTEN WASSERN EWIGES SCHEIGEN ... 6. 8. 2005
  Datum des Eintrags: 12.07.2005 09.32
Walter K.J. Richter
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Der Julius Richter-Verlag im Kapitän Bradhering Haus, Parkstr. 7., Ostseebad Wustrow startet in Kürze mit dem 1. Band von "Alltag im Deutschen Osten - Texte und Gedichte aus 4 Jahrzehnten" von Walter Kurt Julius Richter. Vorbestellung per Post oder Email ist möglich.
  Datum des Eintrags: 09.07.2005 10.13
Walter K.J.Richter
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Walter K.J. Richter: Hinterm warmen Ofen (zum Schillerjahr 2005 Hommage an Oma Lina, geb.Wilhelm) - Wir hingen an ihrem Rocke, / sie konnte „Das Lied von der Glocke“, / sie wußte alle Strophen / dort hinterm warmen Ofen / in jenem dunklen Jahr, / als nur noch Stromsperre war. *** Wir lauschten still und froh / in Omas Heimkino./ Still dröhnte draußen schwer und bang / der Glocke Grabgesang. ***
  Datum des Eintrags: 14.06.2005 11.01
Initiative DJ
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Walter K.J. Richter liest aktuelle Gedichte im Rahmen der Rostocker Lyriknacht am 17. Juni im Theater am Stadthafen. Beginn: 20 Uhr !
  Datum des Eintrags: 01.06.2005 11.09
Walter Richter
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Hallo! Für die Sommermonate wird als agb-Schwerpunkt vorgeschlagen: Hiroshima und Nagasaki - 60 Jahre danach! Dazu u.a. Auseinandersetzng mit der Hiroshima-Fassung von Brechts "Leben des Galilei" (2. Fassung mit der "mörderischen Selbstanalyse") und mit Heiner Kipphardts szenischer Untersuchung "In der Sache J. Robert Oppenheimer". Teilnahme-Absprache mit Vereinbarung von Ort un Zeit wie immer Telefon 038220 80451 oder per Email. (natürlich auch willkommen: Weitere Vorschläge!) Wustrow, de. 1. Juni o5 gez. Walter Richter
  Datum des Eintrags: 23.05.2005 09.37
Walter Richter
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Walter Kurt Julius Richter: Kanzler Schröder - wer nicht an seinem sessel klebt / aber an seiner meinung / muss die verantwortung tragen, /sagte Herr Keuner. *** Es geht ihm um die Macht; / allerdings nicht um die eigene! *** (22. Mai 2005)
  Datum des Eintrags: 20.04.2005 20.00
Walter Richter
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Am Sonnabend, d. 23. September soll in Schwerin das „Regionale Sozialforum Westmecklenburg“ gegründet werden. Unterstützer sind unter anderem die Globalisierungsgegner der Bewegung Attac, die Umweltorganisation BUND, das Aktionsbündnis „Sicherung des Sozialstaates Schwerin“ und die Stiftung „Mitarbeit“. Mit 30 oder 130, vielleicht auch mehr Mitstreitern rechnet Lietz. Das Sozialforum solle keine Partei oder Wahlalternative in der Demokratie bisheriger Prägung werden, sondern ein „offener Raum der Begegnung zur Vertiefung der Reflexionen“, wie es in der Programmatik der Bewegung heißt. Dem gemäß sollen am Sonnabend in der Schweriner Volkshochschule offene Gesprächsforen zu ganz verschiedenen Themen stattfinden, etwa zur „alternativen Lebensweise mit Körper, Geist und Seele“, zu „Wünschen und Perspektiven für eine zukünftige Gesellschaft“, zur „Vorbildfunktion der Führungskräfte in Verwaltung, Politik und Wirtschaft“ oder zu „Antworten auf neue Strategien der Neonazis“. Einreihen solle sich das Forum in einen „weltweiten Prozess der Sozialforumsbewegung“, erläutert der Bürgerrechtler. Der gehe auf ein Treffen des Weltsozialforums 2001 im brasilianischen Porto Alegre zurück. Die dort verfassten Grundsätze sollten von allen Foren weltweit respektiert werden. In dieser „Charta der Grundsätze des Weltsozialforums“ ist deutlich formuliert: „Von jetzt an, in der Gewissheit, dass eine andere Welt möglich ist, wird es zu einem permanenten Prozess der Suche nach und des Aufbaus von Alternativen kommen, der sich nicht auf die Ereignisse beschränkt, auf die er sich stützt.“ Der Theologe Heiko Lietz (62) dessen Name für das Neue Forum, die Runden Tische von 1989 und 1990 oder das Bündnis 90 steht, ist heute unter anderem Sprecher des Schweriner Sozialnetzes, Mitglied im Koordinierungkreis Ökumenische Basisgruppen und Koordinator der Initiative „Aufbruch anders besser Leben“.
  Datum des Eintrags: 17.02.2005 11.42
Walter Richter
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Eintrag Nr. 183 zum Eintrag Nr. 179 auf der Homepage von Doberlug-Kirchhain: „Wussten sie das ALLE KAPITALISTEN -Presse-Fernseh...“ usw. fragte im inzwischen auf Anweisung des Bürgermeisters gelöschten antisemitischen Hetz-Eintrag Nr. 179 ein gewisser Herr Mueller (vollständigen Text zur Info siehe unten), worauf ich in meiner inzwischen auf Anweisung des Bürgermeisters ebenfalls gelöschten Polemik (Eintrag 183) entgegensetzte: Antwort: Nein, wusste ich noch nicht! Aber vielleicht nennt uns Herr Mueller mal seine Quellen! Bin ich als Historiker eigentlich so gewohnt, zu historischen Behauptungen auch die entsprechenden (überprüfbaren) Quellen genannt zu bekommen. Ansonsten sind das nämlich bestenfalls hysterische Behauptungen eines ausgemachten Antisemiten. Aber gut, wer sich solcherart selber entlarvt, stellt sich auch selber als ein Nichtwählbarer dieser Demokratie dar, und auch die Kirchhainer werden nicht so dumm sein, das nicht zu begreifen (wie’s leider manche Sachsen bis heute nicht begriffen haben!). Das kleine Mädchen Myriam aus dem Gerberstraßen-Häuschen neben Gerberei Prokopius, mit dem wir als Kinder immer spielten (und das dann eines Tages plötzlich verschwunden war), oder der erste Kirchhainer Bürgermeister 1945, der aufrechte Antifaschist Karl Kühne, oder der unter den Männern des 20. Juli 44 erschossene „Hauptmann Schöne“- später Oberst (Chef der Gerberei Hermann Schöne & Sohn) werden sich im Grabe umdrehen, wenn sie auf der Homepage ihrer Vaterstadt derartigen Stuss gieses Herrn Mueller lesen müssen, der hoffentlich nichts mit der ehrbaren Gärtnerei Müller in der damaligen Chausseestraße (heute Luckauer) zu tun hat. Walter Richter, Ostseebad Wustrow (siehe auch www.initiative.dj.homepage.ms) Der Eintrag (179) des Herrn Mueller lautete: Wussten sie das ALLE KAPITALISTEN -Presse-Fernseh (gesamte Medien) Politiker -Richter-Staatsanwälte -Psychologen -der BRD Juden sind , 60% um Stalin und 90% um Hitler Juden waren ? Das Hitlers Juden die ganzen unschuldigen Juden ermordeten ? Das die jüdische Warburg-Rotschild Bank Hitler finanzierte und heute George Bush ? Sind die Juden von Opel, VW, Krupp, IG-Farben, BASF usw usw nicht noch reicher geworden durch den Brudermord ? der die g esamte Mittelschicht und Intelligenz umbrachte Gibt es in der heutigen Zeit noch einen Terrorstaat ausser der BRD der politische Gegner für verrückt erklärt ?
  Datum des Eintrags: 12.02.2005 11.42
Walter Richter
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Walter Kurt Julius Richter - ecce homo: In der Nacht des 13. Februar 1945 wurden wir Kinder aus unseren Betten geholt. Ununterbrochen flogen anglo-amerikanische Bombengeschwader über uns hinweg. Alle Nachbarn standen draußen beisammen. Man hörte ein eigenartiges Gemurmel zwischen ihnen. Der südliche Horizont war glutrot, als würde dort gleich die Sonne aufgehen. Die Nacht war gespenstisch hell. Es war die Nacht, in der Dresden brannte. Dresden ist von Kirchhain N/L knappe 80 km entfernt. Die Bahnstrecke hinter unserem Haus führte dorthin. Mit dem Dampfzug war man in etwa einer Stunde dort auf dem Dresdner Hauptbahnhof. Wir hatten viele auch verwandtschaftliche Beziehungen nach Dresden. Großvater Ewald stammte ja aus dem sächsisch-Oberlausitzer Raum; ein zahlenmäßig starker Zweig unserer Familie lebt z.T. noch heute dort; es sind die Nachkommen von Großvater Ewalds Bruder Adolf und seiner Frau Elsa, auch einer Dresdnerin. Einer von Ewalds und Adolfs Vorfahren soll als Kellner in Dresden gearbeitet haben. ja, ich weiß, woher ich stamme / aus der großen roten flamme / aus der breiten feuerfront / hinten weit am horizont / wo sich nacht in tag auflösten / in der stadt der trauer: / DRESDEN! *** hart das meiste was ich fasse / weich zuletzt wenn ich es lasse / umgeschmolzen blei wie zinn /auf der suche nach dem sinn. *** die ihn fanden ungewollt / auf der suche nach dem gold / und es dennoch fanden nie / das, was sie so sehr vermissten / all’ die klugen alchimisten *** fands schon, als der schreihals schrie / noch im untergange / fands im wiegen meiner amme / weich im tröstenden gesange / unter hohen lichterbäumen *** ja ich weiß woher ich stamme / und ich weiß es nie / kann davon nur träumen. (29. Dez. 2004 nach dem letzten Heiligabend bei den Kirchhainer Leuchterbauern) Dieses ist auch als Gegengedicht zu Friedrich Nietzsches „ecce homo“ gedacht („Ja, ich weiß, woher ich stamme / unersätllich gleich der Flamme / glühe und verzehr ich mich. / Licht wird alles, was ich fasse / Kohle alles, was ich lasse / Flamme bin ich sicherlich.) Nietzsche wurde wegen seiner Vorstellung des „Übermenschen“ von den Nazis als Idol missbraucht. Stadt der Trauer: Schweigen nun und Totenstille. / JA: Es wird an dich gedacht! / JA: Es war wohl Gottes Wille, / ja, das werk der finstren nacht, *** das dich mordete, du SCHÖNE, / hinter roter feuerwand / in der hoffnung auferstand / töne glocke töne! *** (26.01.05)
  Datum des Eintrags: 09.12.2004 22.32
Walter K.J. Richter
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Walter Kurt Julius Richter - Keunergeschichte 8: „Bunt statt Braun!“, und dennoch: „Viele Farben braucht das Land!“ ? / Warum Braun nicht? wurde Herr K. gefragt.*** Und K. antwortet: / Braun gibt's nicht! Mischen Sie Rot mit Grün, und Sie werden sehen: / Kanzler Schröder kommt mit braun gebranntem Gesicht aus dem italienischen Urlaub, / der Fischer mit ebensolchen Beinen vom Langen Marsch. / Das ist genug Braun für Deutschland; / mehr Braun ist nicht nötig!*** Ging und hoffte auf gute Besserung.*** Anmerkung: Die Komplementärfarben Rot und Grün gemischt ergeben Braun.
  Datum des Eintrags: 01.12.2004 14.32
walter richter
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Hallo ihr Lieben alle! Nun wollt ihr ja sicher wissen, wie's ausgegangen ist mit dem Schreibwettbewerb und meiner Beteiligung, und so übermittele ich euch hier die folgende Mitteilung der SVZ und meine heutige darauf aufbauende Pressemitteilung an die OZ. Lieben Gruß an alle, Walter Richter Schweriner Volkszeitung vom 29. November 2004 Sieger stellten sich dem Publikum Feier mit Lesung zum Abschluss der Literaturtage imHolstein-Haus Schelfstadt (du) • Zum Abschluss der 9. Literaturtage in Schwerin hat am Sonnabend die Abschlussveranstaltung im Schleswig-Holstein-Haus stattgefunden. Hauptakteure waren die Sieger des 3. Schweriner Schreibwettbewerbs, die aus ihren Werken lasen. Der Wettbewerb stand unter dem Motto "Begegnungen". Kulturdezernent Hermann Junghans eröffnete die Veranstaltung. Er sprach das Motto und die Wertung an. "Es sollte etwa ein roter Faden für den Inhalt gelegt werden", nannte er als eines der Kriterien, nach denen die Jury gewertet habe. Die Preisrichter haben insgesamt 160 eingereichte Arbeiten gelesen. Die Auswahl sei relativ leicht gefallen, sagte Junghans. Zumeist ging es in den Wettbewerbsbeiträgen um Erinnerungen, die Vergangenheit, immer aus ganz persönlicher Sicht der Autoren. Fünf Sieger konnte die Jury schließlich küren: Ralf Hennings aus Schwerin, Katrin Sobotha-Heidelk, ebenfalls aus der Landeshauptstadt, Sabina Lepadatu und Claude Lebus (Greifswald) und Marion Skepenat (Hoppenrade). Drei der Sieger – Lepadatu, Skepenat und Sobotha-Heidelk – lasen aus ihren Geschichten vor. Als Gäste für die beiden nicht anwesenden Sieger sprangen Walter Richter und Dr. Bodo Bröse ein. Urgent-Verlags-Preisträger wurden Alfred Nicolaus, Gudrun Garfs und Jonathan Böhm. Als Pressemitteilung an meine OZ-Heimatredaktion erlaube ich mir einen Hinweis auf die heutige Meldung der Schweriner Volkszeitung: "Sieger stellten sich dem Publikum Feier mit Lesung zum Abschluss der Literaturtage im Holstein-Haus Schelfstadt (du) • Zum Abschluss der 9. Literaturtage in Schwerin hat ... (s.o.) Ich muß allerdings richtigstellen, daß ich nicht "als einspringender Gast", sondern als "Mitbewerber" und als einer der hinter den Siegern Platzierten von Anfang an zur Lesung gebeten war. Es muß unabhängig vom Ausfall der Autoren Ralf Hennings aus Schwerin und Claude Lebus aus Greifswald also meines Wissens von vornherein so vorgesehen gewesen sein. Ich war im übrigen der einzige, der Lyrik vorstellte, und zwar einige aktuelle (meist) politische Gedichte zusammen mit politischer "Jugendlyrik" aus dem Jahr 1967, gewissermaßen also eine "Begegnung" des alten Autors mit sich selbst als jungem. Besonders die jungen Leute haben sehr aufmerksam zugehört. Einer von ihnen kam nach der Veranstaltung noch einmal, um sich ausdrücklich zu bedanken, was mich Alten natürlich besonders freute. Im übrigen hatten wir junge Violinistinnen des Schweriner Konservatoriums zur Seite und eine interessierte Zuhörerschaft von ca. 200 Leuten (trotz Weihnachtsmarktgewimmels "draußen vor der Tür"). Es war m.E. eine rundum gelungene Veranstaltung, für die man sich bei den rührigen Veranstaltern vom Schweriner Kulturdezernat nur bedanken kann. Walter Richter, Wustrow
  Datum des Eintrags: 11.11.2004 11.36
Walter Richter
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Lyrik-Lesung im Rahmen der 9. Schweriner Literaturtage am 27. November ab 14 Uhr im Schleswig-Holstein-Haus, Puschkinstr.12 in Schwerin; u.a. auch Walter Kurt Julius Richter aus "Alte und neue Texte" !
  Datum des Eintrags: 24.10.2004 05.56
Walter Richter
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Walter Richter: Auskunft (zu den OZ-Artikeln Er sagte „Nein“ zur marxistischen Staatsreligion (Artikel vom Dienstag, den 19. Oktober 2004) und Wehrpflicht in der DDR erst ab 1962 (Leserbrief von Rüdiger Pfäffle aus Rostock) Nein, die Wehrpflicht im Osten gab's da noch nicht.Aber es gab den Zwang zur "freiwilligen Verpflichtung", insbesondere auch für junge Lehrer und Absolventen. Ich selber habe mich als Absolvent in einer extra für eine solche Zwangsausübung einberufenen Versammlung der Fachschaft Germanistik/Geschichte an der PH Potsdam öffentlich geweigert, diesem Zwang nachzugeben. Das war im Frühjahrssemester 1959. Natürlich mußte ich die entsprechenden Konsequenzen tragen. In meinem Fall bestanden sie (relativ harmlos)darin, daß ich die vorgesehene Promotion bei Prof. Dr. Zschech nicht machen durfte und die mir schon zugesagte Stelle als Lehrer Deusch/Geschichte in der Abiturstufe der Oberschule Pasewalk nicht bekam, statt dessen z.B. Werken in der Unterstufe, Mathe, Physik und Chemie in der Mittelstufe und ganz allmählich auch mal Deutsch/Geschichte in 8-10 unterrichten durfte, obwohl ich nach 5jährigem Hochschulstudiumtudium die Lehrbefähigung bis Klass 12 für diese Fächer erworben hatte. Allerdings hätte ich mich auch nur in Potsdam in die S-Bahn zu setzen brauchen, um Bhf. Zoo oder Charlottenburg wieder auszusteigen. So machte es mein damaliger Sprachprofessor Dr. Renicke inklusive seiner Assistentin noch in der Nacht nach jener ominösen Fachschaftsversammlung, an der natürlich auch unsere Professorem hatten teilnehmen müssen. Mir hätte ich das nicht verziehen. Ihm schon. Er hatte infolge Kriegsverletzung aus dem 2. Weltkrieg nur noch einen Arm. Ja, so war's!
  Datum des Eintrags: 01.09.2004 12.18
Walter Richter
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Walter Kurt Julius Richter Zu Hartz IV sagte Herr K.: Wer vor den Demos herläuft / und zugleich süffisant damit prahlt / daß er „zu seiner Vergangenheit steht“, / in der Demonstranten niedergewalzt wurden / in Berlin und Prag, zwischen Buda und Pest / und auf dem Platz des Himmlischen Friedens... *** Den kann man nicht ganz ernst nehmen, / sagte Herr Keuner, / denn er tut nichts für die Freiheit seiner Demonstration / außer MEHR zu FORDERN aus den Fleischtöpfen / der Steuerzahler / für sich und seine Gefolgschaft / beim Abstieg / in die Diktatur der / NICHTSTUER / & / Gleichgültigen
  Datum des Eintrags: 03.08.2004 10.35
Walter Richter
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Aus einer Mail vom 02.08.04, betreffend den Tod der ehemaligen Rostocker DJ-Sprecherin Sibylle Hering und den Tod des DJ-Gründers Wolfgang Ullman (an Dr. Steffen Prignitz, Bündnis 90 / Die Grünen M-V, Großer Moor 34. 19055 Schwerin) Natürlich kannte ich sie; und bin sehr traurig auf Grund deiner Nachricht, lieber Steffen; ebenso wegen Wolfgang Ullmann, das hatte ich schon in den Nachrichten gehört. Und er wird uns sehr fehlen mit seinen fundierten Auslassungen im FREITAG und überhaupt. Hatten uns übrigens lang und breit über unsere Enkelkinder unterhalten mal auf einer Fähren-Überfahrt zur Sozialistischern Volkspartei Dänemarks und waren uns da auch persönlich näher gekommen.
  Datum des Eintrags: 06.07.2004 12.21
Walter Richter
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Hier nun die beiden bisher aus Wahlkampfgründen zurückgehaltenen Gedichte: 1.LOB EINES UNBEKANNTEN NACHTWÄCHTERS (Herrn Ministerpräsident Ringstorff freundlich gewidmet) Ministerpräsident Harald Ringstorff(SPD)verklagte im Februar 2004 einen Arbeitslosen aus Franzburg (Nordvorpommern) auf Beleidigung, weil der ihn in einer erzürnten E-Mail an die Landesregierung einen „arroganten, ignoranten Schreihals“ nennt. Der Arbeitslose hatte sich über einen nach seiner Meinung shöngefärbten Lagebericht des Ministerpräsindenten geärgert. Der Ministerpräsident zog seine Klage zwar zurück, ließ sie aber dem Landeskriminalamt überge-ben, um (auf Steuerzahlerkosten) den E-Mail-Satz „Wer gerne im Licht steht, muss damit rechnen, dass er eines Tages von der Lampe erschlagen wird“ auf einen möglichen terroristischen Hinter-grund untersuchen zu lassen. Das LKA erstattete gegen den Franzburger Arbeitslosen Strafanzeige(offenbar wegen dessen lyrisch verpackter Drohung). (Quelle: OZ vom 24. und 25.2.2004) Offenbar hatte der zornige Mann bei diesem Satz jedoch lediglich die bekannten Brecht-Verse aus dem Mackie-Messer-Song im Sinn: Denn die einen sind im dunkeln / und die andern sind im licht. / Doch man sieht nur die im licht sind / die im dunkeln sieht man nicht. Walter Kurt Julius Richter: LOB EINES UNBEKANNTEN NACHTWÄCHTERS Der kleine schreihals aus dem dunkeln / hat den großen UNANGREIFBAREN / gewarnt / vor verblendung / in seiner erleuchteten staatskanzlei. *** Das großmaul / ist noch immer nicht / gestopft / mit akten / des beleidigten klägers. *** Die spatzen pfeifen noch immer / frech / von den dächern des schlosses.*** Den rufer aus den dunklen gassen / aber /haben wir auch /noch nicht / zu gesicht bekommen. *** Nur sein Lämpchen wurde konfisziert / von den ölprinzen und steuerverschwendern / und dem / STAATSSCHUTZ /übergeben, / damit es ihnen nicht noch / auf die birnen fällt etwa / als erleuchtung / oder / als letzte ölung vielleicht.*** Und die rotkehlchen /im schloßgarten / sind stumm. / Denen hat's die sprache verschlagen.*** So werden wir wohl / ERHELLENDES / erst aus unseren DUNKELMÄNNER-AKTEN erfahren / einst / in den zeiten der kleineren größen, /wenn der mensch dem menschen ein helfer ist. (Februar 2004)
  Datum des Eintrags: 01.06.2004 13.51
Walter K.J. Richter
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Walter Kurt Julius Richter: GISELA MAY (zum 80. Geburtstag) Die Wirtin vom Kelch ist in die Jahre gekommen / die monde sind davongeschwommen / hinunter und vorbei. / Unvergessen: Gisela May! *** Wenn im tv auch die steine nicht wandern / nur Dagmar Berghoff zwischen den ziegen / und andern hinterm damm für die heiligen / die längst in prag begraben liegen. *** Das große bleibt groß auch / ich bin so frei / und grüße die große / Gisela May!
  Datum des Eintrags: 08.05.2004 00.18
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
Walter Kurt Julius Richter:Kommt uns nicht mit Fertigem (Volker Braun zum 65.) Kommt uns nicht mit fertigem wir brauchen volker braun um mit querköpfen wie ihm das neue europa zu bau'n und seine profiteure zu verhau'n, wir bärtigen. Ärgere sich wer kann, wir fangen jetzt erst an. Anmerkung: Volker Braun debütierte 1967 mit dem Gedicht „Kommt uns nicht mit fertigem / wir brauchen halbfabrikate / weg mit dem rehbraten / her mit dem wald und dem messer / hier herrscht das experiment / und keine steife roiutine... Ich schrieb – nur 3 Jahre älter als Braun – im gleichen Jahr im Gedicht „Wenn wir die Wahrheit suchen“: Wenn wir die wahrheit suchen / in diesem lande / zwischen den raketenbestückten polen,/finden wir sie belagert / von gepanzerten mönchen der neuzeit. /*** Die Bärtigen werden / mit der Bibel erschlagen /oder / mit dem Kommunistischen Manifest... In der mündlichen Abiturprüfung 1968 in Pasewalk ließ ich das obige Braun-Gedicht interpretieren, was zu einem mittleren Eklat nicht etwa bei den blaubehemdeten Prüflingen, wohl aber bei der erlauchten Prüfungskommission führte, für die u.a. schwarzes Kostüm bzw. chwarzer Anzug vorgeschrieben waren – die noch harmloseste der Vorschriften übrigens. Walter Richter bündnisgrüner Kreistagskandidat NVP
  Datum des Eintrags: 28.03.2004 16.12
Walter Richter
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Walter Kurt Julius Richter: Gegenlied der Matrosen (in Respekt und Hochachtung für „Doc“, den menschenfreundlichen Doktor der Rostocker „Assis“ und Obdachlosen, von dem in der Ostseezeitung am 24. März 2004 zu lesen war) 1. (nach Majakowski) Packt eure Taschen, Sanis vor Ort, / dem Zank und Gezauder ein: Ende! / Still ihr Redner, Doc hat das Wort, / und ihr, Sanis, spuckt in die Hände! *** Genug vom Gesetz aus Adams Zeiten / ohne Verstand, ohne Sinn! / Wollen die Schindmähre zuschanden reiten! / Wohin ? Wohin ? Wohin ? 2. (nach Brecht) Aber / loben wir nicht nur den Doktor, / dessen Namen in der Zeitung prangt; / auch der Kumpel, der bedachte, / der den Mann zum Doktor brachte, / sei bedankt./ Er hat Hilfe abverlangt! / (März 2004)
  Datum des Eintrags: 28.03.2004 16.07
Walter Richter
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Walter Kurt Julius Richter: Lob der freien Rede Auf der suche nach meinem lob / für den doc der rostocker assis / und den bedachten obdachlosen / finde ich in der ost-seh-zeitung / nur die großformatige anzeige der heiligen / und das lob für ihren damm gegen die gemeinde. *** Leider erst auf meine alten tage weiß ich nun: / die glocke tönt hohl / vom rathaus der hellen stadt, / seifenblasen die reden / der reuter und brandt, / ja selbst die rede des heinrich albertz. *** Untergegangen im fundus ihrer welt / ist der glaube an die unantastbare würde / des einzelnen armen / und das von gott gegebene gleiche recht auf freiheit / eines jeden unbehausten.*** Trotz alledem / unvermindert respekt dem armendoktor! *** Aber vor allem / lob dem dichter, der die brüste der hure entblößte / und uns schaudern ließ / vor ihrer zahnlosen altweiberfratze / hinter der schönen maske, *** der uns lehrte / dem zug der zeit auszuweichen / um nicht erschlagen zu werden / vom dürftig verklebten balken / aus dem aug unserer väter, / in dem sie mühsam ihr kreuz schleppten / als endlich befreite sieger, *** und der uns so davor bewahrte / das leben zu verscherbeln / sinnlos / im weitermarschieren. (27. März 2004 beim Verlassen der Winterzeit)
  Datum des Eintrags: 20.03.2004 15.44
Walterkurtjulius richter
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agb 1956 (Den Freunden von damals, den gebliebenen, den gegangenen): Als der große lehrer davongetragen war / in seinem zinksarg gegen das vergängliche / fragten die zurückgebliebenen schüler:/ Was sollen wir tun ? *** Es kam kreine Antwort mehr / vom Dorotheenstädtischen Friedhof./ *** Nur die steine sprachen:/ der stein des galilei / die steine am grunde der moldau / das gestein hinter den föhren am weg des laotse / in die emigration. / und es sprach auf dem grab / der stein / für den begrabenen dichter. / *** So nahmen wir seinen vorschlag an, / sammelten uns zur arbeit, / in den händen die ewigen texte aus dem zinksarg, / zog es uns von den toten steinen fort / zu den lebenden in die karge Mark / um antwort zu geben als agb, / Agitprop für die verbündeten werktätigen Bauern. *** und setzten uns auch in züge, / die fuhren durch die helle stadt in die dunkle, / zum verwaisten dunklen theater / mit der grell beleuchteten bühne / auf der wir / hinter halbhoher gardine / und dem schweren Samtvorhang mit Picassoscher Friedenstaube / nach antworten spähten / auf unsere drängendsten fragen.*** Und dachten während der rückfahrten nicht daran / auszusteigen vielleicht im helleren teil / am bahnhof zoo oder am bahnhof charlottenburg; / (jedenfalls die meisten nicht) / zückten statt dessen brav den blauen ausweis / für den vopo in griebnitzsee. *** Und fuhren weiter in die halb leeren Dörfer der Mark *** um auf kargen Feldern die Ernte zu bergen tags / und das brüllenden Vieh zu versorgen nachts / in den von ihren Bauern verlassenen Ställen.*** Und setzten uns nach getaner Arbeit / zu den Werktätigen in die Schänke / und auf die Bühne des Dorfsaales, / um unter bunten Girlanden / und im abgestandenen Mief des letzten Faschings / oder der vorletzten Kirmes / dort, wo sonst Blasmusik spielt, / die weisheiten unseres lehrers zu verkünden / „Von der Freundlichkeit der Welt“ / und den „finsteren Zeiten“, / in denen „ein gespräch über bäume fast ein verbrechen ist, / weil es ein schweigen über so viele untaten einschließt.“***und glaubten die antwort zu haben auch / für die fragen der eigenen schüler einst, / in zwei drei Jahren,/ wenn wir erst aufgetaucht sein werden aus der flut / und in zeiten der kleineren größen leben, / wo der mensch dem menschen ein helfer ist.*** Und wollten auch deshalb nicht fort / wie die bauern von ihrem vieh, / weil man uns hätte fragen können / wie wir unsere lehrer fragten / oder zumindest / was von ihnen noch übrig war. *** Sicher, es gab auch welche, / deren stimmen schon heiser waren, / vom Reden gegen das Unrecht, / und solche, deren züge der haß verzerrte, / als die panzer rollten von buda nach pest / und der nagy neben den arbeitern an den laternen hing.*** Ihnen waren die antworten erlassen, / weil sie erst gar keine Schüler bekamen, / oder Schüler von anderswo, / die solche fragen nicht stellten. *** Wie sie unserem lehrer erlassen waren natürlich, / der fort war, ehe der zöllner ihn fragen konnte, / jener zöllner, der - bedankt für die 81 Sprüche - / nun vorm harichten tribunal rede und antwort geben mußte / vor den mächtigen / die sich besser ein anderes volk gewählt hätten / als dieses, das ihnen in scharen davonlief.*** Wir aber blieben in unserer agb / wie unser weiser lehrer geblieben wäre / und nun für immer und ewig bleiben mußte / in seinem zinksarg, gelassen überdauernd;/ wissend vom weichen Wasser / und auch davon, wer wen besiegt.
  Datum des Eintrags: 20.03.2004 15.32
Walter Richter
walterkurtjulius@aol.com  
 
McKinsey kommt (Für Rolf Hochhuth): McKinsey kommt in das große werk / die leute fürchten das schlimmste / die leute fürchten, / dass sie gehen müssen. *** Die leute kommen in das kleine theater / sie fragen: Was sollen wir h i e r ? / Dass sie kommen, ist die antwort / dass sie fragen, ist die hoffnung, / wenn sie gehen. *** Besser die kleinlaute frage, / die mut macht / als die großmäulige antwort ohne engagement *** Wenn McKinsey geht / geht alle hoffnung dahin. / Gut dass wenigstens der Hochmuth bleibt. Anmerkung: In einer Fersehdiskussion des Senders rbb, in der es unter Hinzuziehung des Stückeschreibers um Probleme ging, die mit seinem soeben in Brandenburg uraufgeführten „McKinsey kommt“ aufgeworfen waren, titulierte einer der Arbeiter aus dem Publikum in sympathischer Unkenntnis den Autoren des Abends als „Herrn Hochmut“. Rolf Hochhuth hatte sich zuvor so über die dummdreiste Argumentation seines Diskussionspartners aus der Industrie aufgeregt, daß er schon gehen wollte. Nach dem hübschen Fauxpas des Mannes aus dem Publikum wurde der weltberühmte Dichter , den wirkliche Dummköpfe ja schon als „Pinscher“ u.a. beschimpft haben, wieder ganz konziliant ruhig und blieb.
  Datum des Eintrags: 18.03.2004 20.17
Walter Richter
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LOB EINES KLEINEN TAPFEREN MÄDCHENS Die Lehrerin mit kurzen grauen Haaren und einem schnellen forschen festen Schritt nahm aus den bunten und lauten Kinderscharen ein kleines zartes sanftes Mädchen mit. „Ich bin so froh im kleinen Peugeot! Niemand, der mich sehen kann, klopft an seine Scheiben an, und es ruft kein brauner Wicht: Wir kriegen dich, wir kriegen dich!“ Das Mädchen, das sie mit sich nahm, es war ein Mädchen aus Vietnam. Die Frau mit ihren sechzig Jahren und ihren kurzen grauen Haaren hat selbst, sie war noch nicht geboren, in den schlimmen braunen Zeiten in den kalten Rußland-Weiten den Vater verloren; den Vater verloren. So sah man beide sicher fahren durch den Staub von sechzig Jahren. Und als sie angekommen waren, dankt das Mädchen, wie's der Brauch, sagt, es lerne Judo jetzt, und Karate auch. (April 2004)
  Datum des Eintrags: 17.03.2004 16.11
Walter Richter
 
 
Walter Kurt Julius Richter: Heiligendamm Die heiligen benötigen einen damm / gegen die gemeinde. / Die profiteure ziehen sich hinter gitter zurück / (wo sie hingehören). *** Geschützt / vor den augen der beraubten / verzehren die räuber die beute / hinter den mauern. *** Hinter schildern und hecken / lauern die schützen. / die schafe ziehen blökend durchs gelände, / der schäfer versäuft seine herde / auf dem turm / in der fünfsternensuite. / *** Die hunde fressen pansen / bis ihrnen die wampen platzen, / den scherern platzt die bombe / vom wollenen gelage. / *** Wie oft noch / werden die maurer / mauern errichten / statt häuser zu bauen / für die obdachlosen ? (2004)
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